Erfolgreichster Rapper der Welt bekennt sich zu Donald Trump – Schwarze müssen nicht immer Demokraten wählen

Ein Gastbeitrag von Collin McMahon, Update 12. Okt 2018

Immer mehr Promis outen sich als konservativ. Letztes Jahr hatten sich schon Musiklegenden wie Roger Daltrey und Johnny Rotten in Großbritannien als Freunde des Brexit offenbart. Mick Jagger und Morrissey stellten die ungebremste Masseneinwanderung in Frage. Nun hat sich Kanye West, der erfolgreichste Rapper der Welt, zu Donald Trump bekannt, wie Collin McMahon berichtet.

Ihr seid nicht unterdrückt, Ihr seid überprivilegierte Amerikaner

Es birgt immer noch Gefahren, sich dem linken Meinungskartell zu widersetzen. Als die kanadische Sängerin Shania Twain (That Don’t Impress Me Much) es wagte dem Guardian zu sagen, dass sie „vielleicht Trump gewählt hätte, weil er ehrlich ist“, wurde sie so gemobbt, dass sie sich entschuldigen und distanzieren musste.

Nun hat die Diskussion die schwarze Gemeinde in USA erreicht, die traditionell etwa zu 90 Prozent links wählt. Die schwarze konservative YouTuberin Candace Owens wurde am 19.4. bei einer Diskussion an der Universität UCLA von Demonstranten der linksextremen „Black Lives Matter“-Bewegung gestört und sagte dazu„Manche Schwarze heute wollen immer nur wegen der Sklaverei rumbrüllen, andere Schwarze denken in die Zukunft. Das ist Opfermentalität gegen Siegermentalität. Ich weiß nicht, warum diese Leute so gerne unterdrückt sein wollen… Ihr seid nicht unterdrückt. Ihr seid überprivilegierte Amerikaner.“

Kanye West: Die Gedankenpolizei will die Meinungsfreiheit unterdrücken

Mega-Rapper Kanye West drückte am 21.4. auf Twitter seine Unterstützung für Owens aus: „Ich liebe wie Candace Owens denkt“, schrieb der 21-fache Grammy-Gewinner. Am 23.4. drückte West in einem Telefoninterview dazu mit dem Radiomoderator Ebro Darden von HOT97 auch noch seine Unterstützung für Donald Trump aus: „Ich liebe Donald Trump“.

West hatte sich nach der Wahl 2016 schon mit Trump getroffen, seine Tweets dazu aber nach massiver Kritik gelöscht. Nun blieb er trotz Dauerbeschuss der Linken dabei. „Die Gedankenpolizei will die Meinungsfreiheit unterdrücken“schrieb West am 22.4. auf Twitter und „Es gab mal echte Sklaverei, aber das ist jetzt eine Haltung geworden.“

Kim Kardashian: Es ist erschreckend, wie die Medien meinen Mann als geisteskrank darstellen

Die Linke flippte aus und nannte West einen „Medienheld der Rechtsextremen“ (Daily Beast). Snoop Dogg nannte West einen „Onkel Tom“, DJ Moby schrieb auf Twitter: „Kanye, du hast ein paar großartige Platten gemacht. Donald Trump ist ein Rassist und Soziopath, der das Land ruiniert, erniedrige dich nicht, indem du ihn unterstützt.“

West ließ sich jedoch nicht beirren und postete am 25.4. ein Bild von seinem „Make America Great Again“-Käppi, mit Autogramm von Donald Trump. „Man muss nicht mit Trump einer Meinung sein, aber der Mob kann mich nicht dazu bringen, ihn nicht zu lieben. Wir sind beide Drachenenergie. Er ist mein Bruder.“ Trump bedankte sich bei West und twitterte als Antwort nur: „MAGA!“

Wests Promi-Ehefrau Kim Kardashian, eine Clinton-Wählerin, unterstützte ihren Mann demonstrativ auf Twitter: „Es ist erschreckend zu sehen wie die Medien meinen Mann als unberechenbar und geisteskrank darstellen.“

Das ist ein Versuch, mich mit Angst zu erpressen, um meine Meinungsfreiheit zu manipulieren

