Das große Ziel: die Herrschaft erwünschter Illusionen

(Michael Klonovsky, 18.02.2019) „Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. (…) Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.“ – Arnold Gehlen

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Die Herrschaft der Niederen muss überwunden werden, wenn nicht jede Höhe abgetragen werden soll

(Jürgen Fritz, 18.07.2018) Nicht die Höhe: der Abhang sei das Furchtbare!, so Friedrich Nietzsche (1844 – 1900), der Denker des Abgründigen und der Höhe zugleich. Höhe könne jedoch nicht geschenkt, sondern wolle erklommen werden, notierte der deutsche Schriftsteller Paul Richard Luck (1880 – 1940). Was aber, wenn der Mensch nicht mehr klettern will, sondern fordert, dass ihm alles nach unten gebracht werde, auch die Höhe? Was, wenn der Niedere mehr und mehr die Herrschaft übernimmt und die seinen in höchste Ämter wählt?

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Warum man sich nicht als Atheist (oder Agnostiker) bezeichnen sollte

(Jürgen Fritz, 02.07.2018) Der Götterzentriker neigt dazu, die ganze Menschengattung in Theisten, Agnostiker und Atheisten einzuteilen. Aus seiner Perspektive, die von außen zu betrachten er nicht selten völlig unfähig ist, mag das verständlich sein, sollte aber aus philosophischer Sicht nicht nachvollzogen werden. Wer die Herrschaft über die Worte und die Sprache ausübt, der übt sie auch über das Denken und die Mitmenschen aus. Oder wie schon Schopenhauer formulierte: „Was für eine schlaue Erschleichung und hinterlistige Insinuation in dem Wort Atheismus liegt! – als verstände der Theismus sich von selbst.“

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Herrschaft und Knechtschaft

(Jürgen Fritz) Das Selbstbewusstsein des Herren gründet nicht allein im Für-sich-sein, sondern vor allem in der Herrschaft über andere; das des Knechtes im Für-den-Herren-sein, dem er sich unterwirft und ihm dient. Damit aber ist nicht nur der Knecht von seinem Herren abhängig, sondern dieser auch von jenem. Verweigert der Knecht ihm die Anerkennung als Herr, hört er auf, ein solcher zu sein.

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