Wieso der Ausdruck „Panikmache“ völlig inadäquat ist und was dieser über den verrät, der ihn benutzt

(Jürgen Fritz, 23.12.2021) Die Verwendung des Ausdrucks „Panikmache“ im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie erscheint nicht nur als vollkommen deplatziert, sie deutet – und das ist das viel Schlimmere – auf ein grundsätzliches Defizit beim Verwender dieses Ausdrucks hin, der den sachlich-argumentativen Diskurs umgehen oder gar Verschwörungsthesen suggerieren will.

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Der Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth über die Paranoia der Verschwörungsgläubigen

(Jürgen Fritz, 09.06.2020) Ungefähr ein Fünftel habe sich von dem, was in diesem Land als wahrheitsfähig diskutiert werde, völlig abgewendet, sagt der Politikpsychologe Prof. Thomas Kliche. Dieses Fünftel bediene sich eigentlich nur noch im Internet und vertraue öffentlich-rechtlichen Medien und Qualitätspresse überhaupt nicht mehr, sondern rezipiere nur noch solche Quellen, die seinen Ansichten und Einstellungen sowieso entsprechen. Das heißt, diese Menschen sind vollkommen unkritisch und für die liberale, aufgeklärte Demokratie wahrscheinlich dauerhaft verloren. Aber nicht nur das, wie der Psychoanalytiker Prof. Hans-Jürgen Wirth deutlich macht. Sie bedienen sich vielmehr systematisch paranoid aufgeladener Feindbilder.

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