Man ist noch kein guter Mensch, bloß weil man unterdrückt wird

(Jürgen Fritz, 19.02.2020) „Man ist noch nicht gut und klug, bloß weil man arm ist.“ (Erich Kästner: „Fabian – Die Geschichte eines Moralisten“, 1931, oder: „Der Gang vor die Hunde“, Rekonstruktion der unzensierten Urfassung, 2013) Genauso wenig ist man schon deswegen ein guter Mensch, bloß weil man unterdrückt wird.

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Immanuel Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

(Jürgen Fritz, 21.10.2019) „Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille.“ Mit diesem Satz beginnt, nach der Vorrede, der erste Abschnitt der 1785 erschienenen „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“, Kants erster wichtigen Schrift rein zur Ethik, zur praktischen, zur Moralphilosophie. Was für ein guter Wille ist das aber, von dem Kant hier spricht? Was genau meint er damit?

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