Die Herrschaft der Niederen muss überwunden werden, wenn nicht jede Höhe abgetragen werden soll

(Jürgen Fritz, 18.07.2018) Nicht die Höhe: der Abhang sei das Furchtbare!, so Friedrich Nietzsche (1844 – 1900), der Denker des Abgründigen und der Höhe zugleich. Höhe könne jedoch nicht geschenkt, sondern wolle erklommen werden, notierte der deutsche Schriftsteller Paul Richard Luck (1880 – 1940). Was aber, wenn der Mensch nicht mehr klettern will, sondern fordert, dass ihm alles nach unten gebracht werde, auch die Höhe? Was, wenn der Niedere mehr und mehr die Herrschaft übernimmt und die seinen in höchste Ämter wählt?

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Unter den lebenden deutschen Geisteswissenschaftlern der einzige, den man mit Fug und Recht Philosoph nennen darf

(Michael Klonovsky, 15.07.2018) Er zählt zu den bedeutendsten, aber auch umstrittensten Denkern der Gegenwart. Unbestritten schreibt er das beste Deutsch seiner Gilde: Peter Sloterdijk. Michael Klonovsky besuchte den philosophischen Schriftsteller, wie er sich selbst nennt, vor knapp sechs Jahren auf Korsika und verfasste anschließend eine wunderbare Schilderung der Begegnung.

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Du musst dein Leben ändern – Archaischer Torso Apollos

(Jürgen Fritz) „Du musst dein Lebern ändern“ ist der ethische Ur-Appell, der ethische Ur-Imperativ. Dieser Imperativ verheißt ein besseres Leben, eine bessere Welt, verlangt dem Einzelnen jedoch enormes ab: stete Arbeit an sich selbst. Das Geschöpf soll Schöpfer seiner selbst werden. Dazu bedarf es diesen Appells. Doch von wo aus kann dieser Appell kommen? Sicherlich nur von einem Oben, nicht von einem Unten und nicht von einem Neben. Welchem Oben? Hier wird zumeist recht wenig Phantasie an den Tag gelegt. Kein solch Phantasieloser war Rainer Maria Rilke, der zugleich ein Gespür und ein Ohr hatte für diesen Ur-Appell, der immer schon zu uns spricht. Wir müssen nur genau hinhören und hinschauen.

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Finis Germaniae – Wie die Immigranten Deutschland ruinieren werden

(Jürgen Fritz) Wer könnte in Abrede stellen, daß die Alarmisten, wie üblich, nahezu völlig recht haben? Die Bewohner der wohlhabenden Nationen schlafwandeln zumeist im unpolitischen Pazifismus. Sie verbringen ihre Tage in einer vergoldeten Unzufriedenheit. Unterdessen vertiefen sich an den Rändern der Glückszonen ihre Belästiger, ja ihre virtuellen Henker in Lehrbücher der Sprengstoffchemie, entliehen aus den öffentlichen Bibliotheken des Gastlandes. – Peter Sloterdijk

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