15 Stufen des Geistigen

Von Jürgen Fritz, Sa. 16. Feb 2019

Ein schwacher Tischtennisspieler käme kaum auf die Idee, von einem sehr guten Spieler zu verlangen, er solle mit ihm ein Match bestreiten, dabei aber nicht auf seinem, sondern auf dem Niveau des sehr viel Schwächeren zu spielen. Das wäre absurd und das leuchtet den meisten sofort ein. Doch wie ist es im geistigen Bereich? Wie ist es im Bereich des Diskutierens und Argumentierens? Sind Argumente nicht universell gültig oder ist es hier im Grunde doch auch ähnlich, weil der sehr viel Schwächere an die Bälle des sehr viel Besseren gar nicht herankommt, sprich komplexe Argumentationen gar nicht erfassen kann?

Die vertikale Stufung in allen Künsten und Lebensbereichen

Im Tischtennis oder im Fußball und in vielen anderen gut organisierten Sportarten mit vielen Aktiven gibt es alleine in Deutschland meist mindestens zehn bis 15 Klassen, teilweise noch mehr:

  1. Bundesliga
  2. Zweite Bundesliga
  3. Dritte Bundesliga (Nord und Süd)
  4. Regionalliga (Nord, West, Südwest, Süd)
  5. Oberliga (neun verschiedene), ab dann sind die Namen nicht mehr überall gleich:
  6. Verbandsliga
  7. Landesliga
  8. Bezirksoberliga
  9. Bezirksliga
  10. Bezirksklasse
  11. Kreisliga
  12. Kreisklasse A oder 1
  13. Kreisklasse B oder 2
  14. Kreisklasse C oder 3
  15. evtl. noch weitere

Über der deutschen Bundesliga gibt es natürlich noch eine Championsleague, wenn Sie so wollen, die Weltbesten, die von ihrer Leistungsstärke nochmals eine eigene Klasse bilden. Im Tennis wären das meinetwegen die 100 bis 200 besten Spieler der Welt, die dann bei Grand Slam- und ATP-Turnieren spielberechtigt sind. Im Fußball wäre es die europäische Champions League, die besten Clubs aller europäischen Ligen, in der fast alle weltbesten Spieler aktiv sind.

Und unterhalb dieser ca. 15 Klassen gibt es ja noch die große Masse, die Tischtennis oder Fußball oder Tennis oder Schach gar nicht leistungsmäßig spielt. Wer in einen Verein eintritt, regelmäßig trainiert und an Wettkämpfen teilnimmt, der bringt ja schon ein deutlich überdurchschnittliches Interesse und meist auch ein gewisses Talent für diese Sportart mit. Unterhalb dieser rund 15 Klassen befinden sich also in Wahrheit noch sehr viel mehr Klassen der reinen Hobbyspieler, die auch wieder sehr unterschiedliche Leistungsstärken aufweisen. Auf diese Weise kommen wir also sogar zu deutlich mehr als 15 Leistungsstufen.

Hinzu kommt, dass selbst innerhalb einer Klasse die Leistungsunterschiede auch wieder so groß sein können, dass man zum Beispiel im Tennis gegen einen Spieler der gleichen Klasse 0:6, 1:6 verlieren kann oder im Fußball 0:5, wenn nicht noch höher. Im Grunde könnte man also sogar selbst unter den Leistungsspielern noch mehr als 15 Klassen einführen, wenn man noch feiner differenzieren wollte.

So ist das auch in allen anderen Sportarten, aber auch anderen Bereichen des Lebens und in allen Künsten: Menschen können nicht nur sehr unterschiedlich gut Tischtennis oder Schach spielen, sondern auch sehr unterschiedlich gut singen, tanzen, malen, handwerkliche Arbeiten verrichten oder auch denken.

