Lieber Hamed Abdel-Samad, erlauben Sie mir, Sie auf etwas hinzuweisen

(Jürgen Fritz, 03.10.2018) Lieber Hamed Abdel-Samad, ich habe gestern zufällig die Sendung „Europas Muslime“ auf ARTE gesehen, in der die Journalistin Nazan Gökdemir sich mit Ihnen zusammen auf die Reise durch Europa begibt, um mit Muslimen zu sprechen. Zunächst einmal meinen größten Respekt für Ihren persönlichen Mut und Ihre Lebensleistung. Dass Sie nur noch von Personenschützern ständig umgeben leben können, sagt sehr viel aus über die Weltanschauung, die Sie kritisieren, und diejenigen, die diese in sich tragen. Dass Sie diese Kritik gleichwohl äußern und trotz der Gefahren, die dies für Sie ganz persönlich heraufbeschwört, nicht damit aufhören, Sie sich nicht einschüchtern lassen, sagt wiederum sehr viel aus über Sie. Solche Menschen bräuchte es viel mehr, sowohl bei uns wie in jeder Gesellschaft. Doch erlauben Sie mir, Sie und Nazan Gökdemir auf etwas hinzuweisen.

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Weshalb ich mir erlaubt habe, Johannes Kahrs für die Wahl zu Mister Germany anzumelden

(Jürgen Fritz, 15.09.2018) Hass mache hässlich, meinte diese Woche der überaus schöne Johannes Kahrs von der schönen SPD in seiner schönen Bundestagsrede. „Schauen Sie doch in den Spiegel“, rief er sodann denen zu, die er selbst für überaus unansehnlich hält und die er zuvor bereits minutenlang beschimpft hatte. Völlig zu Recht natürlich! Warum sollte ein so schöner Mann so hässliche Kollegen nicht auch öffentlich ihrer Hässlichkeit bezichtigen dürfen? Das hat mir wiederum so gut gefallen, ja ich fand das so schön, dass ich mir erlaubt habe, Herrn Kahrs, der ohne Frage das Zeug hat zu viel Größerem, bei einem speziellen Wettbewerb anzumelden, bei welchem er, da bin ich ganz gewiss, als einsamer Sieger hervorgehen wird.

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Die Vertreibung aus dem Paradies der Naivität

(Jürgen Fritz) Es irrt der Mensch, solang er strebt. Sollen wir also gänzlich aufhören zu streben oder gibt es noch eine andere Möglichkeit, der Gefahr des Irrtums nicht vollends zu erliegen, unseren Horizont, mithin unseren Geist zu weiten und zu einer Haltung zu gelangen, die es uns erlaubt, sich über sich selbst in Richtung Gemeinsinn zu erheben, was zugleich in höchstem Maße erstrebenswert ist?

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Was ist Schönheit?

(Jürgen Fritz) Schönheit ist etwas anderes als nur hübsch sein. Schönheit ist etwas anderes als interessant sein. Schönheit ist etwas anderes als nur ein rein subjektives Gefallen. Das Schöne ist etwas anderes als das lediglich Angenehme. Dem Schönen haftet immer auch etwas Objektives an und zugleich etwas, das über sich selbst hinausweist. Doch was genau ist Schönheit?

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Gerechtigkeit in der Gesellschaft und in der Seele

(Jürgen Fritz) Gerechtigkeit in einer Gesellschaft kann es nur geben kann, wenn die Gerechtigkeit sich in den Seelen der Menschen wiederfindet. Das aber heißt harmonische, schöne Seelen, in der die drei Teile derselben – Logos, Thymos, Eros – sich in einem ausgewogenen Verhältnis befinden und alle drei gut entwickelt sind, keiner die anderen vollkommen dominiert und keiner von ihnen völlig verkümmert ist.

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