Was ist das Kennzeichen Analytischer Philosophie?

(Jürgen Fritz, 28.12.2021) In der modernen Philosophie wird bisweilen unterschieden zwischen Analytischer und Kontinentaler Philosophie. Obschon die klare Grenzziehung immer mehr verschwindet, stellt sich gleichwohl die Frage nach dem Besonderen, dem Eigentümlichen, dem Charakteristischen der Analytischen Philosophie.

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Worin die methodologische Autonomie der Geisteswissenschaften gründet

(Jürgen Fritz, 17.06.2020) Die Naturwissenschaften erforschen, wie der Name schon sagt, die Natur, also das Reich der Naturgesetze. Sie erklären einzelne Ereignisse anhand der entdeckten Gesetze und diese wiederum aus anderen, noch grundlegenderen Gesetzmäßigkeiten, aus denen sie die spezielleren logisch deduzieren. Was aber machen die Geisteswissenschaften, zum Beispiel die Sprach- und Literaturwissenschaften, die Geschichts- und Religionswissenschaften, die Kunstgeschichte und die Musikwissenschaft? Worin gründet ihre methodologische Autonomie?

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Körper und Geist (Seele): Vom Substanz- zum Eigenschaftsdualismus

(Jürgen Fritz, 16.05.2019) Viele Menschen meinen noch immer, es gäbe nicht nur zwei völlig unterschiedliche Klassen von Eigenschaften, physische und mentale (seelische), sie meinen, es gäbe neben unserem Körper noch eine zweite immaterielle Substanz, welche fühlt, denkt und entscheidet, welche Träger aller mentalen Eigenschaften sei. Diese zweite Substanz nennen sie Seele und sehen diese als etwas völlig Eigenständiges. Diese Vorstellung von einem zweiten Ding, das den Menschen zerteilt, nennt man Substanzdualismus und sie geht sehr weit zurück. Wir finden sie schon bei Platon, dann natürlich im von ihm stark beeinflussten Christentum, aber auch noch beim Vater der neuzeitlichen Philosophie René Descartes. Doch inwiefern ist diese Beschreibung der Natur des Menschen schlüssig und überzeugend? Sind wir wirklich zwei oder haben wir nur zweierlei grundverschiedene Eigenschaften: physische und geistige?

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