Echte und falsche Toleranz und Bescheidenheit

(Jürgen Fritz, 29.09.2019) Toleranz oder Duldsamkeit bedeutet im allgemeinen, dass man Dinge, die man selbst nicht gut, vielleicht sogar falsch oder schlecht findet, erträgt, dass man Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten anderer bis zu einem gewissen Grade gelten lässt oder aushält. Toleranz ist dabei weniger als Akzeptanz, mit der ein Gutheißen einhergeht, kein Ertragen oder Aushalten. Eine maßvolle, aber nicht grenzenlose Toleranz könnte man dabei, wie auch die Bescheidenheit, also die freiwillige Selbstbeschränkung als Kontrapunkt zur Geltungssucht, als Tugend auffassen. Dabei gilt es jedoch eine wahre und eine falsche Toleranz und Bescheidenheit zu unterscheiden.

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Grüne und „Klimaretter“ sind keine „Gesinnungsethiker“, sondern inverse Rassisten

(Jürgen Fritz, 22.09.2019) Immer wieder ist zu lesen, Gutmenschen, Grüne und „Klimaretter“ seien „Gesinnungsethiker“. Ich halte diese Rubrizierung für nicht richtig. Sie alle sind primär, übrigens genau wie Sozialisten und Nazis, Teleologen (aus griech.: télos = Ziel), natürlich mit sehr unterschiedlicher Zielsetzung. Sobald das verstanden ist, wird auch klar, warum all diese Ideologen oft bis zum Äußersten bereit sind, wenn es sein muss, nur um das jeweilige Ziel, das als höherwertig angesehen wird, zu erreichen. Für sie alle gilt nämlich der Grundsatz: Der Zweck heiligt die Mittel.

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