Warum Sie mit psychophathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten

Von Jürgen Fritz, 23. Feb 2017, Titelbild: Pixabay, CC0 Public Domain

Eine offene und ehrliche Diskussion setzt voraus, dass beide sich von besseren Argumenten und Fakten potentiell überzeugen lassen. Ansonsten hat die Diskussion ja gar keinen Sinn. Sie setzt die Bereitschaft zum Denken, zur kritischen Überprüfung der eigenen Position und den gemeinsamen Willen zur Wahrheitsfindung voraus. Genau dazu sind psychopathologisch gestörte Gutmenschen aber nicht fähig.

Vorwort

Normalerweise liegt es mir vollkommen fern, Menschen zu pathologisieren. Damit sollte man äußerst vorsichtig sein und wenn immer möglich davon absehen. In diesem speziellen Fall erscheint es mir aber notwendig, da ansonsten nicht verständlich wird, was in nahezu allen westlichen Gesellschaften seit einigen Jahrzehnten so gewaltig schief läuft. Und da ich hier keine Einzelpersonen anspreche respektive diagnostiziere, sondern ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, möchte ich mir heute diese Freiheit nehmen, von meinem Grundsatz ausnahmsweise abzurücken.

Abkoppelung von der Realität – das Schweben in einer Welt des Wunschdenkens

Grün-linke Gutmenschen sind – und ich sage das nicht einfach so dahin – krank (oder formulieren wir es vorsichtiger: auffällig). Nicht körperlich, sondern geistig-psychisch. Daher ist es auch weder sinnvoll noch empfehlenswert, sich auf größere Diskussionen mit ihnen einzulassen. Warum nicht?

Eine offene und ehrliche Diskussion setzt voraus, dass beide sich von besseren Argumenten und Fakten potentiell überzeugen lassen. Ansonsten hat die Diskussion ja gar keinen Sinn. Sie setzt die Bereitschaft zum Denken, zum Nachdenken, zur kritischen Überprüfung der eigenen Position und den gemeinsamen Willen zur Wahrheitsfindung voraus. Andernfalls sind es reine Machtkämpfe, in denen der Eine sich selbst, dem Anderen und Umstehenden seine Überlegenheit demonstrieren und sich mit allen Mitteln durchzusetzen versucht.

Ersteres funktioniert bei psychopathologisch gestörten Gutmenschen aber nicht. Sie haben sich partiell von der Realität abgekoppelt und schweben in einer Welt des Wunschdenkens, genauer: der Illusionen, der Negation jeglicher Negationen, was natürlich ein Widerspruch in sich ist, dessen sie aber wiederum nicht gewahr werden, weil sie nicht kritisch denken, vor allem sich selbst nicht reflektieren können.

Gestörtes Verhältnis zum eigenen Ich, Minderwertigkeitsgefühle, Realitätsverlust plus Unfähigkeit zur Selbstkritik

Sie können Differenzierungen und Bewertungen von Menschen, die immer auch mit Negationen einhergehen, auch solche rein sachlicher Art, innerlich nicht ertragen, weil sie rein gefühlsgesteuert agieren und ihnen die Vorstellung, dass Menschen unterschiedlich, auch für die Gesellschaft unterschiedlich wertvoll, ja, viele sogar schädlich sind, unangenehme Gefühle bereitet und dies für sie der höchste und im Grunde einzige Maßstab ist, wie sich etwas anfühlt. Ganz wie beim Tier oder beim Kleinkind.

Grün-linke Gutmenschen meinen, wenn sie die Vorstellung unterschiedlicher Bewertungen, damit auch der Wertigkeit, mithin das Negieren von etwas zulassen, dass dann das Negative in sie hinein käme und da dies ihr Harmoniebedürfnis und ihr Bedürfnis mit allem verbunden, mit allem eins zu sein (Verschmelzungssehnsucht) und ihr Bedürfnis, das eigene Ich aufzulösen, konterkariert, lehnen sie dies ab, was natürlich wiederum eine Negation darstellt, die ihnen aber nicht bewusst wird, da sie nicht denken, sondern primär fühlen.

Dem liegt ein tief gestörtes Verhältnis zum eigenen Ich, welches sich allererst aus Abgrenzung konstituiert und entwickelt, dem liegt Angst vor Bewertung, vor dem Gefühl der Minderwertigkeit sowie Realitätsverlust  zu Grunde und schwere Traumatisierungen, die nie verarbeitet wurden, sowie die völlige Unfähigkeit der kritischen Selbstreflexion.

