Warum die geistig offene Gesellschaft sich nach außen schützen muss

(Jürgen Fritz, 22.03.2019) Kennen Sie das: jemand hat etwas für sich innerlich als gut oder schlecht bewertet und möchte nun überhaupt nichts sehen oder hören, was sein einmal gefasstes Urteil in Frage stellen könnte? Gegen jedes andere Urteil, gegen alle Fakten und Argumente kapselt er sich regelrecht ab und würde am liebsten allen, die seine Sicht in Frage stellen, den Mund verbieten, um selbst nicht hören zu müssen. Wo rührt dieses Muster her, was liegt ihm im Innersten zu Grunde und inwiefern ist dies eine riesige Gefahr für die geistig offene Gesellschaft?

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Philosophischer Start in den Tag: Grenzen

(Jürgen Fritz, 05.02.2019) Bereits diese elementare Unterscheidung (Diskrimination) dürfte angesichts des Zerfalls des logischen Denkvermögens, angesichts der Dekadenzphase, in welcher wir uns seit geraumer Zeit befinden, viele überfordern, aber es ist ein Unterschied, ob man sein Kind in den Keller einsperrt oder ob man die Haustüre verschließt, um unwillkommene Eindringlinge auszusperren.

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Vom Nutzen der Vorurteile für das Überleben

(Jürgen Fritz, 20.08.2018) Vorurteile genießen gewöhnlich einen schlechten Ruf, vor allem die negativen solchen. Wer das Wort „Vorurteil“ jedoch nicht neutral, sondern pejorativ gebraucht und das auch noch völlig einseitig, der fällt offensichtlich dem Vorurteil anheim, dass negative Vorurteile a priori und per se etwas Schlechtes seien, womöglich sogar immer falsch wären. Inwiefern ist dies unangemessen und kann sogar gefährlich werden?

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Diskriminierung des Schlechteren ist nichts Schlechtes, sondern etwas Gutes

(Naomi Seibt) Jede Entscheidung basiert auf einer Bevorzugung. Wer A vorzieht, hat eine geringere Wertschätzung für B und C. Doch die westliche Welt, ganz besonders die neuen Linken neigen zu einer undifferenzierten Hypersensibilität gegenüber jeder Wertschätzung des Eigenen, ja entwickeln regelrecht eine Paranoia vor der Ausgrenzung fremder Kulturen, was nicht nur irrational ist, wie Naomi Seibt aufzeigt, sondern auch schädlich.

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Ohne Schubladen kein Denken, ohne Denken kein Erkennen, ohne Erkennen kein Wissen

(Jürgen Fritz) Schubladendenken gilt als verpönt. Dies sei etwas für intellektuell sehr einfach gestrickte Zeitgenossen, die ihre Schubladen (Vorurteile) benötigen, um sich orientieren zu können. Durch diese Art zu denken, würden sie sich aber selbst im Wege stehen, sich einen adäquaten Zugang zur Wirklichkeit gerade verbauen. So etwa lautet das gängige Vorurteil gegenüber dem Denken in Schubladen, welches zum einen gar nicht erfasst, was Denken überhaupt ist und wie es funktioniert, zum anderen am Wesentlichen an der Sache völlig vorbeigeht.

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Das naive Bewusstsein und das Null-Eins-Denken

(Jürgen Fritz, 24.11.2017) Kennen Sie das: jemand hat etwas für sich innerlich als gut oder schlecht bewertet und möchte nun überhaupt nichts sehen oder hören, was sein einmal gefasstes Urteil in Frage stellen könnte? Oder jemand verdammt völlig undifferenziert alle Politiker, Männer, Frauen etc. gleichermaßen. Was für ein Denken liegt dem zu Grunde und wie können solche inadäquaten Muster überwunden werden?

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Das Geheimnis der Entwicklung der Urteilskraft

(Jürgen Fritz, 07.10.2017) Es irrt der Mensch, solang er strebt. Sollen wir also gänzlich aufhören zu streben oder gibt es noch eine andere Möglichkeit, der Gefahr des Irrtums nicht vollends zu erliegen, unseren Horizont, mithin unseren Geist zu weiten und zu einer Haltung zu gelangen, die es uns erlaubt, sich über sich selbst in Richtung Gemeinsinn zu erheben?

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