Nietzsche und der Nazarener

Von Jürgen Fritz

Jesus von Nazareth ist die heilige Kuh des christlich geprägten Abendlandes, an die sich kaum einer ran traut. Einer, der sich traute, war Friedrich Nietzsche. Auch wenn ich kein großer Freund dessen Denken bin, aber müssen wir den Nazarener, dessen Lehre uns so viele Probleme einbrockte, insbesondere die fehlende Wehrhaftigkeit, die fehlende Fähigkeit zur Abgrenzung, dessen Lehre uns in immerwährender Infantilität und Unmündigkeit hält und damit unsere Selbstbestimmungsfähigkeit und unsere Würde untergräbt, nicht endlich vom Sockel stoßen und ihn einer substanziellen Kritik unterziehen, wenn wir uns als Menschheit weiterentwickeln, wenn wir endlich erwachsen werden, wenn wir endlich mündige, würdige Wesen werden wollen?

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Der dichtende Denker, der eigentlich ein unerschrockener, denkender Dichter war

Friedrich Nietzsche wird gemeinhin als Denker, als Philosoph angesehen, der zugleich ein großartiger Dichter gewesen wäre, der größte Dichter unter den Denkern seit Platon. Ich bin kein sehr guter Nietzsche-Kenner, habe ihn nie wirklich intensiv studiert, weil er mich nicht genug anzuziehen vermochte, um mich ganz intensiv mit ihm zu befassen. Und ich bin gar nicht sicher, ob ich Nietzsche überhaupt als Philosophen rubrizieren würde. Dazu ist mir persönlich sein Denken viel zu unpräzise. Meistens liegt er nicht richtig, hat für meinen Geschmack viel zu wenig Stringenz.

Seine große Leistung besteht meines Erachtens in etwas anderem. Ich sehe in ihm eher einen großartigen, wortgewaltigen Dichter, der keine inhaltlich simplen Liebes- oder Frühlingsgedichte schrieb, sondern sich mit philosophischen Themen beschäftigte und der vor allem ein unglaubliches Gespür, eine Intuition für die Verlogenheit der Menschen hatte. Und er hatte Mut, einen unglaublichen Mut, ja noch mehr als das: Unerschrockenheit. Er hatte keine Hemmungen, heilige Kühe anzupacken, sie zu melken, um zu sehen, ob da überhaupt Milch kommt und wenn ja, ob und wie viel diese taugt.

Jesus – ein Idiot ober einfach nur geistig ein Teenager, der unsere Infantilität für immer manifestierte?

Den Nazarener nannte Nietzsche einen Idioten. Auch hier scheint mir der denkende Dichter wieder unpräzise zu sein – das sind Dichter immer, genau das macht ihr Wesen gerade aus. Aber das Wichtige ist auch hier etwas anderes. Nietzsche wagte, was die seit fast zweitausend Jahren zurechtgestutzten, klein gehaltenen Seelen fast nie wagen: er nahm den Nazarener in die Mangel. Er machte etwas, wozu sonst kaum einer imstande ist respektive sich die allerwenigsten nur trauen: Er kritisierte den, der in unserem Kulturkreis nicht kritisiert werden darf. Damit war Nietzsche in all seiner Verrücktheit, in all seiner Überdrehtheit eines vor allem nicht: Er war kein geistiges Kind. Er war ein Erwachsener. Er war ein Mann. Ein richtiger Mann. Kein Bub. Kein Teenager.

Solange wir unsere heiligen Kühe nicht kritisieren, sie nicht dialektisch beleuchten – a) was haben sie geleistet, wo haben sie uns voran gebracht, welchen Beitrag zur Weiterentwicklung haben sie vollbracht und b) wo haben sie ihre Schwächen, wo haben sie versagt, wo bremsen sie uns -, solange wir das nicht tun, bleiben wir geistige Kinder, sind noch keine Erwachsenen.

Kritische Würdigung: Güte und Wohlwollen als wichtige Errungenschaften

Fragen wir also bei dem Nazarener, was er geleistet hat und wo er uns hemmt und bremst. Er hat mit seinen Gedanken der Güte und dem Wohlwollen jedem gegenüber etwas sehr Wichtiges in die Welt gebracht respektive verstärkt und das Augenmerk verstärkt hierauf gelegt, die Gewichtungen modifiziert, hat die moralische Entwicklung auf eine neue Stufe gehoben. Das könnte man jetzt lange ausführen, aber das will ich nicht tun, weil das ja ständig von tausend anderen getan wird. Das kann man en detail woanders nachlesen.

