„Herr Schulz, schließen Sie aus, dass Sie in ein Merkel-Kabinett eintreten?“ – „Ja, ganz klar!“

Von Jürgen Fritz

Meine Damen und Herren, kommen Sie, treten Sie näher! Heute präsentieren wir Ihnen Martin, der Standhafte mit dem guten Gedächtnis, der nie vergisst, was er gestern noch oder vor zwei Wochen sagte. Der immer zu seinem Wort steht. Martin, der Vorausschauende, der Konsequente, der Ehrliche, der Wahrhaftige. Martin, der Super-Sozi. Mister 100 Prozent, der über Zauberkräfte verfügt und aus 33 Prozent im Nu 17 Prozent machen kann, ohne dass jemand weiß, wie er all die Menschen verschwinden ließ.

Wenn der Sturm was wissen, der Schulz aber nichts sagen will

Daniel Sturm: „Herr Schulz, Sie haben sich ja als Kanzlerkandidat die Option offen gehalten, in ein Kabinett von Frau Merkel einzutreten. Da es Zweifel gibt an der Festigkeit dieser Absage einer großen Koalition, sagen Sie heute, ‚Ich werde niemals Minister unter Frau Merkel oder einer CDU/CSU-geführten Regierung?'“

Martin Schulz: „Herr Sturm, jetzt muss ich nochmal zurückfragen. Das habe ich jetzt nicht verstanden. Ich habe als Kanzlerkandidat nicht ausgeschlossen, in eine Regierung von Frau Merkel … Wo haben Sie das denn her?“

Daniel Sturm: „Sie haben sich doch ausdrücklich offen gehalten, in ein Kabinett Merkel einzutreten.“

Martin Schulz: „Wo? Wann?“

Daniel Sturm: „Vor zwei Wochen habe ich Sie gefragt, ob Sie das ausschließen wie Ihr Vorgänger Peer Steinbrück, da haben Sie darauf verzichtet. Deswegen jetzt die Frage: Schließen Sie aus, Minister unter Frau Merkel oder der CDU/CSU-geführten Bundesregierung zu werden?“

Martin Schulz: „Wo haben Sie mich das denn vor zwei Wochen gefragt?“

Daniel Sturm: „Hier.“

Martin Schulz: „Hier?“

Daniel Sturm: „Die Kollegen waren dabei.“

Martin Schulz: „Hab ich gar nicht so richtig mitgekriegt. Echt?“

Daniel Sturm: „Sie können ja jetzt die Frage beantworten.“

Martin Schulz: „Dem Vernehmen nach … Wiederholen Sie die Frage nochmal. Ich bin ein bisschen schwer von Kapee.“

Daniel Sturm: „Herr Schulz, schließen Sie aus, dass Sie in ein von Frau Merkel oder CDU/CSU geführtes Kabinett eintreten als Minister?“

Martin Schulz: „Ja. – Ja, ganz klar! In eine Regierung von Angela Merkel werde ich nicht eintreten.“

Das Ganze in bewegten Bildern mit Ton

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Titelbild: Youtube-Screenshot

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11 Antworten auf „„Herr Schulz, schließen Sie aus, dass Sie in ein Merkel-Kabinett eintreten?“ – „Ja, ganz klar!“

  1. anvo1059

    Nun sollte Schulz wirklkich in Merkels neuem Kabinet auftreten, dann ist die SPD im Nu bei unter 5%……
    Dere deutsche Michel ist bissel blauäugig und vertrant…..Aber so offen belogen und verraten zu werden, das merkt er sich bestimmmt….

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    1. ceterum_censeo

      Ja das wird aber nichts helfen.
      Die haben bei den – entscheidenden – Wahlen eben gerade noch genug Stimmen eingefahren, dass diese krachenden Wahlverlierer und Verbrecher am deutschen Volk soeben gerade noch eine erneute GrUselKoalition zustande bringen – die Wähler und die Deutschen Bürger sind denen doch sowieso egal.

      Anders kann man die mit dieser unsäglichen Konstellation gezeigte Verachtung für den Souverän, Ihre Wähler und deutschen Bürger nicht interpretieren.

      Und dem erbärmlichen Merkill, Ver und Rechtsbrecgerin ist Deutaschland doch sowieso egal, ihr Ziel ist einzig und allein, weiter an der Macht zu kleben wie mit ‚Super-Extra-Weltraumkleber‘, und hatb dabei überhaupt keine Skrupel, die CDU und Deutschlanmdf wie geschehen an die SPD zu verkaufen.

      In kleinerem – wenn auch nicht gar so drastischem – Ausmass konnte man das ja bereits 2005 erleben.

      Seitdem müsste eigentlich jeder gewusst haben, woran er mit Merkill ist.

      und wie titelte heute bereits n-tv:

      – Grosse Koalition wird teuer!

      und: – Grosse Koalition will mehr Geld nach Brüssel schaffen! – sagte Schnulz ja auch bereits.