Unterschiede in der Fähigkeit im Denken und im Mensch-sein

Nun hat es mit dem Denken eine Besonderheit auf sich. Wenn jemand überhaupt kein Tischtennis spielen oder überhaupt nicht singen kann – es gibt ja Stumme -, überhaupt nicht malen (z.B. Blinde) etc., dann käme wohl keiner auf die Idee zu sagen, dann sei dies kein Mensch. Jemand, der beispielsweise sein Augenlicht verliert oder sein Gehör oder seine Bewegungsfähigkeit (Querschnittslähmung), der ist ja deswegen kein bisschen weniger Mensch als zuvor. Offensichtlich machen wir also das Mensch-sein nicht an solchen Dingen fest. Was aber, wenn jemand überhaupt nicht mehr denken kann, zum Beispiel auf Grund von Alzheimer im letzten Stadium oder nach einem schweren Unfall, bei dem das Gehirn so sehr verletzt wurde, dass nur noch ganz elementare Dinge funktionieren und diese Person kognitiv sogar weniger kann als eine Katze oder eine Eidechse?

Das Mensch-sein ist offensichtlich irgendwie an unser Denkvermögen, an unsere kognitiven Fähigkeiten gekoppelt. Gehen diese fast vollständig verloren, dann geht auch das Mensch-sein zum Großteil verloren. Ja mehr noch, im Endeffekt heißt dies, dass das Mensch-sein in den einzelnen Geschöpfen offensichtlich in unterschiedlichem Grade verwirklicht ist. Wir haben hier in Wahrheit kein Null-Eins-Schema, sondern ein Spektrum von mehr oder weniger. Zwischen 0 und 1 gibt es auch 0,1 und 0,2 oder 0,5 und 0,8 und zwischen 0,8 und 0,9 gibt es 0,84.

Das soll nun nicht heißen, dass irgendjemand seine Rechte abgesprochen werden sollen, weil er von dem, was den Menschen essentiell ausmacht, weniger in sich trägt. Ich bewege mich rein auf der beschreibenden, der deskriptiven Ebene und stelle nur rein analytisch fest, was der Fall ist. Die Menschenwürde und die Freiheitsrechte kommen natürlich jedem zu, unabhängig vom Grade seiner kognitiven Fähigkeiten. Aber vielleicht gibt es ja andere Schlussfolgerungen, die aus dieser Analyse gezogen werden können. So zum Beispiel diese.

Wer kann mit wem sinnvoll diskutieren?

Ich meine, dass wir anhand dieses Modells sofort viel besser verstehen, warum manche Diskussionen keinen Sinn haben. Inwiefern? Nun, nehmen wir ein 15 Stufen-Modell der kognitiven Leistungsstärke eines Menschen – das erscheint mir sehr sinnvoll, nicht zu fein, aber auch nicht zu grob – und gruppieren diese nochmals in fünf Levels mit jeweils drei Unterklassen, dann erhalten wir folgendes Schema mit fünf Ebenen:

  • A1, A2, A3
  • B1, B2, B3
  • C1, C2, C3
  • D1, D2, D3
  • E1, E2, E3.

A1 wäre also die Championsleague, E3 ein geistig Schwerbehinderter. Jedem wird sofort einleuchten, wenn jemand aus A mit jemand aus E redet und Argumente auf dem Niveau in die Diskussion einbringt, auf dem er normalerweise denkt, dann wird der auf E kein Wort verstehen. Er wird gar nicht wissen, wovon der andere redet. Sein Geist wird den Ball, der da angeflogen kommt, mit seinem Schläger nicht einmal berühren, geschweige denn, ihn zurückspielen können. Ja mehr noch, selbst jemand, der sich im Bereich von D bewegt, wird mit dem Level B nicht spielen können, dergestalt Ballwechsel zustande kommen, wenn der auf B richtig spielt, das heißt hier, so redet, wie er denkt. Der auf D oder E wird ihn ständig falsch verstehen und B muss fortlaufend erklären, was gemeint war. Und auch die Erklärung muss er wieder erklären, weil D und E auch das wieder nicht richtig verstehen. Spätestens nach ein paar Minuten, wird B dazu keine Lust mehr haben.