Wie Jesus die Entwicklung zum autonomen Wesen, zum echten Menschen bis heute hemmt

Ich möchte andere Fragen stellen. Was hat der Nazarener dazu beigetragen, dass wir autonome, emanzipierte, sich von jeglicher Fremdbestimmung sich befreiende Wesen und mündige Bürger werden? Inwiefern hat er geholfen, dass wir geistig-seelisch erwachsen werden? Was hat er getan, um Räume der Weiterentwicklung zu eröffnen? War und blieb er im Grunde nicht bis zu seiner letzten Stunde selbst ein Gefangener einer vorgegebenen Matrix, die zu transzendieren ihm nicht gegeben war? War er letztlich nicht doch nur ein Bub oder Teenager? Nietzsche meinte ein Idiot, aber vielleicht trifft „Teenager“ es besser.

Und ist dieser geistige Teenager nicht auch schädlich und gefährlich, weil es seit fast zweitausend Jahren uns und unsere Entwicklung zum echten Menschen, zum selbstbestimmten, moralisch hochwertigen Vernunftwesen hemmt? Der Nazarener war ein geistiger Teenager, welcher predigte, alle müssten ebenfalls bis zum Schluss artige Teenager, Bübchen und kleine artige Mädchen bleiben.

Der Mensch als das einzig bekannte kritikfähige Wesen

20-, 30-, 40-, 50-, 60-, 70-, 80-, 90-jährige Bübchen und Mädchen. Wie verträgt sich das mit der Würde des Menschen? Ein Begriff, den weit über 99 Prozent gar nicht verstehen, weil er aus dem christlichen Menschenbild heraus gar nicht verständlich ist. Das Geschwätz von Gottesebenbildlichkeit ist eben meist genau das und nicht mehr: Geschwätz. Die meisten können gar nicht angeben, worin diese Ebenbildlichkeit bestehen soll und übersehen das Wesentliche.

Denn der Mensch – und das ist das Wesentliche und weithin Unverstandene – ist fähig zur Kritik, auch sich selbst gegenüber. Das sind der Juden-, der Christengott und Allah nicht. Sie sind alle drei – es ist auch nicht der gleiche Gott, wie vielfach phrasenhaft und höchst unpräzise behauptet wird, es sind drei verschiedene Götter -, vollkommen unfähig zur Selbstkritik; alle drei. Damit aber auch zur Selbstentwicklung.

Der Mensch als Gestalter seiner selbst, Schöpfer und zugleich Geschöpf

Der Mensch ist das einzige Wesen, welches sich nicht nur geistig weiterentwickeln, sondern diese Entwicklung gleichsam selbst reflektieren und beeinflussen, ja steuern kann. Er ist das einzige Wesen, welches sagen kann: „So, wie ich jetzt bin, will ich nicht sein. Ich möchte mich ändern.“ Er ist das einzige Wesen, welches einen Entwurf von sich machen kann, wie es gerne sein möchte. Er ist das einzige Wesen, welches Skulptur und Bildhauer zugleich sein kann. Er ist das einzige Wesen, welches Schöpfer seiner selbst, mithin Schöpfer und zugleich Geschöpf sein kann. Das kann kein Gott.

Was hat der Nazarener zur Menschwerdung des Menschen beigetragen?

Was hat der Nazarener hierzu beigetragen, den Menschen aus vorgegebenen Mustern und aus all den Fesseln zu befreien, nicht um wie ein wildes Tier, gleichsam wie ein Wolf alles zu reißen, was ihm vor die Schnauze kommt und was er begehrt, sondern um sich selbst eine Moral zu erschaffen, die alles übersteigt, was bisher dagewesen und sich diesen selbst gewählten Gesetzen, die über allem stehen, in einem Akt der Unterwerfung unter das Selbsterschaffene, welches dem besten Teil in uns entspringt, unterzuordnen und mithin sich selbst auf eine völlig neue Stufe zu heben, die alles übersteigt, was der Globus, ja was das Universum je gesehen? Was hat der Nazarener, dieser geistige Teenager, dazu beigetragen?

