Intoleranz zweiten Grades oder: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

(Jürgen Fritz, 27.04.2020) Uneingeschränkte Toleranz führe mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz, meinte der österreichisch-britische Philosoph Karl Popper. Wir sollten daher im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Unduldsamen nicht zu dulden. Wir sollten für uns das Recht in Anspruch nehmen, sie, wenn nötig, mit Gewalt zu unterdrücken. Um sich von einem totalitären Regime zu unterscheiden, braucht es aber eine essentielle Unterscheidung: die zwischen Intoleranz ersten und zweiten Grades. Die Feinde der Freiheit haben Anspruch auf Toleranz in Bezug auf ihre eigene Lebensweise, nicht aber in Bezug auf ihre Bestrebungen, die liberale, menschenrechtsbasierte Demokratie zu zerstören.

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Eine liberale, offene Gesellschaft gibt es nur mit Zäunen, nicht ohne!

(Jürgen Fritz, 22.10.2018) Das Grundproblem unserer Gesellschaft dürfte darin bestehen, dass sie einerseits eine einmalige Höhe erreicht hat – daher wollen ja hunderte Millionen aus der halben Welt ausgerechnet zu uns kommen und nicht nach Saudi Arabien oder Tunesien -, zugleich aber die Mehrheit die eigenen Grundlagen, die diese einmalige Höhe überhaupt erst entstehen ließen, gar nicht mehr kennen und verstehen, sowohl in historischer als auch ökonomischer und philosophisch-ideengeschichtlicher Hinsicht. Dies gilt insbesondere für die Begriffe Liberalismus und offene Gesellschaft. Offene Gesellschaft, so meint der Ungebildete, der Barbar (Stammler), bedeute offene Grenzen. In Wahrheit kommt dieser Terminus von dem Philosophen Karl Popper und bezeichnet natürlich eine geistig offene Gesellschaft, die sich nach außen schützen muss. Ähnlich verhält es sich auch in ökonomischer Hinsicht, wie Prof. Sinn eindrucksvoll darlegt.

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Merkels Dummdreistigkeiten zum Reformationstag

(Hartmut Krauss) Eine moderne, offene Gesellschaft brauche vor allem Religionsfreiheit, die Garantie dass Religionen ungestört ausgeübt werden können, meinte unsere seit zwölf Jahren amtierende Regierungschefin (Regentin) zum Reformationstag. Hierzu ein Kommentar von Hartmut Krauss, dem Vorsitzenden der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte.

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