Genauso wird jemand, der sich auf Ebene C bewegt, nicht wirklich mit jemand diskutieren können, der auf Level A ist und E nicht mit C, noch weniger natürlich mit einem B oder A. Es sei denn, diese spielen nicht richtig, so wie sie normalerweise spielen respektive denken und reden. Wenn sie ihm die Bälle bewusst und gezielt langsam genau zuspielen, dann geht es natürlich. Das ist dann aber kein Match, sondern eine Trainerstunde.

Kurzum, echte Diskussionen funktionieren im Grunde nur, wenn die kognitiven Unterschiede minimal oder zumindest nicht sehr groß sind. Die meisten Menschen bewegen sich natürlich auf Level C. Wenn C1 und C2 miteinander diskutieren, können sie rein von ihren kognitiven Fähigkeiten sicherlich noch sehr gut die Argumente des anderen verstehen, also geistig erfassen. C1 und C3 wird eventuell auch noch gehen. Vielleicht sogar noch C1 mit D1, aber es kommt der Punkt, dass Diskussionen einfach beiden keinen Spaß mehr machen und beide auch keinerlei Gewinn daraus ziehen. Ganz einfach aus dem Grunde, weil der Schwächere kaum nachvollziehen kann, was der andere sagt, somit auch keine Lerneffekte eintreten können, und der Stärkere sich langweilt oder genervt ist, weil er alles ständig vereinfachen muss und es auf der Gegenseite selbst dann noch Erfassungsprobleme gibt.

Lern- und Trainingseffekte

Peter Sloterdijk sagte oder schrieb mal, dass er gar kein Freund von Diskussionen sei. Jetzt verstehen wir wohl sofort warum. Sloterdijk dürfte sich nicht nur auf Level A1 bewegen, er ist selbst auf dieser Stufe fast allen anderen nochmals so weit überlegen, dass nur wenige ihm überhaupt folgen können. Er ist quasi der Roger Federer oder Novak Djokovic des Denkens, dessen Bälle andere kaum zurückspielen können, so dass da nie ein interessantes Match entstehen kann.

Die größten Lerneffekte treten übrigens ein, wenn man mit jemandem spielt, der ein bisschen stärker ist, also wenn man selbst auf C2 ist, mit jemandem der auch auf C2, aber in dieser Klasse etwas stärker ist, oder aber mit jemandem auf C1. B3, also zwei Klassen höher, ist meist schon zu stark. Das wird für den C2er enorm anstrengend, für den B3er aber schnell langweilig.

Ich habe früher als Schüler ein wenig Tischtennis im Verein gespielt und später als Erwachsener Tennis. Dort hatten wir elf Spieler in der Mannschaft. Von der Nr. 2 bis 9 gab es zwar klare Leistungsunterschiede, die waren aber nicht so groß, dass man nicht gut miteinander hätte trainieren können. Das funktionierte mit jedem, auch wenn die 2 und die 9 miteinander spielten. Die Nr. 10 und 11 waren aber deutlich schwächer, wurden auch fast nie zu Punktspielen aufgestellt, es sei denn wir hatten schon sicher gewonnen oder sicher verloren. Mit den beiden wollte keiner so richtig gerne trainieren. Warum nicht?

Nicht weil sie schlechter waren, sondern weil die Leistungsunterschiede so groß waren, dass keine Ballwechsel zustande kamen. Man musste sich also beim Spiel permanent selbst bremsen und die Bälle bewusst langsamer oder in die Platzmitte spielen und selbst dann kamen manchmal nur wenig Ballwechsel zustande. Somit hatte man selbst aber nur einen sehr geringen Trainingseffekt. Man spielte trotzdem ab und zu mit den beiden, aber um der Kameradschaft willen, weil man sie mochte, nicht um zu trainieren. Unsere Nr. 1 war dagegen so stark, dass sie nie gegen einen von uns verlor, auch gegen keine andere Nr. 1 der anderen Clubs. Sie war auch unser Trainer, gab den normalen Job auf und lebte dann nur noch vom Tennis, insbesondere bezahlten Trainerstunden.

