Merkeldämmerung – Nachgedanken zum Tag der Deutschen Einheit

Ein Gastbeitrag von Peter Helmes

Eine Nation, eine Kultur, eine Sprache. Das soll so bleiben! Sonst gäben die Feiern zum 3. Oktober keinen Sinn. Es ist das Fest der Deutschen Einheit, Frau Bundeskanzlerin, und nicht der Tag des „Multikulti für alle“ oder der „Tag der offenen Moschee“. Nachgedanken zum Nationalfeiertag von Peter Helmes.

Der Tag der Deutschen Einheit

Kein Tag der Einheit, sondern der Vielfalt. Kein Feiertag der Nation, sondern der „Gemeinschaft der Verschiedenen“? Vielleicht ist der 3. Oktober bald „Der Tag des früheren Deutschlands“. Dessen sollte unbedingt gedacht werden. Denn die Kräfte nehmen zu, die „Deutschland abschaffen!“ in möglichst naher Zukunft verwirklichen wollen. Der 3. Oktober ist jetzt schon der „Tag der offenen Moschee“. So wird er auf weiteres existieren – und das Gedenken an die „deutsche Einheit“ wird verblassen.

Bleiben wir mal kritisch: Es gab und gibt ganz unbestreitbar eine „Erfolgsgeschichte Wiedervereinigung“, aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille. Von den ursprünglichen Zielen der DDR-Bürgerrechtler spricht niemand mehr. Die „BRD“ mutiert zu einer „DDR-light“. Der Staat denkt, der Staat lenkt – und der Staat schreibt uns immer häufiger vor, was wir zu denken und zu sagen haben bzw. genauer, was wir nicht sagen dürfen. § 130 StGB – einfach Maas-los!

Die Verfolgung der ehemaligen Verfolger blieb nicht nur aus, sondern die Nomenklatura von einst besetzte ungehindert (oder gefördert?) eine Position nach der anderen. Zwei der vier höchsten Ämter unseres Staates, Bundespräsident und Bundeskanzler, wurden in der letzten Legislaturperiode von Menschen eingenommen, die ausreichend „DDR-Stallgeruch“ haben (um mich vorsichtig auszudrücken). Bis in tiefe Bereiche von Behörden und Ministerien sitzen diejenigen, die einst die Unterdrücker waren, und urteilen über oder bescheiden die Unterdrückten von einst.

Gauck-Behörde – Den Bock zum Gärtner gemacht

Die damalige Bundesregierung unter Helmut Kohl versuchte nach der „Wende“ systematisch, brisante Akten kurzerhand im Bundesarchiv verschwinden zu lassen (mit 30 Jahren Sperrfrist!). Darob empörten Bürgern (u. a. ehemalige „Dissidenten“) gelang es jedoch, ein Einsichtsrecht, wichtig insbesondere für die Opfer der Willkürherrschaft, zu erstreiten. Die Aktenverwaltung oblag, und dies ist bis heute der Fall, der bundesstaatlichen BStU-Behörde, nach ihrem ersten Leiter schlicht „Gauck-Behörde“ genannt.

Die Illusion, dort seien seriöse Gegner des SED-Regimes willkommen und amtlich tätig, zerstob leider rasch. Mit auffallender Präferenz kamen unter Gauck (neben in der hochbrisanten Thematik unbewanderten Alt-BRD-Beamten) massenhaft Ex-Stasi-Offiziere, selbst sehr hoher militärischer Dienstgrade, an innerbehördliche Vertrauenspositionen – unfaßbar für jeden im Herbst 1989 an der Entmachtung des politischen Geheimpolizeiapparates der SED engagiert beteiligt gewesenen DDR-Bürger.

Hier zeigte die bedeutende Rolle der Stasi beim Aufbau der Gauckbehörde – vom Westen toleriert und sogar gefördert –ihr häßlichstes Gesicht.

