Erste Bestimmung der Größe der Erde durch Eratosthenes

(Jürgen Fritz, 01.07.2019) Den Gedanken, dass die Erde kugelförmig sei, finden wir bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. bei den ionischen (griechischen) Naturphilosophen Thales von Milet, der meist als der erste Philosoph überhaupt genannt wird, und seinem Schüler Anaximander sowie Pythagoras von Samos. Im 4. Jahrhundert v. Chr. gab dann Aristoteles (384 – 322 v.Chr.), der Schüler Platons und neben diesem und Immanuel Kant wohl größte und einflussreichste Denker überhaupt, drei astronomische Beweise für die Kugelform unseres Planeten an. Der erste, der um 240 v. Chr. den Erdumfang und -radius bestimmte, war aber ein anderer: Eratosthenes von Kyrene.

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Das Endziel der Neuen Linken lautet: die Erste Welt soll untergehen

(Jürgen Fritz, 29.08.2018) Die Linke war seit dem 18. Jahrhundert traditionell universalistisch ausgerichtet, auf Freiheit, Gleichheit, Emanzipation und Gerechtigkeit für alle Menschen (in diesem Sinne bin ich wohl auch ein Linker). Doch diese Orientierung endete allmählich nach dem Ersten Weltkrieg, der Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, und dann endgültig nach dem Zweiten. Nach diesen beiden fürchterlichen Kriegen, die ganz Europa und die ganze westliche Welt tief traumatisierten, hatte die weiße Rasse das Zutrauen in sich selbst verloren, das Zutrauen und die Selbstliebe. Was nutzt die ganze Zivilisation, der Humanismus, die Aufklärung, all das, wenn es diese zwei schrecklichen Kriege nicht verhindern konnte, fragten sich die Europäer, vor allem die sensibleren unter ihnen, und suchten von da an Erlösung von sich selbst.

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