Glaube – Wissen – Vertrauen – Scharlatane

(Jürgen Fritz, 01.01.2021) Jedes Wissen stellt zunächst einmal ein Glauben, dass etwas der Fall ist, dar, ist mithin ein Für-wahr-Halten. Ebenso stellt aber auch jede Fehlvorstellung ein Für-wahr-Halten dar, ein Glauben oder Meinen, dass etwas der Fall ist. Was unterscheidet dann das Wissen vom fälschlichen Meinen oder Glauben? Welche Rolle spielen hier das Vertrauen und die Wissenschaft? Und warum sind Scharlatane so schädlich?

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Philosophischer Start in den Tag: Zwei Arten des Irrtums

(Jürgen Fritz, 20.01.2019) Es gibt zwei Arten, sich zu täuschen. Die eine besteht darin, etwas Unwahres zu glauben (zu meinen, etwas sei der Fall, was nicht der Fall ist). Die andere besteht darin, nicht zu glauben, was wahr ist (zu meinen, etwas sei nicht der Fall, was tatsächlich der Fall ist). Eines der schlimmsten aller Übel besteht im Festklammern an Fehlvorstellungen und in der Verweigerung der Anerkennung von Tatsachen, mithin einer doppelten Abkoppelung von der Realität. (Jürgen Fritz)

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Manipulation der Massen: die Einhämmermethode und die Erzeugung von Aussätzigen

(Jürgen Fritz, 05.09.2018) Selbstbestimmung, Autonomie, Souveränität, Würde beginnen dort, wo die Manipulation durchschaut und ausgehebelt wird. Daraus folgt, dass der, welcher sich der Manipulation bedient und sich trefflich auf sie versteht, wenig Interesse haben dürfte an selbstbestimmten, autonomen, souveränen Wesen, würden diese ihm doch den Boden seiner Kunst, mithin sein Geschäftsmodell und seine Machtgrundlage entziehen. Nicht nur die Realität ist also stets der Feind der Macht, da sie diese begrenzt, noch mehr die Aufklärung, ganz besonders die Aufklärung über die Techniken der Manipulation.

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