Mein langjähriger treuer Leser karlschippendraht schrieb dazu: Als anerkanntes Stasi-Opfer, das aufgrund eines 10 jährigen Mandates der Opferverbände reichlich Gelegenheit hatte, auch mal hinter die Kulissen zu schauen, bin ich nebst vielen anderen Betroffen zu der festen Überzeugung gelangt, daß diese ”Aufarbeitungsindustrie” ein ganz großer Schwindel und nur reines Blendwerk ist, um der Öffentlichkeit Demokratie vorzu g a u c k eln. Die Stasi nebst Handlangern sitzt noch heute an den Schaltstellen.“

Den Kapitalismus von innen her zerstören

Der meinen Lesern ebenfalls bekannte conservo-Autor W. Reiner Schöne ergänzt: „Die alten Seilschaften der Ex-DDR funktionieren tadellos auch heute noch. So werden damalige “Freunde” wieder in Positionen eingeschleust, oder einfach: “Man kennt sich und hilft sich”. Die Aufklärung, die in Deutschland so gepriesen wurde, gab es so gut wie nie. Wären die Verantwortlichen des Dritten Reiches so behandelt worden wie die Verantwortlichen der DDR, hätte es nie einen Nürnberger Prozeß gegeben.

Jeder Vergleich zwischen Nationalsozialismus und Sozialismus in der DDR wird mundtot gemacht und als “vollkommen gegenstandslos” bezeichnet, obwohl es nicht nur Parallelen gibt, sondern die Gesellschaft als Ganzes durchaus vergleichbar ist. Sieht man sich die heutige Partei “Die Linke” an, wo sie überall die Finger mit drin hat und wie sie vom Staat finanziell unterstützt wird, kann man zu keinem anderen Schluß kommen. Teile der Stasi sitzen in den Schaltzentralen der Macht. Wie in einen sog. Kundschafterfilm (Spionagefilm der DDR) gesagt wurde: Den Kapitalismus von innen her zerstören! Und genau das ist heute der Fall.“

Statt „Willkommenskultur“ staatliche Willkür

Von etwa 320.000 „Republikflüchtlingen“, Ausgewiesenen, Abgeschobenen oder Freigekauften spricht die „Interessengemeinschaft ehemaliger DDR-Flüchtlinge“ (IEDF). Um es klar zu sagen – weil´s heute offensichtlich vergessen wird: Geflohen, um in Freiheit zu leben – bestraft, weil sie nicht „drüben“ blieben. Das sind die Menschen, die alles verloren, beim „Rübermachen“ ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatten und obendrein auch noch in Kauf nehmen mußten, daß zurückgebliebene Familienmitglieder nach allen Regeln kommunistischer Brutalität schikaniert wurden. Eine etwas andere „Willkommenskultur“.

Sie wurden zwar anfangs „bei uns“, also im Westteil Deutschlands, stürmisch begrüßt. Empfänge, Pressekonferenzen, Funk- und Fernsehberichte – alle bejubelten den Mut und die Opferbereitschaft der ehemaligen DDR-Bürger, die nun Bundesbürger geworden waren, mit allen Rechten und Pflichten. Aber es war nur eine sehr kurzatmige „Willkommenskultur“, die sich da äußerte. Denn dann folgte ein jähes Erwachen.

Durch die Wiedervereinigung – zu der ja letztlich diese Menschen einen besonderen Beitrag leisteten – verloren sie einen erheblichen Teil ihrer Rentenansprüche. Heute leben viele der „Ostzonen-Flüchtlinge“ – so werden sie auch heute noch amtlich genannt – auf Hartz IV-Niveau und/oder mußten Rentenkürzungen von bis zu 500 Euro im Monat hinnehmen. Ursprünglich wurden diese Flüchtlinge in Deutschland-West genauso behandelt (und behördlich eingruppiert) wie jeder andere Bundesbürger, so auch in die Deutsche Rentenversicherung.