Diskussionen gehen nur auf einer Ebene, nach unten braucht es Vermittlung

Doch zurück zum Denken und ich meine, hier ist sehr vieles übertragbar. In der Antike ließen sich die Sophisten von ihren Schülern bezahlen, denen sie Unterricht im Reden, in der Kunst der Argumentation erteilten. Wenn also die Unterschiede im Geistigen zu groß sind, dann sind Gespräche schon möglich, aber nicht im Sinne einer Diskussion von Gleichwertigen, sondern im Sinne von Unterricht. Der eine lernt vom anderen, so wie der Student vom Professor. Oder wie Nietzsche einmal formulierte: „Der eine sucht einen Geburtshelfer für seine Gedanken, der andre einen, dem er helfen kann: so entsteht ein gutes Gespräch.“

Dieses Muster lässt sich auch wunderbar auf geschriebene Texte übertragen, so es sich nicht um reine Berichte handelt, sondern um solche, in denen Gedanken entwickelt werden. Wenn der Leser sich auf Level D3 oder E befindet, wird er mit Texten auf Level B oder A überhaupt nichts anfangen können. Er wird die Worte lesen und doch so gut wie gar nichts verstehen können. Die erfolgreichsten Texte dürften die auf Stufe C1 oder Level B sein, denn die meisten Menschen befinden sich auf Ebene C und in der Regel möchte man Texte lesen von solchen, die etwas schlauer sind als man selbst, aber nicht zu viel, so dass man ihnen noch folgen kann.

Was heißt dies nun alles für die vielleicht höchste aller Künste, für die Kunst der Argumentation? Diese muss ja auch eingeübt werden und eine Demokratie lebt ja doch gerade genau davon: vom Diskutierten, vom Austausch von Fakten und Argumenten. Das Grundproblem scheint mir hier in den extremen kognitiven Unterschieden zu bestehen, die, so meine Vermutung, sehr viel größer sind als bei jeder anderen Spezie. Zwei Löwen dürften keine Probleme haben, dass der eine den anderen nicht versteht, ihm geistig nicht folgen kann. Zwei Stechfliegen noch weniger.

Dieses Problem scheint mir nur beim Menschen aufzutauchen und ich fürchte, dafür gibt es nicht wirklich eine Lösung. Wir werden wohl damit leben müssen, dass die Unterschiede derart groß sind, dass sie Diskussionen oftmals verunmöglichen. Das Diskutieren muss wohl auf einer Ebene stattfinden und es braucht Vermittler, die die Gedanken von oben nach unten transportieren, von A nach B und dann weiter nach C usw., so dass wenigstens ein klein wenig davon auch in D ankommt. In E wird es wahrscheinlich extrem schwierig, aber vielleicht ist selbst dort noch ein wenig machbar.

Das Unbehagen in der Kultur

Ein Grundproblem unserer Gesellschaft scheint mir nun darin zu bestehen, dass die Menschen in A, inbesondere die Philosophen, Naturwissenschaftler und Ingenieure, in den letzten zweieinhalb Jahrtausenden und vor allem in den letzten Jahrhunderten eine Welt geschaffen haben, von der alle bei uns in weiten Teilen sehr profitieren, zum Beispiel was Ernährung, Medizin, Technik, Kommunikationsmöglichkeiten, Unterhaltung und vieles andere mehr anbelangt, sie aber schon die Basis dessen, was hier geschaffen wurde, nicht mehr verstehen, zum einen eben weil die kognitiven Unterschiede so groß sind, zum anderen weil auch die Spezialisierung so groß geworden ist, dass es schier unmöglich ist, in mehreren Bereichen auf dem Stand der Zeit zu sein. Vielleicht resultiert das Unbehagen in unserer Kultur zum beachtlichen Teil auch daher.

Dies könnte zugleich eine Erklärung a) für die Technikfeindlichkeit sein, die wir bisweilen sehen und b) für die Verherrlichung der Immigranten aus anderen Kulturkreisen, in die viele ihre Sehnsüchte nach Ursprünglichkeit und Einfachheit hineinprojizieren.

