Die Krieger des Lichts werden immer mehr

Von Jürgen Fritz

Der Offensivkrieg sei der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidige, sei im Recht, meinte Voltaire. Ob das in dieser Absolutheit stimmt, sei dahingestellt. Ganz sicher aber gilt: Wer die Zivilisation verteidigt, ist nicht nur im Recht, dies zu tun, kommt vielmehr einer moralischen Pflicht gleich.

Erstes Ziel: selbst immer stärker werden

In einem Krieg geht es nicht darum, irgendetwas zu tun, um sich innerlich Luft zu verschaffen gegen all die Ungerechtigkeiten und die in diesem Falle drohende Selbstzerstörung. Das Bedürfnis danach ist zwar nur allzu verständlich angesichts dessen, was uns allwöchentlich an Nachrichten um die Ohren fliegt, aber hier ist Disziplin gefragt, im richtigen Moment auf die richtige Weise zuzuschlagen, damit unsere Energie und der gerechte Zorn nicht verpuffen.

Denn letztlich geht es nicht darum, kleine Mini-Siege davon zu tragen, sondern den Feind endgültig vernichtend zu schlagen. Dazu muss man erstens seine eigene Truppen mobilisieren und so mächtig werden lassen, dass sie allmählich unbesiegbar werden. Seine Soldaten in aussichtslose Gefechte schicken und sie zu verheizen (z.B. bei Facebook, Twitter und Co. ständig gesperrt zu sein), schadet der Sache nur, weil sie dann nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn es darauf ankommt. Noch sind wir viel zu schwach, aber wir werden wöchentlich mehr, weil immer mehr Menschen spüren, was hier alles schief läuft und wo das alles hinführen wird, wenn wir das einige Dekaden hochrechnen.

Dies müssen wir immer noch mehr Menschen bewusst machen, was eine harte Arbeit darstellt, da viele wie vernagelt sind. Vorerst also auf die konzentrieren, die auch wirklich erreichbar, die zumindest ein klein wenig offen sind für Fakten und Argumente. Die eigene Energien gilt es, sinnvoll und effizient einzusetzen.

Zweites Ziel: den gegnerischen Narrativ zerstören

Zweitens gilt es, den Feind geistig-moralisch zu zerstören. Sein Narrativ und sein Selbstbild müssen zertrümmert, seine Fratze hinter der schmucken Fassade offengelegt werden. Genau dahin zielte mein Psychopathologieartikel vom Januar. Dem feindlichen Narrativ muss also ein anderer entgegengesetzt werden, der allmählich immer mächtiger wird und den Feind in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt.

Es müssen beständig Selbstzweifel gesät und genährt werden, um den Gegner innerlich zu schwächen, so dass die Kampfmoral allmählich nachlässt, bis sie schließlich völlig erlischt. Dann fallen die gegnerischen Soldaten (grün-linke Gutmenschen = psychisch gestörte Heuchler, korrupte Politiker, korrupte Offiziere und Funktionäre der christlichen Kirchen und all deren gesteuerten, geistlosen, unmündigen Mit- und Hinterherläufer) massenweise ab, wechseln ins neutrale Lager oder zu uns. Sobald das passiert, ist der Krieg gewonnen.

Das Augenmerk ist also auf zwei Dinge zu richten: 1. selbst immer stärker, das heißt mehr und innerlich gefestigt werden mit einer klaren strategischen Ausrichtung, 2. den Feind zunächst mal innerlich, moralisch schwächen, indem ständig Informationen und andere Deutungsmuster in Umlauf gebracht werden, die sein verlogenes Weltbild allmählich weichklopfen und schließlich in seine Bestandteile zerlegen und ihn so auch vor sich selbst in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Denn kein Mensch will böse, niederträchtig und gemein sein. Der Böse, Niederträchtige und Gemeine redet sich immer ein, dass er der Gute und Anständige ist. Diese heuchlerische Selbststilisierung gilt es als erstes zu zerstören. Dem Niederträchtigen muss allmählich dämmern, was er selbst ist. Dann kann man den Mitläufern die Hand reichen, damit sie überlaufen, um die ganz Niederträchtigen zu isolieren.

Die nicht mehr können: zieht euch zurück!

Für die Ungeduldigen, die meinen, man müsse für alles im Leben immer nur eine Pille nehmen und dann wird von heute auf morgen alles wieder gut, was zuvor über Jahrzehnte verbockt wurde, und für die manischen Schwarzseher, die jeden Kampf schon nach der ersten Schlacht verloren glauben: Dieser Krieg ist nichts für euch. Denn er erfordert Disziplin und Durchhaltevermögen. Das wird ein langer Kampf, der sich über viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinziehen wird. Wir kämpfen also nicht primär für uns selbst, sondern für unsere Kinder und Enkel und deren Nachkommen, für Europa, für die Zivilisation.

