Prophetin des Postfaktischen: Wie Jugendliche für politisch-industrielle Zwecke missbraucht werden

(Claudia Simone Dorchain, 17.12.2019) Thunberg ist ein Eisberg. Jugendliches Genie ist faszinierend, wo es sich zeigt – Blaise Pascal entwickelte schon mit fünfzehn mathematische Theorien und eine exquisite Rechenmaschine, Edward Halley war mit siebzehn bereits ein As in Astronomie, ließ die Königliche Akademie der Wissenschaften staunen über seine exakten Berechnungen von Sternentransiten, und diese Reihe begabter junger Entdecker ließe sich weit fortsetzen. Die europäische Ideengeschichte verdankt Nachwuchs-Genies große Fortschritte und weitreichende Visionen, jugendlicher Entdeckergeist in der Wissenschaft leuchtet oft Jahrzehnte voran. Doch im Fall Greta Thunberg handelt es sich nicht um Genie. Nicht mal um Talent. Nichts könnte von wissenschaftlicher Akkuratesse, mit jugendlichem Feuereifer betrieben, ja von Wissenschaft überhaupt weiter entfernt sein als ihre blasierte Mitteilung, Fakten seien überflüssig.

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Psychologie der Massen (II): Der Weg zur gezielten Manipulation

(Annette Heinisch, 28.05.2019) Im ersten Teil dieser Artikel-Reihe stellte Annette Heinisch Gustave Le Bons Grundlagenwerk zur Sozialpsychologie Psychologie der Massen vor. Danach ist eine Masse nicht die Summe der Individuen, sondern bilde eine eigenständige Einheit, die nur durch Emotionen, niemals aber durch Vernunft zu lenken sei. Die Gefühle entsprängen den unbewussten Triebkräften der Masse, über die man wenig wisse und die je nach Volk unterschiedlich seien. Die Masse könne als Gesamtheit besser oder schlechter sein als der Einzelne, auch Hochkulturen könnten als organisierte Masse zu primitiven Barbaren werden. Hier nun Teil zwei der Artikel-Reihe. Wie Edward Bernays den Weg von der wissenschaftlichen Erkenntnis zur praktischen Umsetzung wies: der gezielten Manipulation der Massen durch Propaganda.

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