Wie die katholische Kirche Giordano Bruno lebendig verbrennen ließ

(Jürgen Fritz, 07.01.2020) Wir schreiben den 17. Februar im Jahre 1600. Nach fast acht Jahren Kerkerhaft, die den 52-Jährigen sichtlich gebrochen haben, steigt Giordano Bruno, der vielleicht größte Geist des Jahrhunderts, auf dem Campo de Fiori in Rom auf den Scheiterhaufen. Jahrelang hat er vergeblich versucht, eine Audienz beim Papst zu erreichen, war sogar bereit, seine Lehre teilweise zu widerrufen. Doch dies genügt der kirchlichen Inquisition nicht. Als sie den vollständigen Widerruf fordert, reagiert der Denker hinhaltend, schließlich sogar trotzig und hält an einigen Punkten seiner Lehre fest. Man weiß nicht, was die Katholiken mit ihm anstellen würden, widerriefe er seine Lehre, aber das ist sein sicheres Todesurteil. Doch Bruno soll nicht einfach nur sterben.

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Allgemeine Metaphysik (Ontologie): die Basis von allem

(Jürgen Fritz, 10.08.2019) „Die gesamte Philosophie ist einem Baume vergleichbar, dessen Wurzel die Metaphysik, dessen Stamm die Physik und dessen Zweige alle übrigen Wissenschaften sind.“ (René Descartes, 1596 – 1650, französischer Philosoph, Mathematiker und Naturforscher) „Die Physik vermag nicht auf eigenen Füßen zu stehen, sondern bedarf einer Metaphysik, sich darauf zu stützen; so vornehm sie auch gegen diese thun mag.“ (Arthur Schopenhauer, 1788 – 1860, deutscher Philosoph)

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