Plötzlich jedoch wurden die ehemaligen DDR- und jetzigen Bundesbürger rückwirkend (!) so gestellt, als ob sie in der DDR verblieben wären. Ihre Rentenanwartschaften, die sie nach der Einbürgerung in die Bundesrepublik in einem ordentlichen Aufnahmeverfahren erhalten hatten, wurden still und heimlich liquidiert. Ein unfaßbarer Vorgang, der im Gesetzgebungsverfahren so versteckt untergebracht wurde, daß er praktisch niemandem auffallen konnte (oder sollte?)!

Belohnung der Täter, Bestrafung der Opfer

Besonders zynisch ist, daß viele ehemaligen Unterdrücker – SED-Funktionäre, Staats- und Stasi-Mitarbeiter etc. – weit bessere Renten erreichen als die Flüchtlinge. Dank einer starken Lobby ehemaliger „Genossen“ wurden die Täter von einst also belohnt, die Opfer der DDR-Diktatur jedoch bestraft. Täterschutz geht offenbar vor Opferschutz! Diese Täter von einst, die in der DDR die eigene Bevölkerung geschunden hatten, erfreuen sich heute ohne eigene Beitragszahlung einer auskömmlichen Rente, während die Flüchtlinge diskriminiert und mit Kleinstrenten abgespeist werden. Ein nicht nachvollziehbarer Akt politischer Willkür, aber auch ein Stück Wahrheit der „deutschen Einheit“.

Diese Flüchtlinge von einst, vom „anderen Teil Deutschlands“, sind die wahren Verlierer der Wiedervereinigung. Und wenn die Grüne Göring-Eckardt sie herablassend als „Ossis mit Migrationshintergrund“ bezeichnet, zeigt die grüne Frontfrau damit nur, was sie der neuen deutschen Gesellschaft wert sind. Die Politiker fast aller Parteien waren in den letzten 25 Jahren nicht bereit, auch nur die geringste Korrektur dieser Ungerechtigkeit vorzunehmen. Ein Wort der Kanzlerin, ein Antrag der mitregierenden SPD oder eine Demarche der Oppositionsführer hätten genügt, Deutschland auch in diesem Punkt zu vereinen.

Nochmals zur Erinnerung: Die Täter von einst sitzen heute an den Schaltstellen der Politik, der Ministerien und der Verwaltung, in denen über ihre ehemaligen Landsleute entschieden wurde. Diese ehemaligen Kader sind gut vernetzt, während die ehemals Verfolgten keine Lobby haben. Das ist eine der Merkwürdigkeiten des „neuen Deutschland“. Und niemand spricht darüber.

Gauck: „Nation neu definieren!“

Niemand spricht auch – das wäre eigentlich die Kernfrage des heutigen Tages – über das Selbstverständnis unserer Nation. Bundespräsident Gauck faselte einst ungeniert davon, man müsse den „Begriff Nation neu definieren“ (Interview im Bonner Generalanzeiger vom 29.08.15). Da läuteten alle Alarmglocken, doch niemand schien hingehört zu haben. Eine öffentliche Debatte hat jedenfalls (bisher) nicht eingesetzt, wäre aber dringend geboten. Denn es offenbarte sich hier ein eigenartiges politisches Verständnis des Ersten Mannes der Republik – und nicht nur bei ihm. Wollen sie eine andere Nation? Oder weiß man mit dem Begriff „Nation“ nichts anzufangen?

Was bedeutet eigentlich „Nation“?

Schauen wir doch mal auf die Definitionen von ‚Nation‘ einzelner Sprachinstitutionen. Der Begriff ‚Nation‘, sagt Wikipedia, wurde „um 1400 ins Deutsche übernommen, von lat. natio, „Volk, Sippschaft, Menschenschlag, Gattung, Klasse, Schar“ und bezeichnet größere Gruppen oder Kollektive von Menschen, denen gemeinsame Merkmale wie Sprache, Tradition, Sitten, Gebräuche oder Abstammung zugeschrieben werden (…) Die zugeschriebenen kulturellen Eigenschaften können dabei als der Nationalcharakter eines Volkes oder einer Volksgemeinschaft dargestellt werden…“

