SPD fällt wieder hinter AfD zurück

(Jürgen Fritz, 15.12.2019) Bis Ende 2020 möchten sie die Zustimmungswerte der SPD verdoppeln auf „30 Prozent und vielleicht mehr“, sagte Saskia Esken dem SPD-Blatt Vorwärts Anfang Dezember. Zu dem Zeitpunkt stand die SPD bei 14 bis 15 Prozent. Doch wie sieht es aktuell aus, zwei Wochen nachdem die SPD-Mitglieder sich überraschend für Esken und Walter-Borjans als neue Parteivorsitzende entschieden haben und nicht für Bundesfinanzminster und Vizekanzler Olaf Scholz und Klara Geywitz? Wahl-O-Matrix hat wie gewohnt alle Erhebungen der letzten Wochen ausgewertet und zusammengefasst. Geht es tatsächlich schon in die gewünschte Richtung für die SPD oder aber gar noch weiter nach unten?

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Ralf Stegner und Michael Müller bei Wahl zum SPD-Vorstand gescheitert

(Jürgen Fritz, 09.12.2019) Zunächst machte die Meldung die Runde, dass Außenminister Heiko Maas im ersten Wahlgang bei der Wahl des SPD-Vorstands gescheitert ist. Er erhielt auf dem Parteitag in Berlin am Samstag nur 227 Delegiertenstimmen von knapp 600 Stimmen. 290 hätte er mindestens gebraucht. Bei der Verkündung seines Ergebnisses ging ein Raunen durch den Saal. Doch Maas schaffte es wie auch der Vorsitzende der SPD Sachsen Martin Dulig wenigstens noch im zweiten Wahlgang. Noch härter traf es den Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag Ralf Stegner und den Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller.

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Forsa-Chef: „Die SPD ist in der Auflösung begriffen“

(Jürgen Fritz, 09.10.2019) Rund 13 Millionen Wähler hat die SPD seit 1998 verloren. 13 Millionen! Kam sie vor gut 20 Jahren bei der Bundestagswahl noch auf fast 41 Prozent, so liegt sie aktuell im Wahl-O-Matrix-Mittelwert von sechs Instituten unter 13,7 Prozent. Welch ein Absturz! Dies hat auch der Chef des Forsa-Meinungsforschungsinstituts Manfred Güllner bemerkt und kommt zu dem Schluss: „Die SPD ist in der Auflösung begriffen. Ein neuer Vorsitzender wird das nicht ändern.“

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So ging die Brandenburgwahl aus

(Jürgen Fritz, 02.09.2019) Das vorläufige Ergebnis der Landtagswahlen in Brandenburg liegt vor und dieses weist einige durchaus interessante Details auf, insbesondere was die Vergabe der Direktmandate anbelangt. Für die Regierungsbildung wird auf jeden Fall ein Dreierbündnis notwendig werden. Hierfür gibt es zwei Optionen.

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