Warum Diskussionen mit grün-linken Gutmenschen meist keinen Sinn haben

Mit derart gestörten Personen sollte man nicht großartig diskutieren. Man muss sie behandeln. Aber das müssen spezialisierte Fachärzte machen. Dies würde wiederum voraussetzen, dass die davon Betroffenen ihre Krankheit selbst erkennen und vor sich selbst eingestehen. Einem Alkoholiker kann man nur helfen, wenn er sich a) eingesteht, ein solcher zu sein, und b) die Bereitschaft und den festen Willen aufbringt, das ändern zu wollen, was alles andere als leicht ist.

Da dies bei den psychisch gestörten Gutmenschen fast nie der Fall ist – sie halten sich ja für gesund und die anderen für böse, zeichnen sich regelrechte Feindbilder (alle, die ihre Negation aller Negationen nicht teilen) – kann ihnen wahrscheinlich nicht geholfen werden, zumal wenn sie auch noch in der Mehrheit sind und sich permanent ihrer selbst gegenseitig versichern und sich so immer tiefer in die Pathologie hineintreiben. Ein Ausbrechen aus dieser Spirale wird in den meisten Fällen kaum möglich sein.

Mit ihnen diskutieren, ist daher sinnlos und wenn man sie argumentativ aushebelt und sie der Argumentation folgen können, was allerdings fast nie der Fall ist, da sie das Denken a priori und per se abwerten, da sie es nicht so gut können, dann schotten sie sich von einem ab, weil das ihr von der Realität partiell losgelöstes Konstrukt stören, sie in ein inneres Ungleichgewicht (kognitive Dissonanzen) bringen würde, was unangenehme Gefühle verursacht und genau die versuchen sie ja rund um die Uhr zu vermeiden.

Chronisches Infanitilitätssyndrom

Da sie rein gefühlsgesteuert sind und angenehme Gefühle zum absoluten Maßstab ihres eigenen wie jedes anderen Daseins erheben, wollen sie dem, wenn immer möglich, aus dem Weg gehen. Dadurch stagnieren sie natürlich kognitiv und überhaupt seelisch, bleiben bis zu ihrem Tode im Grunde auf dem personal-psychisch-emotionalen Niveau von Kleinkindern. Insofern könnte man auch von einem chronischen Infantilitätssyndrom sprechen.

Und mit Kleinkindern kann man nicht auf Augenhöhe diskutieren. Man muss sich um sie kümmern und für sie sorgen, ihnen die Welt erklären, was aber voraussetzt, dass sie zuhören und lernen wollen. Bei kleinen Kindern ist das nahezu immer der Fall. Sie sind geradezu lern- und wissbegierig und dankbar für Anstöße und Erklärungen. Wenn sie auf kognitive Dissonanzen stoßen, bauen sie ihr Weltbild so lange um, bis es wieder zur Realität passt. Jean Piaget, der Vater der Entwicklungspsychologie, nannte diesen Vorgang: Akkomodation. Kinder passen also ihr Inneres, ihre Vorstellungswelt immer mehr der Realität, der tatsächlichen Welt an, so dass eine innere Entwicklung stattfindet, sowohl kognitiv wie auch emotional.

Genau das wollen die psychopathologisch gestörten Erwachsenen, die übrigens unsere Gesellschaft inzwischen weitgehend dominieren, aber nicht. Jemand, der nicht dazulernen will, der „so bleiben will, wie er ist“, ist geistig-seelisch im Grunde schon tot. Und mit so jemand diskutieren zu wollen, ist vergebliche Liebesmüh. Schonen Sie also bitte Ihre Nerven und tun Sie es nicht.

Lieber mit geistig offenen Erwachsenen diskutieren

Reden Sie lieber mit denen, die geistig offen, die – abgesehen von kleinen psychischen Störungen, die wir wohl alle haben – innerlich weitgehend gesund sind. Das ist a) befriedigender für einen selbst und b) kann man so etwas Positives bewirken, indem man gegenseitig voneinander lernt, so dass beide vorankommen und sich weiterentwickeln können, was wohl neben dem Genießen des Lebens und dem sich für eine bessere Welt einzusetzen eine weitere Sinndimension unseres Daseins darstellt und unserer Existenz mehr Tiefe verleihen kann.