Gutmenschen haben auch hier ihren Rotstift kreisen lassen, hieß es doch vor der „modernen“ Version bei Wikipedia viel klarer und eindeutiger: „Der Begriff Nation bezeichnet eine große meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Personen die über gleiche Abstammung, Geschichte, Sprache und Kultur und ein gemeinsames Staatswesen auf einem bestimmten Territorium verfügen können ( Nationalität )…“

Das gefällt mir schon besser. Und paßt auch besser zu der wohl „hoffnungslos veralteten“ Definition des Duden: 1. große, meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Menschen mit gleicher Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur, die ein politisches Staatswesen bilden, Staat, Staatswesen. 2. (umgangssprachlich) Menschen, die zu einer Nation gehören; Volk.

Ganz „schlimm“ (im Sinne der Nation-Veränderer) wird es, wenn man an die Wurzel des Wortes erinnert: lateinisch natio = das Geborenwerden; Geschlecht; Volk(sstamm), zu: natum. Da wird doch tatsächlich („fast faschistisch“) daran erinnert, daß man durch Geburt zur Nation gehört. Mehr noch: Jetzt wird klar, warum die Muslime durch mehr Geburten als die Deutschen eine neue Nation begründen. Die Interpretation des Duden haben die „modernen“ Nationenversteher offensichtlich noch nicht registriert. Oder doch?

Neue „deutsch-islamische Nation“?

Nun kämpfen wir uns allmählich zu des Pudels Kern durch: Bereichern die Neuzugänge aus aller Herren Länder unsere Nation, oder schaffen sie eine neue „deutsche“ Identität, z. B eine „deutsch-islamische“? Diejenigen, die die „Zuwanderer“ generell als Kulturbereicherer betrachten, haben gewiß einen anderen Nationenbegriff als die autochthonen (Ur-)Deutschen. Entscheiden wird letztlich die Macht der Zahl: Wieviel Ur-Deutsche stehen wievielen „Neu-Deutschen“ gegenüber? Da hilft es überhaupt nicht, den Begriff „Nation“ – wie der Ex-Bundespräsident meinte – neu zu definieren. Wir sind, wie er meint, eben keine „Gemeinschaft der Verschiedenen“, sondern (noch) eine Nation!

„Sein Vorschlag sei in etwa so tiefschürfend wie der Vorschlag, den Begriff der Familie neu zu definieren als Gemeinschaft derjenigen, die den gleichen Kühlschrank benutzen“ schreibt hierzu treffend der Scholastiker.blogspot.com. Genauso kann auch ein Bundespräsident nicht einfach sagen: „Nation – das war gestern! Heute ist Nation ganz anders!“ Er mag so denken (wie ich glaube), aber er verrät dabei die deutsche Nation.

Blühende Landschaften dank vieler Flüchtlinge?

Wie ein solcher Unfug die Geister verwirrt, zeigte der Kommentar des Chefredakteurs des „Kölner Stadt-Anzeigers“, Peter Pauls, zum 3. Okt. 2015:

„…Vor 25 Jahren versprach Helmut Kohl blühende Landschaften im Osten Deutschlands. Heute glauben manche in Teilen zu recht, auch mit den Migranten verknüpften sich blühende Landschaften. Denn der Flüchtlingszuzug stehe auch für ein milliardenschweres Konjunkturprogramm. Die Einheit ist eine Erfolgsgeschichte und Angela Merkel, die ostdeutsche Pfarrerstochter, deren Symbolfigur…“

Hat der Mann in Nacht zuvor etwas zuviel vorgefeiert?

Eine Parallelgesellschaft existiert längst mitten in Deutschland

So sind laut Grundgesetz Männer und Frauen hierzulande gleichberechtigt. Doch manche Einwanderer sehen das ganz anders. So kommen junge Männer zu Wort, die sagen, dass eine Frau ihrem Mann gehorchen müsse, weil sie nur ihm gehöre und niemand anders. Sie sollten auch Kopftuch tragen und sich nicht schminken. Diese Aussagen werden wohl so manchen Gutmenschen mit seiner verklärten Weltsicht aus dem Sessel gerissen haben. Denn diese Ansichten richten sich eindeutig gegen das Grundgesetz. Gegen die Werte, die in unserem Land, in Europa, im Westen gelten.