Solange wir nicht erkennen, wie uns diese minderwertige Lehre des Nazareners, die zwar wichtige und wertvolle Elemente enthält (Güte und Wohlwollen), diese aber nicht in einen größeren Kontext einzubinden weiß, solange wir nicht erkennen, wie uns das in unserer geistig-moralischen Weiterentwicklung hemmt, solange wir unsere Moral nicht fortentwickeln und z.B. auch erkennen, dass der Kampf das Wesen, die Essenz des Lebens zentral mit ausmacht und wir zur Freiheit fähige Wesen sind, zur Mündigkeit und Emanzipation angelegt, was unsere Würde erst ausmacht, solange wir das nicht erkennen, haben wir nichts von wirklich absolutem Wert, was es lohnen würde, es mit allem, was wir haben, zu verteidigen.

Hatte Nietzsche doch Recht?

Und wem haben wir das mit zu verdanken? Wenn wir es so sehen, dann müssen wir die Frage vielleicht neu stellen: Hatte Nietzsche, der Unpräzise, der fast nie Recht hatte und doch so viel Tiefgründiges zu erspüren vermochte, hier ausnahmsweise vielleicht doch mal Recht? Vor allem aber müssen wir uns selbst fragen: Wann wollen wir endlich erwachsen werden? Wann wollen wir richtige Männer, richtige Frauen werden? Wie lange wollen wir noch in dieser unwürdigen Infantilität verweilen?

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Bild: (c) Jürgen Fritz

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9 thoughts on “Nietzsche und der Nazarener

  1. satsadhu

    „Der Mensch ist das einzige Wesen, welches sich nicht nur geistig weiterentwickeln, sondern diese Entwicklung gleichsam selbst reflektieren und beeinflussen, ja steuern kann.“

    Könnte, wenn Er oder Sie nicht so selbstherrlich die Welt nach dem eigenen Verständnis-massstab bemessen würden.
    Wo ist den bitte in dem Beitrag von dir Philosophie zu finden, die als Kategorie angegeben ist.
    Nur weil so ein blasser Labersack wie Nitsche drin vorkommt.
    Nicht, dass ich einen Jesus verteidigen möchte, Er hätte es nicht nötig. Aber wie kommst du bitte darauf, dass Jesus für die Interpretation seines Lebens postum zu Verantwortung zu ziehen ist.
    Nenn mit doch bitte eine wirklich überzeugende Textpassage, die aus den wenigen Worten die von Jesus bekannt sind, die direkt zu dem Verständnis aufrufen, welches heute und auch bei dir vorherrschen.
    Wo kommt denn die Notwendigkeit her, mein lieber jürgen, solche Pamphlete verfassen zu müssen. Kanntest du Jesus, oder hast du dich eingehend mit seinen Aussagen befasst und diese natürlich auch versucht zu verifizieren.
    Das kleine Bübchen Jesus, -ich bin überzeugt davon, dass er diese Bezeichnung gerne annimmt und sie sogar witzig empfunden hätte-, hat von einem Existenz-raum jenseits der Materie gesprochen. Er hat die Menschen angesprochen, die ein Interesse haben diese Welt Gottes erkennen und erfahren zu dürfen. Er hat sogar dazu aufgerufen die Welt und die Gesellschaft der Materie nicht zu beeinflussen.
    Jesus war einer der ganz wenigen die den Prozess der Schöpfung, auch des Geistes und des Denkvermögens erkannt hat, und versuchte dies einigen seiner Zeitgenossen mitzuteilen.
    Ist der Ursprung dieses deines Artikels etwa in einer kognitiven Dissonanz zu finden. Hat dir einer der Religionsbonzen deinen Lümmel gestreichelt.
    Mit etwas Fähigkeit zur Diskriminierung wäre dir sicherlich aufgefallen, dass diese ganzen genitalaffinen Religionsproleten schlicht ein Überzeugendes Weltbetrachtungs-konzept für ihre unheiligen Manipulationen in unserer Welt missbrauchten.
    Wenn dir die Aussagen von einem Jesus so zerstörerisch vorkommen, dann solltest du konsequenter Weise auch die geistigen Ergüsse eines LaoTse, Seneca, Don Juan, oder Sri Krisna mit einem Warnschild versehen.