Freund und Musik-Kollege John Legend schrieb West: „Viele Menschen, die dich lieben, fühlen sich jetzt verraten, weil sie wissen wie schädlich Trumps Politik vor allem für farbige Menschen ist.“ Wests Antwort fiel souverän aus:

„Ich liebe dich, John, und schätze deine Gedanken. Dass du meine Fans mit ins Spiel bringst, ist ein Versuch, mich mit Angst zu erpressen, um meine Meinungsfreiheit zu manipulieren.“

West und Legend haben sich auf der Babyparty von Legends Frau Chrissy Teigen öffentlich versöhnt.

Kollege Chance the Rapper hat am selben Tag seine Unterstützung für Kanye West ausgedrückt: „Schwarze müssen nicht immer Demokraten wählen“, schrieb er auf Twitter.

Wenn nur 5 Prozent der schwarzen Wähler abwandern, gewinnen die Demokraten nie wieder eine Wahl

Chance drückt damit aus, warum die Linke wegen Kanyes Aussagen so ausrastet: Die schwarze Stimme war den Demokraten bisher bei Wahlen immer sicher. Nun, da Donald Trump die niedrigste Arbeitslosigkeit aller Zeiten in schwarzen und Latino-Gemeinden erreicht hat und tatsächlich etwas gegen Bandenkriminalität und den Lohndruck durch illegale Einwanderer unternimmt, drohen ihnen diese Felle davon zu schwimmen. Candace Owens sagte im Gespräch mit Sean Hannity auf Fox News:

Das ist ein Bürgerkrieg innerhalb der schwarzen Gemeinde, und ich bin so froh, das jetzt miterleben zu dürfen… Wenn nur 5 Prozent der schwarzen Wähler abwandern, gewinnen die Demokraten nie wieder eine Wahl.“

Obama war acht Jahre Präsident und in Chicago hat sich nichts verbessert

Am 29.4. veröffentlichte Kanye West dann den Pro-Trump Song Ye vs. the People, in dem er rappt: „Schwarze müssen Demokraten wählen / sie halten uns immer noch auf ihrer Plantage“ und „Make America Great Again hatte ein schlechtes Image / ich habe es genommen, gerockt und in eine neue Richtung gelenkt.“ Oder wie er es auf Twitter gesagt hat:

„Obama war acht Jahre Präsident und in Chicago hat sich nichts verbessert“.

Seitdem tauchen in USA anonym Poster auf, die – wohl scherzhaft – Kanye West als Präsidentschaftskandidat 2024 bewerben: „Keep America Great.“

Kanye West hat auf jeden Fall Eier

Konservative Kritiker wiesen darauf hin, dass Kanye West nach dem Hurrikan Katrina 2005 über Präsident George Bush gesagt hat, „Schwarze sind ihm egal“. West erlangte auch zweifelhafte Berühmtheit dafür, bei den MTV Video Music Awards 2009 die Bühne gestürmt zu haben und Taylor Swift ihren Preis abgesprochen zu haben, der seiner Meinung nach Beyoncé aufgrund ihrer Hautfarbe verwehrt wurde.

Was immer man von Kanye West halten mag – er hat auf jeden Fall Eier, und ist ein großartiger Selbstdarsteller. Ein bisschen wie Trump.

Update: Kanye West besucht Donald Trump im Oval Office

„Wenn du schlecht dastehst, steht unser Land schlecht da“, sagte Kanye West, als er  gestern im Weißen Haus zu Besuch gewesen ist. Was zuerst nur als ein privates Mittagessen geplant war, wurde letztendlich zu einem öffentlichen Treffen im Oval Office. Rund zehn Minuten lang hielt der Rapper mit Trump-Cap auf dem Kopf einen Monolog, in dem er über seine Visionen für das Land und den Präsidenten sprach.

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Jouwatch, einem der führenden freien Medien. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des Autors.

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Zum Autor: Collin McMahon ist Autor und Übersetzer. Er schreibt derzeit an einem Buch über Donald Trump und die konservative Revolution, das im Mai im Antaios Verlag erscheinen wird.