Deutsche Gesetze verkommen zu einem Witz

Längst schon hat sich eine Paralleljustiz von sogenannten „Friedensrichtern“ in deutschen Städten ausgebreitet. Diese regeln alles, selbst schwerkriminelle Taten, ohne daß diese jemals vor die deutsche Justiz kommen. Diese Bezirke verkommen sozusagen zu einem „rechtsfreien Raum“, das Gesetz hierzulande, das eigentlich für ALLE gilt, zu einem besseren Witz!

Karikaturen-Morde gerechtfertigt

So haben Migranten-Schüler in Neu-Ulm sogar die Ermordung der Karikaturisten von Charlie Hebdo gerechtfertigt, wie im Film angesprochen wird. Die Begründung: Diese hätten den Propheten beleidigt. Die deutsche Rektorin Beate Altmann war entsetzt über diese Reaktion und suchte die Öffentlichkeit.

Christen muss man töten!

So spricht die Schulleiterin offen vor der Kamera. Es fielen Äußerungen, dass man Christen töten müsse, Juden auf der Stufe von Schweinen stehen und wenn sie ein Kreuz ansehen, würden sie ihre Islamkraft verlieren! Bei manchen gebe es sogar Verständnis für Ehrenmorde! Das Grundgesetz würde nicht akzeptiert.

Gewalt gegen Frauen

Eine Christin heiraten gehe gar nicht, sondern es müsse eine „Landsfrau“ sein, so die junge Migranten. Wenn diese mit anderen Männern gehe oder gar schlafen würde, könne man auch Gewalt „einsetzen“. Männer und Frauen wären nicht gleichberechtigt. Die Familie, insbesondere der Vater, sei wichtiger als das Grundgesetz. Schockierende und erschütternde Einblicke in die Gedankenwelt jugendlicher Migranten. Alles Bekenntnisse von jugendlichen Einwanderern, die in Deutschland geboren sind. Ist das Integration? Wo bleibt der Aufschrei der Gutmenschen? Der Politik?

Kein Einzelfall

Die Rektorin merkt schnell, daß ihre Schule kein Einzelfall ist. Überall in Deutschland existiert dieses menschenverachtende, antisemitische und christenfeindliche Bild. Doch viele trauen sich nicht, dies öffentlich zu machen. Migranten-Eltern schwingen die „Nazikeule“ gegen Lehrer. Wenn Lehrer mit den Einwanderer-Eltern darüber sprechen, werden sie manchmal beschimpft. Natürlich als Nazis.

„Nicht jeder Flüchtling will sich integrieren!“

Rosemarie Peltier, Leiterin einer Flüchtlingsunterkunft erklärt freimütig, dass es ein Problem sei, dass sich nicht jeder Flüchtling integrieren möchte! Es gebe viele Leute, die nach wie vor ihr eigenes Leben leben. Sie würden an ihrem Fanatismus auch, was die Religion betrifft, festhalten und weniger schauen, wie es eigentlich in Deutschland vor sich geht. Allen Flüchtlingen aber muß unser Wertekanon nähergebracht werden. Ihnen muß klargemacht werden, wenn sie hier bleiben wollen, müssen sie diesen akzeptieren. Wenn nicht, sollten sie das Land schnellstmöglich wieder verlassen (müssen).

Mitten in Berlin: Juden werden von Migranten zusammengeschlagen und bedroht!

Die jüdische Gemeinde in Berlin warnt davor, in bestimmten Stadtbezirken die jüdische Kopfbedeckung zu tragen. So kommt ein Rabbi zu Wort, der von (arabischen) Jugendlichen zusammengeschlagen wurde. Auch seine kleine Tochter wurde bedroht.