Nachwort zur Wirkungsgeschichte

Dieser Essay erschien zuerst auf Tichys Einblick. Dort wurde er nach zwei Tagen von Roland Tichy gelöscht, nachdem über eine angedrohte Xing-Kündigungswelle enormer Druck auf ihn ausgeübt, später (nach der Löschung) sogar Morddrohungen gegen ihn und seine Familie ausgesprochen wurden. Daraufhin trat er als Herausgeber von Xing-News zurück. In den zwei Tagen war der Text auf Tichys Einblick bereits mindestens 50.000 bis 150.000 mal gelesen (hatte schon über 11.000 Likes) und war nach nur 50 Stunden einer der erfolgreichsten Artikel, die dort jemals publiziert wurden.

Anschließend wurde der Essay auf mehreren anderen Portalen veröffentlicht, insbesondere auf Philosophia perennis. Allein dort hatte er dann nochmals über 50.000 Leser, einige Zeit später auf meinem Blog hier inzwischen über 130.000. Außerdem ist er in Printversion in der sehr empfehlenswerten ‚HINTERGRUND – Zeitschrift für kritische Gesellschaftstheorie und Politik‘ der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte  erschienen.

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Literaturempfehlungen

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83 Antworten auf „Warum Sie mit psychophathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten

  1. Robespierre

    Er wird sehr bald exekutiert werden. Dr. Wittine – genannt der Neonazischreck und Mitglied der Brigate Rosse – bereitet eine entsprechende Gerichtsentscheidung in den USA vor. Die SHAEF-Gesetze sind nach wie vor gültig. Dummheit schützt vor Strafe nicht. Herr Fritz wird sich wohl bald von seinem Körper verabschieden müssen. Er ist ohnehin eine nutzlose Küchenschabe.

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  2. Pingback: Unsere eigene Kultur zu zerstören, macht die Welt nicht zu einem besseren Ort, sondern zu einem schlechteren | HEIMDALL WARDA – Die das Gras wachsen hören

  3. Marius

    Aha? Und „Hoch gestörte Neurotiker die wie Kleinkinder agieren. Am besten endgültig entsorgen die linke Brut.“ Ist natürlich ein Musterbeispiel an geistig offenem bzw. sachlichem Gesprächsstil? Die Frage ist doch, wer sich hier infantil ausdrückt.

    Mich würde noch interessieren, wo du dein Psychologiestudium abgeschlossen hast; ein Studium, in dem man lernt, Diagnosen aufgrund von kurzen Kommentaren zu stellen, scheint mir persönlich per se unseriös (ohne dir zu nahe treten zu wollen).

    Ist „[…] gestörter Neurotiker“ nicht eine Redundanz? Tautologie?

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  4. T. Hahlweg

    Zuerst einmal möchte ich meinen persönlichen Standpunkt klären, damit ich hier auch von der „richtigen“ Seite gelesen werden: Ich bin ein absoluter Gegner der derzeitigen Politik der offenen Grenzen und die verantwortlichen deutschen Politiker sind in meinen Augen allesamt Hochverräter am Deutschen Volk. Ohne Not opfert man hierzulande die Sicherheit der Bürger, sowie unseren Wohlstand, im Prinzip unsere ganze Zukunft, für irgendwelchen hohen moralischen Ziele.
    Naja, zumindest angeblich sind es hehre moralische Ziele. Praktisch ist es wohl eher eine Mischung versch. Umstände. Eine feige Kapitulation im Angesicht einer Explosion der Bevölkerungszahlen in Afrika und im nahen Osten. Die Angst davor, unschöne und harte Entscheidungen treffen zu müssen, gar Gewalt anwenden zu müssen. Aber auch Dummheit, weil man auch überhaupt keine Ideen hat, wie man denn diese Bevölkerungsexplosionen endlich stoppen könnte. Und selbstverständlich, nicht zu Letzt, sind es schlicht auch wirtschaftliche Interessen, wie Lohndumping, die Raffgier von unzähligen Wirtschaftszweigen nach Steuergeldern. Sei es die Sozial- oder Gesundheits-Industrie, oder seien es Juristen oder Hotelbesitzer oder oder oder … Denn zuallererst ist die deutsche Regierung heute nurmehr eine Interessenvertretung von Wirtschaftlobbyisten. „Zum Wohle von Mammon!“
    Aber echte Moral und Mitmenschlichkeit? Von unseren Politikern? Naja, ein klein wenig wird auch dieses Motiv wohl tatsächlich zum Tragen kommen. Aber nein, die Taten unserer Politiker in nur allzu naher Vergangenheit sprechen leider ein völlig andere Sprache. (Weiß denn heute noch Irgendjemand warum unsere Soldaten immer noch in Afghanistan Krieg führen? Warum wir dort überhaupt einmarschiert sind? Mit welchem Ziel? Oder anders ausgedrückt: Warum wir denn den gleichen Krieg nicht auch gegen jeden anderen Unrechtsstaat führen, irgendwo auf dieser Welt? … um nur mal „ein kleines“ Beispiel anzusprechen …)

