Worin die methodologische Autonomie der Geisteswissenschaften gründet

(Jürgen Fritz, 17.06.2020) Die Naturwissenschaften erforschen, wie der Name schon sagt, die Natur, also das Reich der Naturgesetze. Sie erklären einzelne Ereignisse anhand der entdeckten Gesetze und diese wiederum aus anderen, noch grundlegenderen Gesetzmäßigkeiten, aus denen sie die spezielleren logisch deduzieren. Was aber machen die Geisteswissenschaften, zum Beispiel die Sprach- und Literaturwissenschaften, die Geschichts- und Religionswissenschaften, die Kunstgeschichte und die Musikwissenschaft? Worin gründet ihre methodologische Autonomie?

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Merkel und die CDU: Die Fremde in der eigenen Partei, die sich beide brauchten

(Thomas Schmid, 10.06.2020) Heute vor 20 Jahren und zwei Monaten übernahm Angela Merkel den Bundesvorsitz der CDU, welche in zwei Wochen 75 Jahre alt wird. Und morgen werden es 18 Monate, da sie den Vorsitz nach 18,7 Jahren abgab. Das tat sie so, wie der Arbeiter seinen Blaumann, wie der Arzt seinen Kittel nach getaner Arbeit ablegt. In der Lakonie, mit der dies geschah, schwang etwas Bedrückendes. Zugleich war Merkel die erste in der Geschichte der CDU, die den Vorsitz dieser großen Partei freiwillig und geordnet hinter sich brachte. Dabei betrat sie das Gebäude der Macht durch die Hintertür und ihr Verhältnis zu „ihrer“ Partei war immer ein seltsames, im Grunde rein funktionales. Thomas Schmid geht dem auf die Spur.

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Was heißt vernünftig sein?

(Jürgen Fritz, 18.04.2020) Frage: Ist es vernünftig, etwas zu tun, nur weil es aus ethisch-moralischer Sicht das Richtige ist (nicht relativ zu dieser einen speziellen kontingenten Moral richtig, sondern absolut in sich richtig und gut), obschon man selbst keinerlei Vorteil dadurch hat, niemals!, weder in diesem noch einem anderen Leben, ja mehr noch: obwohl es einem selbst massiv schadet, zum Beispiel indem man die Wahrheit sagt, was nur Nachteile für einen hat, vielleicht sogar massive Nachteile, es aber dennoch richtig ist, in diesem Moment die Wahrheit zu sagen, oder indem man einen Verrat ablehnt, von dem man enorm profitieren würde? Ist das vernünftig?

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Rationaler Widerstand gegen die grün-linke Gehirnwäsche

(Annette Heinisch, 07.01.2020) „Unermessliches menschliches Leid entsteht, weil Fragen, die nur das Herz beantworten kann, vom Verstand entschieden werden und umgekehrt, dass dann, wenn der Verstand die Lösung hätte, die Gefühle dominieren … Gefühle eignen sich jedenfalls nicht zur Lösung komplexer Aufgaben … Gut und Böse auf politischer Ebene führt unweigerlich zu Mord und Totschlag.“ Mit diesen Worten wurde komprimiert der Grund des Niedergangs des Westens beschrieben. Emotionen werden gezielt als Instrument der Politik eingesetzt mit den Folgen, für die das 20. Jahrhundert sehr anschauliche Beispiele vorhält. Annette Heinisch hält ein Plädoyer für mehr Rationalität, ja für rationalen Widerstand gegen die grün-linke Manipulation über die Emotion.

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