Sein zum Tode und der Wunsch nach Unsterblichkeit

(Jürgen Fritz, 24.11.2020) Der Tod sei gar kein Übel, meinte Epikur in seinem berühmten Argument. Doch stimmt das wirklich? Ist er nicht genau das eben doch? Der Tod gleicht letztlich einem gigantischen Raub. Wir werden unseres eigenen Daseins beraubt. Dieses wird uns früher oder später weggenommen. Und wir haben schon früh ein Bewusstsein davon, dass dies unvermeidlich ist. Wie damit leben?

Read More…

Philosophischer Start in den Tag: Humor

(Jürgen Fritz, 23.01.2019) „Von den Lebewesen lacht allein der Mensch.“ (Aristoteles) Humor, also die Begabung, der Unzulänglichkeit der Welt und seiner selbst, den alltäglichen Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen, finden wir in der Tat nur beim Menschen. Er basiert auf der geistigen Fähigkeit, ein distanziertes Verhältnis zu den Dingen und zu sich selbst einnehmen zu können, ist mithin ein Akt der Befreiuung, der eben darum eine befreiende Wirkung hat. Mit wem du also zusammen lachen kannst, mit dem kannst du dich von allem lösen, so dass das gemeinsame Sich-lösen wiederum eine innere Verbindung erzeugt. (Jürgen Fritz)

Read More…

Aphorismus Nr. 1: Humor

(Jürgen Fritz) Das, worüber du nicht lachen, wozu du keine innere Distanz herstellen kannst, das ist dein persönliches Dogma (oder Trauma). Und du bist sein Gefangener, bist sein Knecht, sein Sklave. Solange dich dein Dogma (oder Trauma) gefangen hält, wirst du niemals wirklich frei sein.

Read More…