Zur Sachsenwahl: Mehr Souveränität für Sachsen!

Von Hanno Vollenweider, Sa. 31. Aug 2019, Titelbild: Pixabay, CC0 Public Domain

Die Sachsen sind helle, tüchtig und haben Schneid. Sie sind der einzige deutsche Stamm, der es bis zuletzt wagte, Kaiser Karl dem Großen die Stirn zu bieten. Sie wollten sich nicht vom Christentum indoktrinieren lassen und wehrten sich, im großen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation aufzugehen. Das Reich gibt es heute nicht mehr, die Sachsen aber haben Karls Unterdrückung widerstanden. Und auch ihren Charakter haben sie behalten. Hanno Vollenweider mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für mehr Souveränität.

Die Kuh, die man melkt, sollte man nicht verhungern lassen

Heute haben die Sachsen wieder Probleme mit einem Großen. Das Leben wird ihnen schwergemacht, denn  das „Großreich Brüssel“ regiert über Berlin überall hinein und das nicht nur zu Sachsens Bestem.

Heute stehen die Sachsen mit den dritthöchsten Gewerbesteuern in Deutschland mit an der Spitze der Steuerzahler in Europa. Der sächsische Mittelstand ist der starke Ochse, der einen schweren Karren zieht. Sachsen hat das Zeug und den Gründergeist, zur treibenden Innovationskraft für Europa zu werden und Neuansiedlungen von Unternehmen zu unterstützen, wird aber ausgebremst.

Was die Sachsen und ihr bodenständiger, findiger, fleißiger, sächsischer Mittelstand erarbeitet, versickert durch unsinnige Regulierungen, EU-Auflagen, enorme Geldabflüsse in EU-Fördertöpfe und ausufernde Verwaltung. Die Kommunen leiden unter Schulden und jämmerlichen Etats. Die Kuh, die man melkt, sollte man aber nicht verhungern lassen.

Was Sachsen wirklich braucht

Sachsen braucht eine Politik, die den Mittelstand fördert, statt ihn zu ersticken und auszubremsen. Eine Politik, die den Raum und die Mittel gibt, Unternehmergeist mit Freude und Tatkraft in neue Unternehmen, neue Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und meisterliche, gute Produkte umzusetzen. Der Mittelstand braucht freie Bahn und solide ausgebildete Gesellen und Meister für überregional geschätzte Produkte.

Sachsen braucht eine neue Generation von Gründern, gut Ausgebildeten und Selbstverantwortlichen. Bürokratische Hürden, die Neugründungen verhindern, tragen dazu nicht bei. Stattdessen braucht es Bürgschaften und Wagniskapital. Statt ideologisch abgehobene Abiturienten braucht Sachsen eine gute Ausbildung für Handwerk und Gewerbe.

Dazu gehört auch die Freiheit des Handels. Keine globalen Freihandelszonen, die Dumpinglöhne erzwingen, sondern wieder faire Handelsbeziehungen, wie Sachsen sie traditionell mit Osteuropa und Russland pflegte. Die Sanktionspolitik der Bundesregierung hat – gerade in Sachsen – großen Schaden angerichtet. Wichtige Märkte und Partner wurden abgeschnitten, die Versorgung mit Rohstoffen unsicher.

Die Sachsen sollten ihre Zukunft wieder in die eigenen, starken Hände nehmen

Dabei hat Sachsen viel zu bieten: Das Elbsandsteingebirge, das Erzgebirge, das Vogtland sind Juwelen, landschaftlich wie wirtschaftlich. Hier könnte der innereuropäische Tourismus aufblühen. Sonderwirtschaftszonen könnten neue Impulse für alteingesessene und neue Unternehmen geben und gerade für die kleinen Betriebe einen Schutzwall vor dem Tsunami gesetzlicher Vorschriften bilden.

In Sachsens Mittelstand wächst die Unzufriedenheit. Die Steuern, Auflagen und Zwänge des EU-Großreiches über Berlin werden zur Last. Die Sachsen sollten ihre Zukunft wieder in die eigenen, starken Hände nehmen.

Höre, Rübezahl, was wir dir sagen,
Land und Leute, die sind nicht mehr frei.
Nimm die Keule, wie in alten Tagen,
schlage Hader und Zwietracht entzwei.
(Aus dem Volkslied: Hohe Tannen)

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Dieser Text erschien zuerst auf der Seite der Vereinigung der Freien Medien. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung dieser. Teaser und Zwischenüberschriften durch JFB.

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Zum Autor: Hanno Vollenweider ist Chefredakteur bei Die Unbestechlichen und Autor des Buches „Bankster – Wohin Milch und Honig fließen“ (ISBN: 978-3938656372), außerdem einer der Initiatoren der Vereinigung der Freien Medien.

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