Mit dem Rücktritt Merkels ist es noch lange nicht getan. Das wir nur ein ganz kleiner, wenngleich sehr wichtiger Zwischenschritt sein in einer Marathonschlacht, die sich über Jahrzehnte hinziehen wird. Dabei geht es um nichts Geringeres als die komplette Umgestaltung unserer Gesellschaft auf allen Ebenen: Politik, Massenmedien, Hochschulen, Schulen, Kirchen, Moral …

Dies ist ein Krieg gegen die Barbarisierung Europas, ein Krieg gegen die Unterdrückung von Menschen durch Menschen oder Götter, ein Krieg gegen die gezielte Herbeiführung von Unmündigkeit bzw. Entmündigung und Knechtung, ein Krieg für das Menschliche im Menschen, ein Krieg für die Zivilisation, damit auch ein Kampf gegen das Unmenschliche und das Unziviliserte in uns selbst.

Wer dazu nicht die Kraft und/oder Disziplin aufzubringen vermag, sollte sich lieber mit anderem beschäftigen, am besten gar nicht mit Politik, sondern mit rein privaten Dingen, die ihm persönlich gut tun, vielleicht auch nicht nur das Angenehme, sondern auch das Menschliche in sich selbst pflegen. Dann nutzt er der guten Sache zwar nicht direkt, aber vielleicht mittelbar, richtet auf jeden Fall keinen Schaden an, indem er die Krieger des Lichts demoralisiert.

Wir sind die Guten

Und immer dran denken: Wir sind die Guten. Also müssen wir uns auch entsprechend verhalten. In einem Krieg ist eine gewisse Härte und Durchschlagskraft gefragt, aber keine Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit. Wir dürfen nicht genauso werden wie die Niederträchtigen. Lasst uns mit offenem Visier und auf dem Tisch agieren, nicht darunter oder hintenrum.

In diesem Sinne alles Gute für das neue Jahr. Bleibt wehrhaft und standhaft. Wir können diese Schlacht gewinnen. Und die, die nicht mehr können, zieht euch ruhig zurück und kümmert euch um euch selbst. Tut euch Gutes, um neue Kraft zu schöpfen. Vielleicht könnt ihr hin und wieder ein ganz klein wenig unterstützend eingreifen im Kampf für das Gute.

Ein frohes neues Jahr!

*

Titelbild: Youtube-Screenshot aus The Last Samurai

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25 Antworten auf „Die Krieger des Lichts werden immer mehr

  1. Pingback: Die Krieger des Lichts werden immer mehr – Leserbriefe

  2. Surgeon100

    Die Wahrheit sieht anders aus !

    Der Anfang der Wehen

    3 Und als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt? (Apostelgeschichte 1.6-8) 4 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe. 5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: „Ich bin Christus“ und werden viele verführen. (Johannes 5.43) (1. Johannes 2.18) 6 Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. 7 Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder. 8 Da wird sich allererst die Not anheben.
    9 Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müßt gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern. (Matthäus 10.17-22) (Johannes 16.2) 10 Dann werden sich viele ärgern und werden untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. 11 Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen. (2. Petrus 2.1) (1. Johannes 4.1) 12

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. (2. Timotheus 3.1-5) 13 Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig. (Offenbarung 13.10) 14 Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen. (Matthäus 28.19)

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  3. Surgeon100

    Wer diese Zeit heute und die Welt verstehen will, der lese die Endzeitreden Jesu in Matth. 24.
    Dort wird aufgezeigt, was passiert und wie die Zeit aussieht.
    Und warum und die Hintergründe sind klar.

    Das heisst nicht, dass man nichts tun soll ! Im Gegenteil !

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    1. juergen hienzsch

      Danke für diesen hervorragenden Beitrag: Heute Abend lese ich die Endzeitreden Jesu und die Offenbarung, denn ich dachte dieser Tage völlig unabhängig von Herrn Fritz‘ Artikel auch schon über richtigen Kampf für das Gute nach.
      Ich glaube unsere Kultur ruft 2018 nach ihren Kämpfern.
      Gleich ist Mitternacht und das neue Jahr fängt an.
      Also los!

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  4. Walter Roth

    Danke…………..

