Die politische Korrektheit – die Nemesis des Westens?

Ein lesenswerter Gastbeitrag von Axel R. Göhring auf Philosophia perennis:

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Axel R. Göhring

Politische Korrektheiten wie der nationalistische Militarismus des frühen 20. Jahrhunderts, der die Welt an seinem Wesen genesen lassen wollte, haben in Deutschland, Europa und der Welt Katastrophen von historischem Ausmaß ausgelöst. Eigentlich müssten wir daraus gelernt haben und heute davor gefeit sein.

Weit gefehlt: Auch die aktuelle „politische Korrektheit“ formuliert erneut widersprüchliche weltfremde Mythen, die halb-totalitär auf allen Kanälen verbreitet werden und denen nicht widersprochen werden darf. Wie damals mit erheblichen Kosten und katastrophalen Folgen.

Der britische Komiker John Cleese erklärte einmal in einem Interview, dass die heutige politische Korrektheit, die Mitte der 1980er von linken Studenten an US-amerikanischen Universitätsstandorten wie Berkeley entwickelt wurde, ursprünglich eine gute Sache gewesen sei. Die Forderung nach Nicht-Diskriminierung von gesellschaftlichen Minderheiten wie Afrikanern und Homosexuellen sei ein notwendiger zivilisatorischer Fortschritt gewesen. Heute allerdings werde die politische Korrektheit zunehmend dafür missbraucht, das Recht auf Meinungsfreiheit zu beschneiden und…

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