Das Wagnis der Öffentlichkeit: Hannah Arendt über Karl Jaspers, Freiheit und Vertrauen in die Vernunft

(Jürgen Fritz, 25.11.2018) „Wo Jaspers hinkommt und spricht, da wird es hell. Er hat eine Rückhaltlosigkeit, ein Vertrauen, eine Unbedingtheit des Sprechens, das ich bei keinem anderen Menschen kenne“, so die große Hannah Arendt über ihren ehemaligen Lehrer und lebenslangen Freund, den Psychiater und Philosophen Karl Jaspers. Lesen und hören Sie hier, was die wunderbare Hannah Arendt ferner über Freiheit und Vernunft zu sagen hatte und über das Vertrauen in das Menschliche des Menschen.

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Wie der Mensch auf die Idee eines Lebens nach dem Tode kam

(Jürgen Fritz, 21.07.2018) Leben nach dem Tode, das sei wie süßes Salz, meinte die Aphoristikerin Waltraud Puzicha (1925 – 2013). Und der Dichter und Schriftsteller Erich Limpach (1899 – 1965) konstatierte: „Nichts hat das Leben so sehr entwertet wie der Gedanke an ein Weiterleben nach dem Tode“. Was steckt in Wahrheit hinter der Vorstellung, es gäbe ein Jenseits, in welches unsere Seele – die nicht als vergänglich, sondern als unsterblich vorgestellt wird, sondern als unsterblich – bei unserem Tode hinübergehen und dort weiter existieren würde?

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Politische Freiheit – nur eine Utopie?

(Karl Jaspers) „Wir freien Völker sind noch keineswegs politisch eigentlich frei. Die Aristokratie der Einsichtigen vermindert sich. Die Verteilung der Verantwortung erzeugt Verantwortungslosigkeit. Die Demokratie wird zur Parteienoligarchie. Was Kultur hieß, wird in weitem Umfang zu den Seifenblasen eines Literatentums. Der Geist verliert seinen Ernst.“ – Karl Jaspers, 1965

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