    Ich selber kämpfe seit 25 Jahren gegen das an was heute zur Normalität geworden ist, was sie im obigen Artikel beschreiben.
    Seit so vielen Jahren warnte ich euch Deutsche das ihr die Demokratie ……schleichend zwar, ……aber eben doch verliert.

    Ich aber habe gelernt die Linken, die mich seit so vielen Jahren ins Visier genommen haben, mit genau „den Taktiken“ der Linken zu bekämpfen.
    Ich habe also quasi von den Linken gelernt.
    Aber richtig, dass ist bisweilen eine schmutzige Sache, den was Links macht ist ein extrem schmutziger Krieg gegen das eigene Volk …..und ja, auch gegen viele die sich selbst als Linke sehen aber doch nur deren dummes Fussvolk sind, Kanonenfutter sozusagen………
    ———————————————————-
    Wien im Islam sind den linken Vordenkern die „Ungebildeten“ die ihnen somit oft auch bedingungslos folgen, sehr sehr Liebe geworden.
    ———————————————————-

    Ich fange dann jeweils damit an, denen mal klarzumachen was Links ist und worin linkes Gedankengut gründet, ja das der bekannteste Linke neben Marx, Mao, Pol-Pot, Stalin und Lenin, eben jener Führer des 1000-Jährigen Reiches war.

    Darin bin ich mittlerweile so erfahren das ich fast jeden Linken erschüttern kann.
    Allerdings gibt’s bei denen auch sehr viele denen es stark an Bildung mangelt.
    Die blenden das unangenehme sofort wieder aus und machen weiter als ob nichts……..

    Man weiss es, wer zu den „Guten“ zählt, der muss nicht gebildet sein, da erübrigen sich stichhaltige Argumente.
    Da treffen sich die Linken gedanklich dann auch wieder mit Mohammed der den Unwissenden einen bevorzugten Platz im Himmel versprach.

    Mohammed also sagt seinen Muslimen, dass sie ohne Bildung bevorzugt in den Himmel kommen, während Jesus sagte …….das wer „Arm im Geiste ist“ auch ins Himmelreich kommen kann.
    Verstehen sie den springenden Punkt ?
    Es ist einer der Gründe warum im Islam Bildung nicht den hohen Stellenwert geniesst wie es das hier im Westen tut.
    Und genau darum brauchen viele Linke keinen geschärften Verstand, sie sind ja die guten.

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  5. Renate Christa Roesch

    Lieber Jürgen Fritz,
    danke für den Beitrag „Die Krieger des Lichts“, sowie für alle anderen Beiträge,
    die in der letzten Zeit immer sachlicher und zugleich immer intensiver und tiefer
    und deutlicher und stärker und doch immer mehr von der Liebe zeugen, die
    in Ihrem Herzen ist. Ihr Wissen, dass wir um ein hohes Ziel kämpfen.
    Ein gutes und kämpferisches Neues Jahr wünscht Ihnen Ihre
    Renate C. Roesch

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  6. Tao X

    re: „Dem feindlichen Narrativ muss also ein anderer entgegengesetzt werden, der allmählich immer mächtiger wird und den Feind in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt.“
    Dazu müsste man die Bezeichnung „Gutmenschen“ durch ein Wort ersetzen das sie nicht als gut , bzw. besser hinstellt. da sie in Wirklichkeit vorurteilsbeladene Kulturverräter sind.
    Ich sage nicht „nur“ Landesverräter, da sie nicht nur Deutschland verraten, sondern Kulturverräter, da sie die gesamte westliche Kultur verraten.
    Das Wort Gutmenschen wurde anfangs spontan und sarkastisch als Bezeichnung benützt da es sich wegen der typischen naiv-dummen und uninformierten Haltung dieser Biederleute praktisch aufdrängte. Aber es weiter zu benützen ist konterproduktiv. Leider eignet sich die Bezeichnung „Vorurteilsmenschen“ nicht obwohl das deren Charakter am besten beschreiben würde, denn während sie anderen vorwerfen Vorurteile gegen Muslime zu hegen sind sie selbst diejenigen die ganz klar „vor-urteilen“ weil sie ihre Meinung nicht durch Eigenerfahrung sondern durch Medienspin gewonnen haben, ohne durch Reisen und Studien echte direkte Kenntnisse über die muslimische Primitivkultur gesucht und aufgebaut zu haben.
    Man könnte den Begriff „die Biedermänner“ einführen denn wie im Stück von Max Frisch verhalten sie sich auf psychopathische Weise unverantwortlich und dumm. https://de.wikipedia.org/wiki/Biedermann_und_die_Brandstifter
    Dieses Theaterstück sollte erneut auf vielen Medien gezeigt werden und ins Volksbewusstsein eindringen.
    —————————————————————————————————-
    eine andere wichtige Methode „den Feind in einem völlig anderen Licht erscheinen zu lassen“ wäre schon jetzt Listen mit den Namen der Hauptverantwortlichen öffentlich anzuschlagen damit Merkel und ihr Gefolge wie die Obernazis damals bei Kriegsende auch rechtzeitig noch nach Argentinien fliehen können wenn mal der Internationale Gerichtshof IGH sich für sie und ihre unzähligen Rechtsbrüche interessiert. Die serbischen Generäle hätten früher auch nicht geglaubt dass sie ihr Leben hinter Gittern verbringen würden = https://tinyurl.com/ycw8tcrf