    Nachdem ich nun also meinen Standpunkt klar gemacht habe, möchte ich mich jetzt aber (endlich) auch mal zum eigentlichen Thema äußern:
    Ich glaube nicht dass der Author hier mit seiner These richtig liegt.
    Warum unsere Politiker so handeln wie sie handeln habe ich ja bereits versucht deutlich zu machen, zumindest andeutungsweise. Aber die eigentliche Frage lautet natürlich warum viele Wähler diese selbstzerstörerische Politik unterstützen. Warum so Viele geradezu bereitwillig ins Verderben rennen, wo doch für uns Andere so offensichtlich ist, wie schrecklich das Alles enden wird, enden muss.
    Herr Fritz meint nun grob vereinfacht, dass viele Deutsche einfach zu dumm sind um die Folgen ihres Handelns wirklich erkennen zu können und letztlich auch ganz einfach zu dumm um die eigene Dummheit erkennen zu können (zu arrogant, zu stur, fehlende Selbstreflexion usw).
    Aber zum Einen könnte man das Argument, dass man die Kritik „ja gar nicht begreifen will“, wohl immer als Totschlagargument anbringen, für jede Seite. Zum Anderen stellt sich aber vor allem die Frage, warum nur Nord-West-Europa so „dumm“ ist. Warum öffnen dann nicht auch Japan und Astralien, Ungarn oder Polen ihre Grenzen. Zumindest nach meiner Erfahrung sind die dummen Menschen generell in der Mehrheit, immer und überall und nicht nur hier in Deutschland, Österreich, Schweden usw.
    … Ich habe tatsächlich schon recht viel über dieses Thema nachgedacht und soeben ist mir (mal wieder) eine für mich weitaus stimmigere, mögliche Idee gekommen:
    Die meisten Wähler sind tatsächlich nur dumme Schafe, immer und überall und lassen sich von ihren Politikern alles und jeden Mist auftischen. Hauptsache Derjenige-welcher trägt einen schicken Anzug und kann so schön selbstbewußt in die Kamera reden.
    Nein, es sind „die Intelligenten“! Zumindest einige Wenige. Nur die erfolgreichen Politiker und die Reichen und Mächtigen sind die Einzigen die wirklich den Ton angeben und dabei ist es egal in welche Richtung. Und jene die hier bei uns das Sagen haben, haben sich ganz einfach felsenfest dazu entschlossen, dass Deutschland abgeschafft werden soll! … Und hier an diesem Punkt könnte man dann wohl allenfalls nur noch spekulieren, ob es denn auch wirklich Frau Merkel, Herr Schäuble und Co. sind, die hierzulande irgendetwas zu sagen haben. Oder ob nicht auch diese Verantwortlichen tatsächlich nur Befehlsempfänger sind …

    Konstruktive und kritische Antworten zu dieser meiner Einschätzung sind mir natürlich gerne willkommen …

    Anbei, es ist absolut erschreckend, was hier an Kommentaren zu lesen ist und dabei geben sich beide Seiten absolut gar nichts. Auf der einen Seite muss ich hier „Tod der AfD und allen Neonazis“ (und der Kommentator nennt sich tatsächlich auch noch Robespierre *kopfschüttel*) lesen und auf der anderen Seite schreibt „Linkekillen“ hier widerum „Am Besten endgültig entsorgen die linke Brut“.
    Einfach nur unterirdisch dämlich und das gilt für beide Seiten. Mal so zur Info: Ein Forum ist keine Toilette!

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    1. trumpelman

      Die meisten Feststellungen von ihnen gehören bei wirklich aufgeklärten und aufmerksamen Menschen zu profanem Wissen. Insofern „nichts Neus“.
           Zu meinen eigenen Überlegungen ist hinzu gekommen, dass wir es hier auch mit dem Phänomen des „Delegierens von Verantwortung“ zu tun haben. Soll doch die jeweils höhere Stufe in der Hierarchie die Verantwortung übernehmen. Das wird nicht laut so gesagt, aber praktiziert.
           Letztlich soll dann eine Frau Merkel die Verantwortung tragen und verantwortlich sein. Im Endeffekt ist praktisch eine Diktatur das Resultat.