Die Umvolkung passiert sehr subtil

Weiße, Schwarze, Orientalen, Asiaten, Christen, Juden, Moslems – das neue EUdSSR-Volk ist bunt! Es geht nicht mehr um Integration in die deutsche Nation! Das Ziel ist Vielfalt, Buntheit – auf Deutsch: Parallelkulturen ohne Zusammenhalt. Die christlich-jüdisch-deutsche Nationalkultur ist Vergangenheit, schrieb mir ein mir nicht bekannter Leser.

„Wir schaffen das!“

Der bereits erwähnte conservo-Autor W. Reiner Schöne schrieb mir einmal: „Demokratie? Wir haben keine Demokratie mehr, nur den Anschein davon. „Wir brauchen die Zuwanderung“, „wir profitieren davon“, „wir schaffen das schon“, „wir müssen uns integrieren“ – alles Worte einer Regierung und aller Parteien, die versuchen, etwas zu erklären, was einem Volk schwer zu erklären ist.

Es mag sein das wir ein demographisches Problem haben. Nur wie kam es dazu? Die Erklärung ist im Grunde einfach: Automatisierung, Erfindungen und die kinderfeindliche Politik in Deutschland. Außerdem kommt das natürliche Verhalten von Menschen dazu, die, wenn man merkt, daß es zuviele Arbeitslose gibt, automatisch weniger Kinder zeugen. Also eine mitdenkende Bevölkerung, fast so zu erklären wie in der Tierwelt, die je nach Nahrungsangebot mehr oder weniger Nachwuchs bekommen. Dieses Problem hätte sich nach ein paar Jahren selbst wieder eingespielt.

Wir profitieren von der massenhaften Zuwanderung? Wie kann eine Gesellschaft, eine sehr gut funktionierende Gesellschaft, davon profitieren, wenn selbst Politiker jetzt der Meinung sind, daß nur 10 Prozent der Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt integriert werden können. 90 Prozent, somit die absolute Mehrheit, werden von den 10 Prozent (evtl.) ernährt und unterhalten, nur wird es so niemals funktionieren bei diesem Verhältnis. Also werden wir niemals davon profitieren im Gegenteil.

Wie Aydan Özoğuz und die SPD Deutschland umbauen wollen

Wieso müssen sich 80 Millionen Menschen integrieren, wenn 10 Prozent Ausländer in Deutschland leben bzw. zu uns kommen? Das verlautbarte die stellvertretende SPD Chefin Aydan Özoğuz und ergänzte: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“

Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein, heiße, „daß sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen. Alle müssen sich darauf einlassen und die Veränderungen annehmen“, fordert die stellvertretende SPD-Chefin. „Schon heute hat jeder fünfte Bürger einen Migrationshintergrund: Deutschland ist längst nicht mehr der ethnisch homogene Nationalstaat, für den ihn viele immer noch halten. Es wird Zeit, daß sich unser Selbstbild den Realitäten anpaßt, davon profitieren wir alle.“

Wovon sollen denn alle profitieren?

Eine absolute Minderheit verlangt, daß sich die Mehrheit der Menschen nach denen richtet. Ist es die Vorbereitung zu einem totalitären Staat der Moslems? Weiterhin sagt sie: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Mehr ist dazu nicht zu sagen. Die Vorhut ist in Deutschland, wir warten auf dem Wandel einer Gesellschaft zu einem moslemischen Staat. Nur, wer wollte das?“

Die Lage der Nation ist schlimmer geworden!

Nicht nur, daß wir sie heute fast nicht mehr wiedererkennen, noch schlimmer ist, daß wir nicht mehr sagen – und schreiben – dürfen, was wir denken. Eine allmächtige, maaslose Behörde hat sich zu einem Zensurmonster entwickelt. Die grundgesetzlich verbrieften Rechte der Bürger auf Meinungs- und Pressefreiheit sind ausgehebelt – ersetzt durch eine unfaßbare „political correctness“, die den Bürger verhöhnt.*****

Wo bleibt die Deutsche Nation?

conservo-Autor W. Reiner Schöne schrieb zum 3. Oktober 2015 an mich: „Der 3. Oktober ist unser Nationalfeiertag, „Tag der deutschen Einheit“, ein denkwürdiger Tag und ein Meilenstein deutscher Geschichte. Nur, gibt es die Nation „Deutschland“ noch? Laut Landkarte ist diese Nation noch existent. In vielen Köpfen der Menschen in Deutschland ist allerdings die Nation Deutschland nicht mehr da, man will die Nation Deutschland nicht. Bestimmte Leute wollen kein Deutschland mehr, sie möchten die Nation Deutschland einfach abschaffen, von der Landkarte tilgen.