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  7. marianne lawitzki

    Eine sehr gute Beschreibung der Situation
    Ja, auch ich mache die Erfahrung, dass es immer mehr Menschen werden- sog. normale Leute, die die problematische Entwicklung sehen, wenn sie auch oftmals nicht die Ursachen in der Komplexität und aller Tiefe verstehen mögen-was auch m.E. schwierig ist-. Jedoch stellt sich mir die Frage, wie wir eine Vernetzung erwirken können, um die Kräfte zu bündeln, damit alle unsere Ressourcen- jeder wie er kann- zielgerichtet genutzt werden können.

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  8. pip

    Ich erlaube mir bedenken zu geben, dass langfristig wenig gewonnen ist, wenn man darauf setzt, Überläufer und Opportunisten für die eigenen Reihen zugewinnen. – Unabhängig davon: Viele Grüße und auch von mir alles Gute!

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  9. Bine

    Man kann Infos verbreiten, nur gibt es viele „Gutmenschen“, die es wirklich gut meinen, die sich mit ZEIT, Süddeutscher etc. gut informiert und gebildet fühlen und anderes ausblenden oder als böse V-Theorie abtun — wie erreicht man die ?

    Alles Gute weiterhin, und viel Kraft wünsche ich Ihnen !

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  10. Pingback: „Mia, der Fall“: Jörg Meuthen, Alice Weidel, Henryk Broder und der Dschihad – Trolese Memoiren

  11. Sorge

    Ich kenne etliche, die entweder resignieren oder einfach nur traurig sind. Denen sage ich auch immer, daß sie nur das tun sollen, was ihnen guttut. WIR werden siegen, weil wir für eine natürliche Welt eintreten. Die Schrittmacher sind natürlich die Aufklärer, die wichtige und richtige Bücher geschrieben oder ein Aufkärvideo ins Netz gestellt haben. Wir sind diejenigen, die diesen Schatz weiterverbreiten müssen. Dazu nützen uns die vielen Blogs im Weltnetz oder ein eigener Verteiler per elektrischer Post. Diese verschicke ich so gut wie gar nicht mehr, weil „meine“ Leute alles wissen, was auch ich weiß. Es nützt auch nicht, die täglichen Einzelfälle rumzuschicken, wichtig sind die Zusammenhänge, wer uns das alles antut, und das schon Jahrhunderte lang. Gerard Menuhins Buch „Wahrheit sagen, Teufel jagen“ ist im Netz frei erhältlich.

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  12. Axel Robert Göhring

    Lies keine Oden, mein Sohn, lies die Fahrpläne:
    sie sind genauer. Roll die Seekarten auf,
    eh es zu spät ist.
    Sei wachsam, sing nicht.
    Der Tag kommt, wo sie wieder Listen ans Tor
    schlagen und malen den Neinsagern auf die Brust
    Zinken.
    Lern unerkannt gehn, lern mehr als ich:
    das Viertel wechseln, den Paß, das Gesicht.

    Versteh dich auf den kleinen Verrat,
    die tägliche schmutzige Rettung.

    Nützlich sind die Enzykliken zum Feueranzünden,
    die Manifeste: Butter einzuwickeln und Salz
    für die Wehrlosen.

    Wut und Geduld sind nötig, in die Lungen der Macht zu blasen
    den feinen tödlichen Staub, gemahlen von denen, die viel gelernt haben,
    die genau sind, von dir.

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  13. heikosauerhockeyblog

    Ich bin ein „Linker“, gestählt durch Gewerkschsftstätigkeit, Kampf gegen Magnaten und Ungerechtigkeit überall.
    Ich bin aber kein „Linker“ mehr im Bezug auf Politik, Politiker, große Koalition und Opportunismus.
    Es ist tiefes Bedauern in mir, dass links sein nicht mehr sozial sein bedeutet. Mein Verständnis für links sein scheint antiquiert.

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