      In den jeweiligen niedrigen Stufen wird dann einfach nur abgenickt, was die höhere Stufe vorschlägt, die „ja wohl wissen wird, was sie tut“ und es verantworten soll. Angefangen ganz unten und dann immer weiter hinauf haben sie dann alle ein „reines Gewissen“.
           Und Merkel? – Die ist auf ihrem inneren Missionstrip, „die Welt zu gestalten“, wobei sie sich von Visionen (siehe auch die von ihr mit initiierten und hoch gelobten »Visionen 2050«) leiten lässt.
           Merkel hat durchaus einen Plan, über den sie jedoch nie redet.
           Der lässt sich aber durch klare Spuren erraten.
      – mlskbh –

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      1. T. Hahlweg

        Was heißt „nichts Neues“? Mein Beitrag soll sich ja auf den Blog-Artikel hier, von Herrn Fritz, beziehen und nicht auf irgendwelche, irgendwann einmal geäußerten Ideen zu diesem Thema.
        Aber zum besseren Verständnis möchte ich mein Fazit, also das worauf ich eigentlich hinaus wollte, trotzdem nochmal etwas besser präzisieren:
        Wie geschrieben, die Deutschen sind mitnichten psychisch krank oder sonstwie gestört. Mit dem Gro der Wähler ist alles in Ordnung. Denn ein absolutes Desinteresse in politischen Dingen ist schlicht die traurige Normalität.
        Nehmen wir mal als Vergleich das Problem, dass viele Menschen süchtig nach Süßkram sind. (Die Sucht nach Zucker ist sogar ein ziemlich passendes Synonym für die heutige Gefallsucht und das Duckmäusertum von deutschen Politikern und Wählern.) Da kann man den Menschen noch so sehr ins Gewissen reden, wie ungesund zu viel Zucker ist und wie wichtig eine gesunde Ernährung sei. Die meisten Menschen sind schlicht resistent gegen jegliche Vernunft.
        Das Einzige was funktioniert ist, wenn Jemand der vernünftiger ist und auch die Mittel hat, diese Menschen zu ihrem Glück zwingt. Indem z.B. Produkte mit viel Zucker durch die Politik höher besteuert werden. (Dazu fällt mir sogar ein richtig gutes Beispiel ein. In Mexiko gibt es wohl recht viele übergewichtige Kinder. Und um dem entgegenzuwirken hat man dort vor Kurzem z.B. verboten, dass McDonalds Kinder-Menüs mit Spielzeug-Beilagen verkaufen darf. Also diese Juniortüten, die es bei uns immer noch gibt.)

        Allerdings hab ich hier tatsächlich auch noch ein Argument in petto, dass sogar für die Theorie von Herrn Fritz spricht:
        Ende letzter Woche oder Anfang dieser Woche hatte ich durch Zufall einen Artikel auf Focus entdeckt, in dem es darum ging, dass viele Deutsche wohl mit Toxoplasmose infiziert sind, ohne es zu wissen. (Wer diese Krankheit nicht kennt: Toxoplasmose kann durch Hauskatzen übertragen werden.) Und nach einer Theorie beeinflußt diese Krankheit den menschlichen Wirt „psychisch“ dahingehend, dass das Angst-Verhalten und die Fähigkeit Gefahren zu erkennen, gestört bzw. ausgeschaltet werden.
        Also zumindest im Tierreich kann man wohl einen Effekt beobachten, bei dem mit Toxoplasmose infizierte Tiere, für Raubkatzen eine wesentlich leichtere Beute sind, weil sie viel seltener flüchten oder sich überhaupt nicht mehr richtig verteidigen. Quasi eine Art suizidale, psychische Störung.
        Musste bei diesen Artikel dann natürlich gleich an die These hier, von Herrn Fritz, denken.
        Aber leider finde ich diesen Artikel nicht mehr auf Focus-Online. Kann mir allerdings auch gut vorstellen, dass dieser Artikel inzwischen einfach gelöscht wurde. Vielleicht weil fast alle Kommentare zum Artikel (verständlicherweise) auch gleich mal einen Bezug zu unseren verrückt gewordenen Politikern und Wählern herstellten.

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      2. trumpelman

        Herr @Hahlweg,
        ud in China sind gerade zwei Säcke Reis umgefallen und
        haben eine toxoplasmotische Katze unter sich begraben.
                Okay, damit wäre das Thema dann „durch“…

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