Fleischhauer: Fühle mich von Flüchtlingen nicht bedroht, Klonovsky: Ich mich von der „Erderwärmung“ auch nicht

(Michael Klonovsky, 04.11.2018) Der achtbare Jan Fleischhauer, der bei Spiegel online als eine wenige Millimeter rechts der Mitte platzierte anthropomorphe Kondensatorplatte ein intellektuelles Spannungsfeld zu allen anderen Kolumnisten dort fingieren darf, schreibt in seiner letzten und ansonsten recht löblichen Kolumne, die „Erklärung 2018“ sei „not my cup of tea“, denn er fühle sich nicht von Flüchtlingen bedroht. Dies lesend, schoss es mir wie Prophetenworte durch den Kopf: Der Mann hat ja recht! Mir geht es eigentlich genauso!

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Von „Klimaleugnern“ und anderen Ketzern

(Jürgen Fritz, 08.08.2018) Die Klimakrise zeige: „Wir müssen jetzt massiv etwas ändern um zu bewahren, anstatt kleine Schritte zu gehen. Der Zeitpunkt ist gekommen, an dem wir radikale Antworten brauchen“, dahinter ein Faustzeichen. Das schreibt die verehrte, völlig unabhängige und ideologiefreie Katrin Göring-Eckardt. Und die grüne Spitzenpolitikerin kann das auch wie immer souverän und schlüssig begründen: „Es ist wirklich sichtbar, spürbar. Alle Leugner und alle, die nichts tun, sind in der Verantwortung. Dieses Wetter kommt eben nicht irgendwie zufällig oder vom Himmel“. Rein der Form wegen soll aber auch den „Leugnern“ die Gelegenheit gegeben werden, sich zu äußern. Aber wirklich nur der Form wegen. Am besten wäre, Sie würde das Folgende gar nicht erst lesen, es könnte nämlich Zweifel säen und das wollen wir doch nicht.

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