Deutschland im Herbst 2019: zwischen rechts und links zermürbt, nicht zerbrochen

(Herwig Schafberg, 06.11.2019) Ich habe dieser Tage Abschied von einem Freund genommen. Nein, gestorben ist er nicht, geht aber gewissermaßen ins Exil; denn zu den Gründen, aus denen er Berlin verlässt, gehört, dass er nicht mehr in einer Umgebung leben mag, in der er beim Verlassen des Hauses besorgt sein muss, draußen überfallen zu werden, nachdem im Netz Mordaufrufe mit Bildern von seinem hiesigen Wohnhaus aufgetaucht sind – und dass er lieber an einem Ort wohnen möchte, an dem hoffentlich nicht immer wieder Menschen ungebeten an seiner Tür klingeln. Herwig Schafberg mit persönlichen Worten und einem Appell: Wir dürfen die Debatten nicht den Intoleranten von rechts bis links überlassen!

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Christchurch am Tag danach: das übliche Schwarzer-Peter-Spiel

(Jürgen Fritz, 16.03.2019) Zig Tote, zig Verletzte. Fast hundert Menschen wurden von einem einzigen Mann mit einer automatischen Schusswaffe förmlich niedergemäht. 49 sind bereits tot, 48 mussten zum Teil schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Politiker und Journalisten der Massenmedien geben nun ihre üblichen Phrasen von sich. Und alle sind bemüht, den schwarzen Peter ihrem jeweils größten politischen Feind rüberzuschieben. Wird irgendetwas aus diesem schrecklichen Verbrechen gelernt? Vermutlich nicht. Denn dazu fehlt es auf allen Seiten an kritischer Selbstreflexion. Für die wenigen, die dazu fähig sind, ein paar Zeilen.

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Der Kampf für rechts muss intensiviert werden

(Jürgen Fritz) Wenn jemand euch als „rechts“ zu stigmatisieren sucht, wobei er das natürlich pejorativ meint und euch damit einschüchtern, ausgrenzen oder mundtot machen möchte, dann sagt: „Ich bin nicht rechts, ich bin rechtsradikal. Ich bin so rechts, dass ich links schon fast wieder rauskomme.“

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