Manipulation der Massen: die Einhämmermethode und die Erzeugung von Aussätzigen

Von Jürgen Fritz, Mi. 5. Sep. 2018

Selbstbestimmung, Autonomie, Souveränität, Würde beginnen dort, wo die Manipulation durchschaut und ausgehebelt wird. Daraus folgt, dass der, welcher sich der Manipulation bedient und sich trefflich auf sie versteht, wenig Interesse haben dürfte an selbstbestimmten, autonomen, souveränen Wesen, würden diese ihm doch den Boden seiner Kunst, mithin sein Geschäftsmodell und seine Machtgrundlage entziehen. Nicht nur die Realität ist also stets der Feind der Macht, da sie diese begrenzt, noch mehr die Aufklärung, ganz besonders die Aufklärung über die Techniken der Manipulation.

Illusionen und Halluzinationen

Warum wirkt das so effektiv, wenn man etwas ständig wiederholt, dass es die Leute dann mehr und mehr glauben, selbst wenn es völlig falsch ist? Der Grund ist ganz einfach. Wir haben

A. einen Wirklichkeitsraum (die Realität) und
B. einen Denk- und Vorstellungsraum.

Normalerweise entstehen Vorstellungen in B, indem wir Dinge in A wahrnehmen, erleben, erfahren. Dann bildet sich davon etwas in B ab. Bei dieser Abbildung im Vorstellungsraum kann es aber leicht zu Fehlern kommen. Dann bilden sich in B Vorstellungen von A, die sich zwar auf etwas beziehen, was es tatsächlich gibt, dieses aber nicht richtig repräsentieren (Illusionen). Und es können sich in B können sogar Vorstellungen von A entwickeln, die gar kein reales Referenzobjekt haben, die sich also auf nichts in der Wirklichkeit beziehen (Halluzinationen). Im Falle einer Illusion meint man X habe eine bestimmte Eigenschaft, die es aber gar nicht hat, im Falle einer Halluzination gibt es außerhalb des Vorstellungsraumes B gar kein X.

Wenn man nun etwas ständig hört, zum Beispiel X sei so und so, dann verfestigt sich die Vorstellung, dass X so und so ist, immer mehr im Vorstellungsraum B. Vielleicht ist X in Wahrheit aber ganz anders (Illusion) oder es gibt gar kein reales X (Halluzination). Das kann sogar soweit gehen, dass wir nach einigen Jahren glauben, wir hätten das selbst beobachtet, dass X so und so ist, obwohl wir es immer nur gehört haben von anderen.

Der Vorstellungsraum selbst kann das irgendwann kaum noch unterscheiden, wo seine Vorstellungen herkamen, weil sie inzwischen ganz fest verankert sind. Wenn man keine Möglichkeit hat, das wahre X in der Realität zu untersuchen, ob es wirklich so und so ist, wie behauptet wird, ja ob es überhaupt ein X wirklich gibt, dann glaubt man dies automatisch mit der Zeit, weil es einem schwer fällt, sich vorzustellen, dass dies ständig gesagt wird, aber gar nicht stimmt. Dann müssten sich ja alle irren, die das sagen. Das erscheint uns unwahrscheinlich. Also glauben wir, was wir ständig hören, weil wir unseren Mitmenschen ein Stück weit vertrauen müssen. Ansonsten könnten wir als Gemeinschaftswesen gar nicht überleben.

Die Einhämmermethode

Eigentlich ist das auch gar keine so schlechte Strategie, doch ist sie zugleich auch gefährlich. Weshalb gefährlich? Nun, zum einen können sich so Irrtümer, denen alle unterliegen, verfestigen, zum Beispiel, dass die Erde eine Scheibe sei, dass Spinat viel Eisen enthalte.

Zum zweiten aber können sich raffinierte Gestalten, die um diese Zusammenhänge sehr genau wissen, zunutze machen, dergestalt sie andere auf diese Art gezielt manipulieren, indem sie ihnen das, von dem sie wollen, dass die anderen es glauben sollen, wieder und wieder sagen. Wenn sie besonders geschickt sind, kreieren (erfinden) sie ganze Geschichten dazu. Alle Menschen lieben Geschichten, der Mensch ist gleichsam das Tier, das Geschichten erzählen und Geschichten erfinden kann. Neudeutsch: Sie erzeugen einen neuen Narrativ. Genau das tun alle Religionserzeuger, alle Machthaber dieser Welt und fast alle Massenmedien.

Entscheidend ist aber, dass bestimmte Dinge immer und immer wieder erzählt oder vorgetragen, regelrecht eingehämmert werden, zum Beispiel dass Rassismus etwas ganz arg Schlimmes ist, womit natürlich stets Rassismus von Weißen an Nicht-Weißen gemeint ist niemals umgekehrt!. Das lässt man dann zum Beispiel wochen-, monate- oder jahrelang bei jeder Sportübertragung x-mal als Werbespot laufen und überall bei allen möglichen Diskussionen immer wieder einfließen und zwar am besten von verschiedenen Personen. Ideal sind hierbei Prominente und Leitfiguren, beispielsweise aus Film und Fernsehen oder aus dem Profi-Sport. Das erhöht die Bereitschaft, das Gehörte für wahr zu halten, ungemein!

Will man große Massen ansprechen und manipulieren, muss das Gesagte möglichst einfach gehalten werden, denn:

„Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwenden, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag. Sowie man diesen Grundsatz opfert und vielseitig werden will, wird man die Wirkung zum Zerflattern bringen, da die Menge den gebotenen Stoff weder zu verdauen noch zu behalten vermag.“ – Adolf Hitler: Mein Kampf

Die Erzeugung von Aussätzigen

Eine weitere beliebte Strategie der Steuerung der Masse, wie sie besonders auch das Merkel-Regime, vor allem aber die Grünen, Sozis und Linken, die die Massenmedien weitgehend kontrollieren, gerne benutzt ist die folgende: das Infizieren mit einem virtuellen, nicht existenten, ja rein fiktiven Virus. Dieser wird quasi bestimmten Personen virtuell injiziert und dies wird allen ständig gesagt, dass dieser nun infiziert ist. Er bekommt für alle sichtbar ein Kainsmal verpasst, welches er aus eigener Kraft nicht mehr loswerden kann. Was bewirkt dies?

Das hat zur Folge, dass die die anderen Angst bekommen, sich anzustecken, Angst, dass das Virus auf sie überspringen könnte, wenn sie irgendwie in die Nähe eines derart virtuell Infizierten kommen, so dass sie ihn vorsichtshalber ganz meiden, um nicht selbst „besudelt“ zu werden. Was man hier also tut, ist letztlich nichts anderes als: die künstliche Erzeugung von Aussätzigen, die wie Leprakranke behandelt werden.

P.S.

Abschließende Frage: Bei all den Kampagnen gegen „Rassismus“, haben Sie da jemals gesehen oder gehört, dass es um Rassismus von Nicht-Weißen gegen Weiße gegangen wäre und ein solcher in irgendeiner Form in Bildern dargestellt und gezeigt wurde?

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Titelbild: YouTube-Screenshot aus dem UEFA-Werbespot „No to Racism“

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