Vom Nutzen der Vorurteile für das Überleben

(Jürgen Fritz, 20.08.2018) Vorurteile genießen gewöhnlich einen schlechten Ruf, vor allem die negativen solchen. Wer das Wort „Vorurteil“ jedoch nicht neutral, sondern pejorativ gebraucht und das auch noch völlig einseitig, der fällt offensichtlich dem Vorurteil anheim, dass negative Vorurteile a priori und per se etwas Schlechtes seien, womöglich sogar immer falsch wären. Inwiefern ist dies unangemessen und kann sogar gefährlich werden?

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Angst – die überlebensnotwendige Emotion

(Jürgen Fritz) Angst sei ein schlechter Ratgeber, ist eine der Lieblingsfloskeln von Politikern. Doch stimmt das wirklich? Oder ist genau das Gegenteil der Fall, gibt es in Wahrheit keinen besseren Ratgeber als just diesen: Furcht – eine natürliche, gesunde, adäquate Furcht?

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Vertrauen in die eigene Intuition

(Jürgen Fritz) „Ich verbringe nicht viel Zeit damit, Meinungsumfragen rund um die Welt durchzuführen, um herauszufinden, ob das, was ich glaube, richtig ist. Ich muss nur wissen, was ich fühle“, meinte George W. Bush im November 2002, zu der Zeit als er US-Präsident war. Wie sicher sind unsere Intuitionen? Können sie zu einer enormen Fehlerquelle werden und wenn ja, wie kann diese Fehlerquelle minimiert werden? Spielt hier so etwas wie Denkfaulheit eine entscheidende Rolle und könnte das eine Ursache für viele katastrophale Fehlurteile von Linksintellektuellen sein?

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Der kluge Kluge, der dumme Kluge, der kluge Dumme und der Dummdreiste

(Jürgen Fritz, 18.01.2018) „Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel“, meinte der große britische Mathematiker, Logiker und Philosoph Bertrand Russell, Literaturnobelpreisträger und einer der Väter der Analytischen Philosophie. Und weiter: „Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.“ Was aber unterscheidet den Dummen vom Klugen und was den klugen Dummen vom Dummdreisten?

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