    Ich muss sagen mein lieber Jürgen Fritz, ich bin mehr als wie irritiert.
    Als ich vor ein paar Tagen deinen Blog entdeckte, nach einigen Artikeln von dir bei EpochTimes, war ich mir fast sicher dass du zu den Denkern gehörst, die eine Wohltat sind zu konsumieren.
    Jetzt seh ich jemanden, der einem geisteskranken Lebensversager Nitsche das Fahnenstangerl poliert, wohl um nicht selber denken zu müssen und dem eigenen Unbill mit einer Wortsammlung Ausdruck, oder Auswurf verleihen möchte.
    So wird das nix mein lieber. Auch denken will gepflegt werden.

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    1. Gerd Soldierer

      Ich bin kein Philosoph :
      Jesus hat sein Leben nicht verteidigt, ihn traf keine Schuld .
      Er hat sich seinen Tod- Feinden durch eigenes Handeln bewußt ausgeliefert.

      Sollte diese Handlungsweise Vorgabe sein für die eigene Unterwerfung ? Sich ergeben einer Kultur,
      die genau das Gegenteil der christlich- abendländischen Werte beinhaltet ? Soll ich eigenhändig, vorsätzlich,
      meine Werte verlassen, meine Kinder einer Diktatur – physisch wie psychisch – übergeben, soll ich genötigt
      werden mich muslimischen Befehlseskapaden zu unterwerfen ?

      Sollte ein Herr mit Namen Jesus, ein Herr Franziskus, eine Kirche ob ev. od. kath., diese Strukturen begünstigen,

      werde ich die letzten christlichen Werte in den Mülleimer werfen u. den Text des Herrn Fritz ein zweites Mal
      studieren !

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  2. Sabrina

    Gehen Sie, lieber Herr Fritz, mit „dem Nazarener“, seinen Worten und Taten, nicht doch auch ziemlich unangemessen um?
    Es ist sicher zutreffend, daß es nicht im Interesse von Jesus Christus lag, mit allüberragenden philosophischen Aussagen zu brillieren, die ehedem, damals wie heute, nur einen kleinen Kreis entsprechend befähigter Menschen erreicht (hätte). Nein, seine Intention war doch wohl vielmehr die, viele Menschen, möglichst Alle erreichen zu können. Da aber stellt sich die Frage nach dem „größten gemeinsamen Nenner“, und der liegt kognitiv gesehen auf Kinder-Niveau, so daß auch diese ihn noch „verstehen“ können, mit seinen Gleichnissen und seiner Bildersprache, und das ist genial!

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    1. Eessrl

      Hallo Satsadhu
      Ich bin nur ein einfacher
      Handwerker (kein Intellektueller)
      Dabei fällt mir trotzdem immer wieder auf,das sich Gläubige
      deren Heilige (Götter, Götzen etz.) man in Frage stellt oder
      kritisiert, sich persönlich angegriffen fühlen.
      Dabei wird dann ein Kritiker, wie
      Herr Jürgen Friedrich massiv
      beleidigt.
      Dieser hatte sich mit Nitzsches
      Gedankenwelt befasst und
      Dazu sachliche Kommentare
      gegeben.
      Er hat meiner Ansicht ein höheres
      Bildungsniveau als Sie, anders sind Ihre Ausfälle nicht zu
      erklären.

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      1. satsadhu

        Dann lass mich mal dein Statement hier aufdröseln.
        Erstmal ist es zwingend notwendig, wenn man über etwas urteilen will – in deinem Fall das Bildungsniveau – zumindest sich auf gleicher Ebene zu befinden.
        Ist hoffentlich logisch, denn wie will ein Zwerg die Landschaft hinter einem Berg beurteilen.
        Natürlich steht es dir frei mich zu kritisieren, welcome.
        Wieso kann ein Handwerker nicht intellektuell sein????

        — „Dabei fällt mir trotzdem immer wieder auf,das sich Gläubige
        deren Heilige (Götter, Götzen etz.) man in Frage stellt oder
        kritisiert, sich persönlich angegriffen fühlen.“– So so, IST das so.
        Kann es sein das Herr Fritz dein Götze ist. Läge jetzt nahe, da du dich ja anscheinend auch persönlich betroffen zeigst.