Auch c) viele Verschwörungsideologien, wie Flache-Erde-Weltbilder oder dass die Welt von Außerirdischen durchdrungen ist, dass wir alle systematisch vergiftet werden, dass die Sonne in Wahrheit ein riesiges Sternentor ist oder dass es deutsche Basen in der Antarktis, in der Innererde und auf dem Mond gibt, dass Weltraumflotten von der Erde im All unterwegs sind und diese andere Planeten in und außerhalb unseres Sonnensystems bereits kolonisiert haben usw. usf. Auch solche Menschen- und Weltbilder dürften daraus resultieren, dass die moderne Philosophie und die Naturwissenschaften so viele Menschen völlig abgehängt haben, so dass diese sich selbst ihre Weltanschauung eben mit ihren Mitteln zusammenreimen.

Diese extremen geistigen Unterschiede wird man auch nicht durch Training wegbekommen. Im Gegenteil, Training vergrößert die Unterschiede meist noch. Denken Sie an unsere Nr. 1 in der Tennismannschaft und die Nr. 10 und 11. Die Nr. 1 wird zum einen sehr gerne trainieren, weil sie bedingt durch ihr riesiges Talent schnell Fortschritte sieht, zum anderen wird sie in der gleichen Zeit mehr dazulernen als die Nr. 10 und Nr. 11. Diese müssten ihr langsameres Lernen also überkompensieren durch noch mehr Training, sie müssten also zwei- oder dreimal so viel trainieren wie der Beste. Woher sollen sie diese Motivation nehmen?

Im Endeffekt wird es wohl nur so laufen können, dass Diskussionen auf Ebene A, auf Ebene B, C, D und E jeweils für sich stattfinden und dass es Vermittler gibt, die die Ergebnisse aus A nach unten transportieren und dann welche, die von B nach C vermitteln usw.

Die gigantischen Unterschiede in der Fähigkeit, Welt in sich zu erzeugen

Bliebe die Frage, was dies für unsere freiheitliche Demokratie bedeutet, zumal jetzt immer mehr Personen ins Land strömen, die mehrheitlich sicherlich weniger in die Rubrik A und B, sondern eher in C, D und E einzuordnen sein werden. Die richtige Antwort darauf wäre aus meiner Sicht eine Kopplung des Gewichtes der Stimme a) nach Intellekt und Bildung, b) nach dem Beitrag, der zum Allgemeinwohl geleistet wird, inbesondere der gezahlten Steuern und Abgaben (Nettosteuerzahler oder Nettoleistungsempfänger).

Allein dies wird nicht einführbar sein, denn dazu müssten ja die in C, D und E zumindest zum Teil zustimmen, dass ihre Stimmen zukünftig schwächer gewichtet werden als die von A und B. Obschon das langfristig wahrscheinlich zu ihrem eigenen Vorteil wäre, werden sie das niemals tun, weil sie sich dann zurückgesetzt fühlten.

Das Grundproblem scheint mir der Mensch an sich zu sein, der einerseits zu viel Verstand hat, um wie das Tier ganz im Hier und Jetzt aufzugehen, das keine Welt in sich erzeugt, sondern ganz in seiner jeweiligen Umwelt verhaftet bleibt. Andererseits reicht unser Verstand nicht aus, um die Fragen und Probleme zu beantworten bzw. zu lösen, die dadurch entstehen, dass wir dank unseres Verstandes Welt in uns erzeugen (Weltbilder). Erschwerend kommt hierbei hinzu, dass wir im Grad der Komplexität, wie wir dies tun, diese Welterzeugung, extrem unterschiedlich sind. So unterschiedlich, dass wir uns darüber bisweilen gar nicht mehr sinnvoll unterhalten können, weil die Unterschiede zu groß sind. Damit müssen wir wohl lernen, irgendwie umzugehen, wenngleich dies alles andere als leicht ist.

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Titelbild: Pixabay, CC0 Creative Commons

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