Wat habter für ’ne fiese Charakter: Wie Beckmann sich bei Matussek für seine Einladung bedankt

(Jürgen Fritz, 11.03.2019) Am Samstag feierte Matthias Matussek seinen 65. Geburtstag. Nun war und ist der Mann seit über 40 Jahren als Journalist und Publizist tätig, davon über ein viertel Jahrhundert lang für den „Spiegel“, unter anderem als Büroleiter in New York, Rio de Janeiro und London, später dann als Leiter des Kulturressorts. Dementsprechend sah die Gästeliste aus. Viele Freunde, gute Bekannte und Kollegen aus diesen gemeinsamen Jahren und Jahrzehnten. Nun war aber auch einer da, der wollte eigentlich gar nicht dabei sein, war es aber doch und wollte auch dabei sein, das aber nur um zu zeigen, dass er eigentlich gar nicht da sein will. Und das zeigte er zuerst in einem Geburtsstagsständchen der besonderen Art und, weil ihm das noch nicht reichte, auch noch in einem öffentlichen Schreiben, in dem er allen nochmals so richtig sagte, was er von dem Geburtstagskind denkt.

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Die fünf Bücher des Jahres 2018

(Jürgen Fritz, 08.12.2018) Das Jahr neigt sich langsam seinem Ende zu. Eine gute Gelegenheit, einen Blick zurückzuwerfen, welches die Neuerscheinungen des Jahres im Büchermarkt waren, zumal wenige Wochen vor Heiligabend dem ein oder anderen vielleicht noch Ideen für Weihnachtsgeschenke respektive Tipps für die Lektüre zwischen den Jahren willkommen sind. Hier also meine persönlichen Top-Five des Jahres 2018.

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Keine falsche Appeasement-Politik!

(Laila Mirzo, 08.10.2018) Du sollst nicht töten. In diesem Gebot sind sich religiöse wie nicht-religiöse Menschen weitgehend einig. Die Realpolitik zeigt jedoch, dass es in bestimmten Situationen unvermeidbar ist, Gewalt anzudrohen und in letzter Konsequenz auch anzuwenden. Wann aber ist dies gerechtfertigt und wer bestimmt darüber? Vor allem aber: Wo führt übertriebene Friedfertigkeit hin?, fragt und reflektiert Laila Mirzo, die diese Woche gemeinsam mit Thilo Sarrazin ihr neues Buch zusammen mit dem seinen auf der Frankfurter Buchmesse vorstellen wird.

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Tanz zwischen den Welten

(Laila Mirzo) Was macht uns zu dem, was wir sind? Ist es unser Name, die Religion oder unsere Kultur? Bin ich der Mensch, den meine Mutter in mir sieht, oder bin ich das, was die Gesellschaft aus mir macht? Letztendlich sind alle Perspektiven nur einzelne Teile eines großen Puzzles. Die Frage nach dem Ich wird uns wohl noch in der Todesstunde umtreiben. Die Antwort tragen wir aber tief in uns – es ist nur die Frage, ob wir sie hören wollen, sagt Laila Mirzo.

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