Vierte Facebook-Sperre für Jürgen Fritz in elfeinhalb Wochen

Von Jürgen Fritz

Facebook, der Zensur-Erfüllungsgehilfe der Merkel-Maas-Regierung, sperrt Jürgen Fritz zum vierten Mal innerhalb von elfeinhalb Wochen. Wiederum vertrags- und rechtswidrig! Dieses Mal für 30 Tage.

Vierte vertrags- und rechtswidrige Sperrung

Gerade einmal zweieinhalb Wochen sind vergangen seit der letzten willkürlichen Sperrung meines Facebook-Kontos. Dauerte die erste Sperre zunächst nur 24 Stunden, so waren es beim zweiten Mal dann drei Tage, beim dritten Mal sieben und jetzt 30 Tage. Jedes Mal handelt es sich um klare Nutzungsvertragsbrüche seitens Facebooks.

Grund der heutigen Sperrung

Grund ist wie fast immer Kritik an der islamischen Weltanschauung. Die offizielle Begründung lautet natürlich wie stets, ich hätte gegen die Facebook-Gemeinschaftsstandards verstoßen, wobei dies zum vierten Mal in keiner Form erläutert oder auch nur irgendwie konkretisiert würde. Zunächst wurde der folgende Beitrag von mir gelöscht:

Grund-der-vierten-Sperre (2)

In diesem Facebook-Posting, der nur aus einer Zeile bestand, habe ich zu diesem Artikel auf meinem Blog verlinkt: Weshalb sind gerade Muslime immer wieder zu solch unfassbar grausamen Taten fähig?

Sperre für die Dauer von 30 Tagen

Direkt anschließend erhielt ich die Meldung, für nunmehr 30 Tage gesperrt zu sein.

30-Tages-Sperre (2)

Je größer die Reichweite, desto größer die Gefahr einer Sperrung

Auffällig ist auch, dass mit der Reichweite die Gefahr einer Sperrung enorm zu steigen scheint. In den ersten elf Monaten meiner Facebook-Mitgliedschaft, als ich noch weniger Kontakte hatte und mein Blog eine geringere Leserschaft, hatte ich nie Probleme. Im Mai erreichte mein Blog erstmals die Dimension von 100.000 Lesern (Seitenaufrufe) im Monat und die Anzahl meiner Facebook-Kontakte betrug zwischen 5.000 und 10.000. Mitte Mai wurde ich dann das erste Mal gesperrt, wobei ich sehr stark vermute, dass eine Islamfanatikerin namens Patrizia Trolese, die mich seit Monaten stalkt, auch mit Zweit-, Dritt- und Viertprofilen, nachdem ich sie blockiert habe, maßgeblich mit dahinter stecken könnte.

Inzwischen habe ich über 10.000 Facebook-Kontakte (5.000 Freunde + über 5.000 Abonnenten) und mein Blog hatte diesen Monat bis zur Sperrung bereits über 90.000 Leser. Meinen Blog und damit meine Einnahmen wird diese erneute, nunmehr sehr lange Sperre enorm zurückwerfen, da Facebook mein mit großem Abstand wichtigster Vertriebskanal ist.

Ohne Redefreiheit keine freiheitliche Demokratie

„Ohne Meinungsfreiheit gibt es keine anderen Rechte“, betonte Salman Rushdie in seiner Rede bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse vor knapp zwei Jahren. „Die Begrenzung der Meinungsfreiheit ist nicht nur Zensur, sie ist ein Angriff auf die menschliche Natur.“ Denn Menschen sind Sprachwesen und existieren, indem sie sich ihre Geschichten erzählen, indem sie sich austauschen, indem sie sich gegenseitig informieren. So wie die Schriftsteller und Aufklärer im 18. Jahrhundert die Meinungsfreiheit im Kampf gegen die Kirchen errungen haben, so müssen Schriftsteller, Verleger und Bürger heute die Meinungsfreiheit wieder gegen religiöse Eiferer behaupten, machte Rushdie deutlich. Und er wies auch schon darauf hin, es gebe „eine merkwürdige Allianz zwischen Teilen der europäischen Linken und radikalen Denkern des Islams“.

Ich ergänze: Wenn wir die Redefreiheit nicht gegen die religiösen Eiferer und die antidemokratischen, linken Verfassungsfeinde verteidigen, ist die freiheitliche demokratische Gesellschaft verloren. Der Ausschluss aus Facebook stellt einen Ausschluss aus dem modernen Forum Romanum dar und damit der Einflussnahme im wichtigsten alternativen Medium des politischen Meinungsbildungsprozesses. Dies stellt einen weiteren Anschlag auf die freie Rede und die Informationsfreiheit nach Art. 5 GG und damit auf die Grund- und Bürgerrechte dar.

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Dieser Artikel erschien auch auf Epoch Times.

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Bild: (c) Jürgen Fritz

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9 thoughts on “Vierte Facebook-Sperre für Jürgen Fritz in elfeinhalb Wochen

  1. goldsteinweb

    Schauspieler Gerd Buurmann hat gestern auch gepostet, dass ein Kumpel von ihm gesperrt wurde.

    Wann unterhalten sich die Leute mal darüber, wie man Facebook juristisch zum Einbau von Schnittstellen zwingt, damit es ernst zunehmneder Konkurrenz aussetzt wird? So ein böser Markt kann schon böse sein, wenn man seine Kunden schlecht behandelt.

    Man kann lange warten, bis sich juristisch auf der Vertragsbruchsebene etwas tut. Die Machtverhältnisse sind sehr klar und ein Gericht wird FB recht geben, dass sie wild alles löschen dürfen, um Strafzahlungen an die Bundesregierung zu vermeiden.