Selbst Politiker haben ein Problem mit der Deutschen Nation, also ein Klientel das vom Volk für die Bewahrung der Nation gewählt wurden. So hatte zum Beispiel Jürgen Trittin, deutscher Politiker, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Auswärtigen Ausschuß, vor Jahren bereits erklärt, er wolle die Nationalhymne nicht mitsingen…

Wo bleibt denn hier die deutsche Nation? Wieso feiert ein solcher Mann eine Nation, wenn er diese nicht will? Zu den Feierstunden zum Tag der deutschen Einheit war er dabei. Was machte er da? Feiern? Was? Solche Aussagen, genauso wie von vielen anderen Politikern auch, zeigen, welchen Wert die Nation Deutschland noch hat. Wir sind ein Schein- und Phantasiestaat geworden, eine Nation, die Europa finanziert, eine Nation die Menschen aufnimmt, die unser Land gut finden, weil es sich hier gut leben läßt. Einige Deutsche allerdings möchten die Nation abschaffen – eine sehr merkwürdige Konstellation.

Franziska Drohsel ist eine deutsche Politikerin. Von November 2007 bis Juni 2010 war sie Bundesvorsitzende der Jusos. Sie sagte: „Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, worauf ich mich positiv beziehe – würde ich politisch sogar bekämpfen.

Merkel-Dämmerung

„Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?”, spottete einst Bert Brecht. Man sollte ihm antworten: „Aber genau das tut unsere Regierung doch gerade!”

Vor 25 Jahren riefen sie: „Wir sind ein Volk!“ Heute, viele Jahre später, können sie nur noch ächzen: „Wir sind kein Volk mehr!“ – Es ist Merkel-Dämmerung.

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Zum Autor: Peter Helmes (*1943) ist deutscher Politiker und Mitglied der CDU seit 1959. Er war Bundesgeschäftsführer der Jungen Union, Generalsekretär der Internationalen Jungen Christ­demokraten und Konservativen und Haupt­geschäfts­führer der CDU/CSU-Mittel­stands­vereinigung. Bei der Bundes­tags­wahl 1980 war er Mitglied im Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß als Bundes­geschäfts­führer der „Bürgeraktion Demokraten für Strauß“, aus der die rechts­konservative Konservative Aktion hervorging. Heute ist er Verfasser von Publikationen für den Verein Die Deutschen Konservativen e.V. und Mitglied der Redaktion des Vereinsorgans „Deutschland-Magazin/Deutsche Konservative Zeitung“.

Peter Helmes übt(e) viele langjährige Ehrenämter aus, z. B. als Vizepräsident der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft, als General­sekretär der deutschen Sektion der Fondation du Mérite Européen, als stv. General­sekretär der Euro-Alliance und Mitglied des Verwaltungs­rates des Deutsch-Französischen Jugendwerkes. Er ist zudem Mitglied verschiedener Aufsichts- bzw. Beiräte mittel­ständischer Firmen. Peter Helmes ist Träger verschiedener Auszeichnungen (u. a. „Pour le Mérite Européen“) und Autor zahlreicher Bücher und Publikationen zu Verbands-, Mittelstands- und Europa-Fragen.

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Dieser Artikel erschien zuerst auf dem sehr lesenwerten Blog von Peter Helmes conservo.

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Bild: Youtube-Scrennshot

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4 thoughts on “Merkeldämmerung – Nachgedanken zum Tag der Deutschen Einheit

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