        Also ich habe mich mit Jesus befasst, sogar recht lange. Aus diesem Grunde scheint mir schon eine gewisses Recht auf Kritik zuzustehen, findest du nicht.
        Die Ausführungen, die Herr Fritz hier zu Jesus tätigt, sich auf Nitsche berufend, sind etwas klarer ausgedrückt, unter aller Sau. Ich wollte es in meinem Kommentar nur nicht so drastisch darstellen. Mein Kommentar war für Herrn Fritz gedacht, sonst hätte ich einfach noch expliziter darauf hingewiesen, das eigentlich alles was man über Jesus weiss, bestenfalls aus 2ter Hand kommt.
        Da ich eigentlich Herrn Fritz für seine Artikel doch schon schätze, sah ich meine Kritik nicht nur als angebracht an, sondern auch als eine Notwendigkeit.
        Darf ich ihnen nun bitte noch einen hilfreichen Rat mit auf den Weg geben.
        Da Sie Herr Handwerker Eessrl, ganz offensichtlich eine negative Einstellung gegenüber Menschen haben, die Religion praktizieren, wie wäre es dann sich zu diesem Thema gar nicht, oder nur nach ein wenige Studium zu äussern.
        Sie können sich gar nicht vorstellen, wie strapaziös es ist, immer und immer wieder von themenfremden, ungebildeten Menschen angepfurzt zu werden.
        Ist so ähnlich als wie wenn ihnen jemand erzählen möchte wie sie ihre Arbeit zu tun haben, und derjenige sich eigentlich so gar nicht auskennt.
        Sehen sie, irgend wann geht einem der Hut hoch.

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  3. Odowin Clos

    oudèn gàr autò genna.Aristoteles, analyt. 92b9-22. Causa sui ist ein sinnlossr Begriff. Das principium contradictionis läßt es nich zu, daß etwas in derselben Hinsicht actu und potentia ist.
    Ein Kamel wird eher durch ein Nadelöhr gehen, als daß ein Reicher ins Himmelreich käme. Dieses Wort des göttlichen Kommunisten ist ein furchtbares Anathema und zeugt von bitterem Haß gegen die Börse und Hautefinance von Jerusalem. Heinrich Heine, Lutetia, Berichte über Politik, Kunst uns´d Volksleben: 5,5. 1843

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  4. Jule

    Wann wurde die Lehre dieses Nazareners zur Staatsreligion ? ? ?

    Und was galt/geschah bis dahin ? ? ?

    Himmelfurzundfeuerstein !

    Ob Schierlingsbecher … oder Kreuzigung … Steinigung …

    WER OHNE SCHULD, DER WERFE DEN ERSTEN STEIN ! … …

    Und diese Worte -damals wie im Heute – an all die ideologischen Idioten … gerichtet verbleibe ich mit :

    Macht was ihr meint, aber lasst mich mit all eurem Suchen/Siechen in RUHE !

    Wie lautete eine neulich Meldung ?

    „Die genetische Trennung vom Primat zum Homo geschah – vermutlich – vor gut über 7 Millionen Jahren “ … … nicht in Afrika sondern in Europa.

    Was sind dagegen 2000 Jährchen ………… ???
    Was brachte die Menschheit dazu ab Anno 0 zu “ glauben “ und ALLES davor zu „vergessen“ ?

    Ach … ich denke es waren Schwert und Feuer … …

    Die Menscheit entwickelt sich demnach nur wenn sie gewaltsam dazu gezwungen wird – welcher „GOTT“ mag sich sich solch ein „Spiel“ erdacht haben ?

    Nun, viele neuzeitliche Spieleentwickler könnten darauf eine Antwort geben – wenn sie denn begreifen/verstehen würden welch Pfad sie gingen … …

    Brot und Spiele die Xte.

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  5. Jule

    Spielt und experimentiert … -erlaubt jedoch sei die Frage warum bisher stets die Völker – aber NIE die willkürlich … Herrschenden… die Schäden regulieren mussten – und weiter regulieren sollen.

    WAS ? Wenn die Völker ERWACHEN ???
    Denen willkürlich Grenzen genommen oder gesetzt wurden ?

    Die – Ausgang ungewiss – Auswirkungen zeigen sich derzeit deutlicher denn je der breiten Masse !
    Global !!!

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  6. Pingback: Ist die Christen-Moral letztlich eine Wurzel des Übels? | Jürgen Fritz Blog

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