    Auffällig ist übrigens, dass die EU bei monopolistischen US Techunternehmen sehr gern tätig wird, allerdings nicht um was zu ändern, sondern nur um sich an den Strafzahlungen zu bereichern.

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    1. Emannzer

      Ich denke, denen springen mittlerweile Kunden en Masse ab. Kein Wunder, dass Facebook nun zwischenzeitlich TV-Spots schaltet.

      Meinen Account habe ich ebenfalls sehr schnell gelöscht dort, sonst hätte ich wahrscheinlich auch schon Sperren erhalten.

      Auf Traffic pfeife ich, wenn man sich so beugen muss. Für einen Autor ist das natürlich bitterer als für mich Privatmensch.

      Aber ich hätte mir schon lange eine Alternative gesucht und diese via FB beworben (dezent natürlich). Vielleicht ist das ein Weg, denen mit weniger Blessuren einen kühlen Rücken zu zeigen; ist nur eine gut gemeinte Idee.

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      1. goldsteinweb

        Ich war nie dort. Allerdings ist die Vorstellung, dass die Kunden weglaufen gewagt.

        Bei der Größe reicht es auch nicht, wenn man sich einen chancenlosen Konkurrenten sucht. Der Diskurs verläuft eben dort.

        Nur dort kann man Menschen mit irgendetwas erreichen. Die Menschen müssen ein Eingreifen des Kartellamts fordern. Für Autoren wie Herrn Fritz und etliche andere ist das überlebenswichtig.

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      2. Emannzer

        Und was nützt ihm das, wenn er in 11 Wochen vier mal gesperrt wurde (erst eine Woche, nun ein ganzer Monat)?

        Ich überziehe jetzt mal ein wenig in der Argumentation:

        Für einen Bürgerrechtler wäre es bestimmt wichtig gewesen, wenn im Blatt „Neues Deutschland“ über ihn berichtet, oder er selbst es hätte tun können, im Rahmen der DDR-Zeit.

        Die Scholls hätten wohl auch gerne Artikel von sich im Pamphlet „Völkischer Beobachter“ gesehen, in einer noch dunkleren Phase dieses damit reich ‚gesegneten‘ Landes.

        Wie gesagt, es sind Extrembeispiele und nur bedingt übertragbar auf heutige Environmente – aber sie sind es nun mal.

        Was aber machten die Systemkritiker damals. Sie suchten sich andere Formen der medialen Vermittlung (Flugblätter etc.)

        Und daher auch mein o.g. Vorschlag: Die Artikel z.B. auf, z.B. VT promoten – und ein netter Hinweis auf Facebook zu dem Beitrag der Alternative setzen.

        Wer dann nicht mitzieht, nun gut, aber dem scheint es dann doch nicht so am Herzen zu liegen.

        Wie gesagt, auf kurzer oder lang befürchte ich eine Totalsperre für JF. Und dann hat er diese Option nicht mehr.

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      3. goldsteinweb

        Ich unterstütze Sie da ja gerne, aber das Dritte Reich ist nicht an der Weißen Rose und die DDR auch nicht an Flugblättern eingegangen. Wenn es sozialen Fortschritt gab, dann weil Gruppen Zugang zu mittelgroßen bis großen Medien fanden. Nicht wegen Kommunikation an Rändern.

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      4. Emannzer

        Das ist allerdings auch ein Argument, goldsteinweb. Und mir ist schon klar, dass es dann einfacher wird. Was aber, wenn man gar keine Chance hat dorthin zu kommen? Die vorher erwähnte Mobilisierung kam sicherlich nicht über die Herrschenden Medien.

        Und momentan sieht es so aus, als sei dieser Punkt, die Herrschende Meinung mit Futter zu versorgen, über andere Kanäle zu versorgen.

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  2. Daniela Schießl ( Gisela Jäger)

    Unfassbar 😡wo soll das hinführen? Was kann man dagegen tun?
    ES is beängstigend, wie mündige Bürger behandelt werden. Wir werden den Wölfen zum Fraß vorgeworfen und es wird erwartet das wir still halten.

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  3. davidbergerweb

    Hat dies auf philosophia perennis rebloggt und kommentierte:
    Facebook bzw. die von dem (a)sozialen Netzwerk für Deutschland eingesetzte Zensur-Kommission versucht seit Monaten den bekannten Blogger und PP-Gastautor Jürgen Fritz in die Knie zu zwingen. Dass dabei wiederum mit komplett ungleichem Maß gemessen wird ist offensichtlich: Während Gewaltaufrufe gegen Juden, Christen, Israel, AfD-Mitglieder und -Veranstaltungen auch nach mehrfachen Meldungen immer wieder geduldet werden, genügt bei islam- und regierungskritischen Posts bereits die nicht der offiziellen Meinung entsprechende unliebsame Tendenz eines Posts, um ohne weitere Begründung besonders Profile mit zahlreichen Followern gnadenlos zu sperren, bis man sie nicht selten ganz löscht. Für die reichen Facebookuser bleibt dann nur der Gang zum Rechtsanwalt, für die Politiker die Nutzung ihrer Beziehungen und für die, denen beides abgeht, schlicht unser gemeinsamer Widerstand. Der am allerwichtigsten ist. Denn wie Jürgen Fritz sagt:
    Wenn wir die Redefreiheit nicht gegen die religiösen Eiferer und die antidemokratischen, linken Verfassungsfeinde verteidigen, ist die freiheitliche demokratische Gesellschaft verloren. Der Ausschluss aus Facebook stellt einen Ausschluss aus dem modernen Forum Romanum dar und damit der Einflussnahme im wichtigsten alternativen Medium des politischen Meinungsbildungsprozesses. Dies stellt einen weiteren Anschlag auf die freie Rede und die Informationsfreiheit nach Art. 5 GG und damit auf die Grund- und Bürgerrechte dar.

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