Die zwei geistigen Beziehungen zur Welt: Meinen und Wünschen

(Jürgen Fritz, 01.05.2021) Philosophie wird traditionell unterteilt in zwei große Bereiche: theoretische und praktische Philosophie. Diese sehr sinnvolle Unterteilung hat eine tiefere Bewandtnis. Sie ist darin begründet und fundiert, dass wir zwei ganz unterschiedliche geistige Beziehungen zur Welt einnehmen können und dies auch permanent tun: dem Glauben oder Meinen, dass etwas der Fall ist, und dem Wünschen, dass etwas der Fall sein sollte.

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Philosophie der Mathematik als Teil der theoretischen Philosophie

(Jürgen Fritz, 29.03.2021) Existieren die mathematischen Gegenstände wirklich, unabhängig von uns, werden mithin entdeckt, oder werden sie von uns konstruiert und existieren ausschließlich in unserem Geist? Oder muss man die Mathematik gar rein als ein formales System ansehen, in dem einfach Zeichen nach syntaktischen Regeln bearbeitet werden, ohne jede Bedeutung (Semantik)? Wie kommt es dann, dass Mathematik „auf die Gegenstände der Wirklichkeit so vortrefflich passt“ (Albert Einstein)?

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An Xavier Naidoo und Andreas Gabalier

(Jürgen Fritz, 26.05.2020) Lieber Xavier Naidoo und Andreas Gabalier, Sie haben neulich ein Lied zusammen gesungen „A Meinung ham, dahinter stehn“. Ein sehr schönes Lied übrigens. In dem Song stellen Sie beide es so dar, als sei das schon eine Tugend, überhaupt irgendeine Meinung zu haben und zu dieser zu stehen. Doch Sie übersehen dabei etwas Entscheidendes.

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