      Na den schlachtet mal alle schon Eure Sparschweine!

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  3. Surgeon100

    Um der Macht willen macht man alles.
    Alles eine einzige Lüge !
    Nein, wir wollen das nicht, aber es geht ja nicht anders, und vllt. dann doch etc pp
    Da sieht man die Charaktere, wie sie wirklich sind !
    Aber wieso eigentlich darüber aufregen ??
    So sind eben Politiker, und viele sind es nur deshalb, weil sie im Inneren schon korrupt sind, und nicht mehr einer normalen Arbeit nachgehen wollen mit allen Nachteilen.
    Aber sie werden im nächsten Leben an ihren Lügen gemessen, so wie andere normale Menschen auch.
    Da haben Politiker dann aber per se schon mehr zu befürchten !
    Am Ende eine reine Show, man spielt dem Volk was vor, und alle wissen, dass es am Ende doch wieder verraten wird !
    Wir wollten es ja nicht, aber es ging eben nicht anders……so kann man auch das 3. Reich wieder einführen und die Welt untergehen lassen !

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  4. bibinka

    Ich gebe jetzt mal etwas zu, ich gestehe sozusagen, ich schaue das Dschungelcamp!
    Ja, ich weiß, aber ab und zu brauche ich mal eine Auszeit!
    Wie ich jetzt darauf komme?
    Im Dschungelcamp hat sich ziemlich schnell herauskristallisiert, was der Markus für ein Arsch ist!
    Und wenn man sich auf eines verlassen kann, dann auf die Zuschauer vom Dschungelcamp!
    Ich könnte wetten, er geht heute wieder in die Prüfung, einfach weil er ein Idiot ist, und hinterhältig.
    Da wissen die Leute wie sie wählen müssen.
    Ich wünschte mir das Dschungelgefühl mal für die nächste BT.
    Warum haben sie das Gespür für das dämliche Dschungelcamp, aber nicht wenn es um das eigene Leben geht?
    Wie würde Obelix sagen?
    Die spinnen die Deutschen!

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  5. Hansa

    Das Leben ist schöner als Satire.
    So bekommt Deutschland endlich integere Führer – zumal alles was hier abläuft diametral zum Wahlkampf im Herbst Deutschlands 2017 uminterpretiert wird:
    ( X ) <— so sah der Wählerauftrag exakt aus.

    alles andere sind Interpretationen und Vereinnahmungen.
    Wer mehr sagen will muß wohl den Wähler befragen.
    Also ich liebe ja diese Experten, die anmaßend herum orakeln.
    Eigentlich trennt sich nur die systemkonforme Speu vom Weizen.

    @ Maddin:
    „(…) Das fällt nun dem Steuerzahler auf die Füße – auch, weil Martin Schulz als Parlamentspräsident die Bedenken der Kontrolleure beiseitewischte“, Sie können dann in diesem Beitrag Zahlen des Grauens nachlesen, bevor der Beitrag endet mit:

    „Diese Art von Luxuspensionen müssen unbedingt ein Ende haben. Wir haben den damaligen Parlamentspräsidenten Martin Schulz von der SPD bekniet, das Thema anzugehen, aber er lehnte ab“,

    soweit Inge Grässle, Chefin des Haushaltkontrollausschusses im EU-Parlament!
    Also Leute, alles zusammenkratzen, was ihr noch so habt, die EU hat Bedarf!

    Und Maddin, wie wäre es nun mit Selbstanzeigen wegen Beutelschneiderei (hierfür gibt es leider keinen § im Sinne des StGB) , evtl. aber auch wegen Betrugs, Unterschlagung, Täuschung im Rechtsverkehr usw., ansonsten ist Rücktritt wegen genereller Unfähigkeit das Mindeste und mehr als überfällig! (lutzschaefer.com/index.php?id_kategorie=8&id_thema=322)

    Da gründen die EU-Abgeordneten 1990 einen Fonds, der ihnen die Pensionen zahlen soll. 2009 kommen sie auf die Idee, daß es besser sei, die Steuerzahler direkt für ihre Pensionen bluten zu lassen. Nebenbei, der Fonds wurde natürlich von den Steuerzahlern bestückt, nicht mit dem Geld der Abgeordneten. Nun wird bekannt, daß der Fonds derart gut gewirtschaftet hat, daß er 2024 pleite sein dürfte. Bei einem normalen Pensionsfonds würden deswegen die Leistungen gekürzt, aber natürlich nicht bei den Damen und Herren Abgeordneten. Die bekommen solange alles, bis nichts mehr da ist. Und wenn nichts mehr da ist – gibt es immer noch die Steuerzahler. Unsere Damen und Herren Abgeordnete, die neben Diäten und Sitzungsgeldern noch zahlreiche weitere Vergünstigungen einstreichen, können wir doch nicht einfach hängen lassen. Schon gar nicht mit 48%, wie es deutschen Rentnern zugemutet wird.
    (michaelwinkler.de/Kommentar)

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