Afrikanischer U-Bahn-Killer nach gefährlichem Angriff wieder freigelassen

Von Jürgen Fritz, Sa. 31. Jan 2026, Titelbild: SAT.1-Regional-Screenshot

Ein Südsudanese hat am späten Donnerstagabend in der Hamburger U1-Linie eine 18-Jährige in den Tod gerissen. Nun wurde bekannt, dass der Täter nur wenige Tage zuvor Polizisten angegriffen hatte, festgenommen, dann aber wieder freigelassen wurde.

Zwei Tage vor dem mutmaßlichen Tötungsdelikt beging der Afrikaner wohl eine gefährliche Körperverletzung, wurde aber wieder auf freien Fuß gesetzt

Wie die BILD heute berichtet, soll es sich bei dem Täter um den 25-jährigen Ariop A. handeln. Dieser wohnte zuletzt in einer „Flüchtlingsunterkunft“ in Hamburg. Dabei soll der Afrikaner in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Aggressions- und Gewaltdelikten aufgefallen sein. Erst zwei Tage vor der Tat habe er Polizisten tätlich angegriffen. Daraufhin sei er kurzzeitig festgenommen worden. Die Polizei habe ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte (§ 113 StGB) und wegen gefährlicher Körperverletzung (§ 224 StGB) eingeleitet. Dies deutet darauf hin, dass der Südsudanese eine Waffe benutzt haben könnte bei dem Angriff auf die Beamten (oder es handelte sich um einen „hinterlistigen Überfall“ oder die Körperverletzung wurde mit anderen zusammen verübt oder es war eine lebensgefährliche Körperverletzung). Der Täter sei dann erkennungsdienstlich behandelt worden.

Und jetzt kommt es: Der ausländische Immigrant, der hier also offenbar bereits mindestens eine, wenn nicht sogar mehrere Straftaten begangen hatte, wurde nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt. Zwei Tage später tötete er dann – nach derzeitigem Ermittlungsstand – eine unschuldige, höchstwahrscheinlich ihm völlig unbekannte 18-jährige junge Frau, die gerade zufällig auf dem gleichen Bahnsteig stand.

Der Ostafrikaner soll sogar mehrfach durch Aggressions- und Gewaltdelikte aufgefallen sein, heißt es in dem Bericht der BILD. Bei der 18-Jährigen soll es sich um die Iranerin Fatemeh D. handeln. Diese habe zuletzt in einem Frauenhaus gelebt, weil sie vor häuslicher Gewalt geflohen sei. Nach WELT-Informationen wohnte sie zuletzt im Raum Norderstedt.

Ariop A. soll eine gültige Aufenthaltserlaubnis besessen haben. Er lebte seit Mitte 2024 in Hamburg. Südsudanesen erhalten in Deutschland häufig Schutzstatus, weil der Südsudan seit Jahren von Bürgerkrieg, ethnischer Gewalt, Hunger und einem weitgehenden Staatszerfall geprägt ist. Rückführungen gelten aufgrund der anhaltend instabilen Sicherheitslage und schwerer Menschenrechtsverletzungen als „nicht zumutbar“.

Kommentare

Maike Klebl, Nachrichtenchefin der BILD, kommentiert diesen Fall wie folgt: »Unfassbar, was Frank Schneider, Chefreporter NRW, hier recherchiert hat. Uns ist wirklich nicht mehr zu helfen.«

Prof. Dr. Norbert Bolz meint: »“Deutschland schafft sich ab“ ist entschieden zu schwach formuliert.«

Beatrice Achterberg, NZZ-Journalistin, schreibt auf X: »Es ist bequem von weitem Donald Trump für den Fall Alex Pretti zu verurteilen – bei einigen deutschen Kommentatoren klingt es beinahe als hätte der Präsident persönlich geschossen. Wenn aber in Hamburg eine 18-jährige Iranerin von einem 25-jährigen Mann aus dem Südsudan kaltblütig in den Tod gerissen wird, bleiben dieselben Stimmen auffällig still. Auch dieser Tod geht letztlich auf politische (und juristische) Entscheidungen zurück: den unerschütterlichen Glauben, Deutschland müsse seine Tore für junge Männer aus aller Welt öffnen, als hätten sie ein automatisches Recht, hier zu sein. Ohne diese fatale Überzeugung wären viele Mädchen und Frauen noch am Leben. In den USA bringt man sich in Gefahr, wenn man auf aggressive, untrainierte Abschiebeagenten losgeht. In Deutschland reicht es, einfach nur am Bahngleis zu stehen.«

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