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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13 Antworten auf „Erfolgreichster Rapper der Welt bekennt sich zu Donald Trump – Schwarze müssen nicht immer Demokraten wählen

  1. Pingback: Erfolgreichster Rapper der Welt bekennt sich zu Donald Trump – Schwarze müssen nicht immer Demokraten wählen – Leserbriefe

  2. Der Beurteiler

    Erst mal sehen, was Trump am Ende seiner Dienstzeit für seine Wähler und Afros gemacht hat! Sollte es eine positive Wirkung haben, dann sieht es für die Demokraten schlecht aus. Andererseits ist es für mich ein Witz, dass so ein großes Land der „Demokratie“ nur von zwei Parteien regiert wird!

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  3. nouseforislam

    Der kann wählen, was er will, der Typ und seine Olle sind peinliche Idioten. Und seine „Musik“ ist Müll, „Bimbomucke“ eben. Schwarze Musik ist für mich B. B. King oder Tina Turner, Menschen vor denen ich Respekt habe, aber dieses Individuum steht für alles, was ich verabscheue: seine „Musik“, sein Auftreten, seine Erscheinung.

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  4. Benjamin Goldstein

    Ja, nett, aber ehrlich gesagt brauche ich nicht überall Nachrichten aus Übersee zu lesen.

    Übrigens hat die baskische ETA gerade bekannt gegeben, dass sie sich komplett auflöst.

    Nur 4 der Tornado Jets der Bundeswehr sind einsatzfähig. Frau Ursula „ich kauf mal ein“ von der Leyen will aber Geld in panzerfeste Straßen und Brücken investieren.

    Ungarn verweigert die Unterschrift unter die Marokko-Erklärung, die Migration zum Menschenrecht erklärt. Was Deutschland wohl macht?

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  6. Reinhard Wehpunkt

    „Es birgt immer noch Gefahren, sich dem linken Meinungskartell zu widersetzen“ ist eine etwas seichte Formulierung.
    Das linke Meinungskartell hält vor Allem in Europa aber auch in Amerika noch alle wesentlichen Positionen besetzt, um die funverblödete Bevölkerung weiterhin erfolgreich manipulieren zu können.
    Wer sich dieser verbrecherischen Gesinnungspolizei in den Weg stellt, wird fertig gemacht, davon kann nicht nur Akif Pirinci ein Lied singen. Insofern ist diese öffentliche Unterstützung von Trump schon bemerkenswert.

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    1. Heidrun Keck

      Genau!
      …und es zählt schließlich JEDE aufbegehrende Stimme…egal, ob gesprochen, als Arie gesungen, geträllert, gerockt oder gerappt.

      Unsympathen gibt es auch in der AfD. Insofern sollte man doch das große Ganze als Ziel nur wegen persönlicher Animositäten nicht aus den Augen verlieren.

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  7. trumpelman

    Weltbewegende Show-Promis mit intensiver Bedeutung auch für
    uns Bundesrepublikaner stellen vorsichtig die US-DEMs in Frage.
                  Ungeheuer wichtig! – Eine Sensation!
    Dagegen verblassen alle gefühlten Probleme zu Banalitäten.

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  9. Jodocus

    Die US Prominente und Stars sind wegen der REAGAN Steuerreform so stinkereich geworden obwohl sie alles KONSERATIVE abgrundtief hassen die sind alle absolut Zwiegestalten Und Key west ist sowieso unglaubwürdig da er sich bisher nur für Neger (die sind nicht schwarz das ist eine Beleidigung)Jeder in Amerika der nicht links wie Moslem Obama steht wird sowieso beleidigt zensiert und gemoppt in Deutschland ist ja auch jeder der gegen die Mainstream Meinung ist ein Nazi nur Rapper die nur Gewalt verherrlichen und noch nie durch intelligente geistreiche Statements (Eminem , Bushido usw gehören alle auf den Index früher wurde jede Rockband mit vermeintlich Rechten Texten auf Den Index gebracht heute haben die durch die BERTELSMANN MEINUNGSDIKTATUR Narrenfreiheit

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