Das Grundproblem der liberalen Gesellschaft, die ihre Liberalität nicht absichert gegen ihre Feinde

(Jürgen Fritz, 19.01.2019) Wenn die liberale Zivilisation überleben, mithin ihre Variationsfreundlichkeit nicht einer fremden strikten Variationsfeindlichkeit kampflos preisgeben möchte, welche diese Offenheit und Freundlichkeit ausnutzt, dergestalt sie die liberale Gesellschaft mit ihrer Feindlichkeit infiltriert, um diese so gleichsam von innen zu zersetzen, so wird ein sich selbst erhalten-wollender Liberalismus nicht umhin kommen, das zu tun, was er ohnehin immer tun muss, wenn er sich selbst erhalten will: die Breite der geduldeten Varianz so begrenzen, dass sie das unterschiedlich Freundliche zulässt, nicht aber das ihm und überhaupt jeder Varianz Feindliche.

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Prometheus

(Jürgen Fritz, 16.09.2018) Auf Zeus‘ Befehl schuf Prometheus Menschen und Tiere. Als aber Zeus sah, dass der Tiere weit mehr waren als der Menschen, befahl er ihm, einige Tiere zu Menschen umzuformen. Prometheus tat wie ihm geheißen, und so kommt es, dass mancher zwar eine menschliche Gestalt hat, aber eine tierische Seele. – Aesop, um 550 v. Chr.

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Nietzsche und der Nazarener

(Jürgen Fritz) Jesus von Nazareth ist die heilige Kuh des christlich geprägten Abendlandes, an die sich kaum einer ran traut. Einer, der sich traute, war Friedrich Nietzsche. Auch wenn ich kein großer Freund dessen Denken bin, aber müssen wir den Nazarener, dessen Lehre uns so viele Probleme einbrockte, insbesondere die fehlende Wehrhaftigkeit, die fehlende Fähigkeit zur Abgrenzung, dessen Lehre uns in immerwährender Infantilität und Unmündigkeit hält und damit unsere Selbstbestimmungsfähigkeit und unsere Würde untergräbt, nicht endlich vom Sockel stoßen und ihn einer substanziellen Kritik unterziehen, wenn wir uns als Menschheit weiterentwickeln, wenn wir endlich erwachsen werden, wenn wir endlich mündige, würdige Wesen werden wollen?

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Die Feinde der Aufklärung – Warum Massenimmigration tödlich sein kann

(Jürgen Fritz) „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ So lautet Artikel 1 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948. Inwieweit haben wir diese Worte als Individuum und als Gesellschaft verinnerlicht, ja überhaupt auch nur verstanden, was sie bedeuten?

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Aphorismus Nr. 1: Humor

(Jürgen Fritz) Das, worüber du nicht lachen, wozu du keine innere Distanz herstellen kannst, das ist dein persönliches Dogma (oder Trauma). Und du bist sein Gefangener, bist sein Knecht, sein Sklave. Solange dich dein Dogma (oder Trauma) gefangen hält, wirst du niemals wirklich frei sein.

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