Immer wenn die Nationalhymne ertönt: Merkels nächste Zitterattacke

Von Jürgen Fritz, Mi. 10. Jul 2019

Schon wieder. Beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne erlitt Angela Merkel heute erneut einen Zitteranfall am ganzen Körper – wiederum beim Abspielen der Nationalhymnen. Der Tremor hielt mehrere Minuten an und verschwand, wie schon die letzten Male, sobald die Hymne vorbei war und sie sich wieder bewegen konnte. Doch immer mehr Menschen fragen sich, wie es wirklich um den Gesundheitszustand der Kanzlerin bestellt ist.

Erneut beim Ertönen der Nationalhymne

Merkel begründete den Anfall damit, dass sie immer noch in der „Verarbeitungsphase“ des Anfalls Mitte Juni beim Empfang des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sei. „Die ist offensichtlich noch nicht ganz abgeschlossen, aber es gibt Fortschritte“, sagte die Bundeskanzlerin, die in einer Woche 65 Jahre alt wird. Dabei ist dies nun schon die fünfte derartige Attacke, die dritte innerhalb von gut drei Wochen.

Die ersten beiden Attacken

Anfang Dezember 2014 muss Merkel am Rande des CDU-Parteitages in Köln die Aufzeichnung eines Interviews mit dem ZDF unterbrechen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte anschließend: „Die Bundeskanzlerin fühlte sich einen Augenblick lang nicht wohl, hat dann etwas gegessen und getrunken und die Interviews anschließend fortgesetzt.“

Bei einem Besuch in Mexiko-Stadt im Juni 2017 macht ihr beim Empfang durch den damaligen Präsidenten Enrique Peña Nieto offensichtlich die Höhenluft in der auf über 2.000 Metern liegenden Hauptstadt zu schaffen. Auch damals zitterten der Kanzlerin just beim Abspielen der Nationalhymnen deutlich sichtbar die Beine – bis sie endlich zum Abschreiten der Ehrenformation losgehen konnte. Und auch damals wurde Wassermangel als Erklärung angegeben.

Dritter Zitteranfall in gut drei Wochen

Am 18. Juni 2019 dann beim Antrittsbesuch des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj begann die Kanzlerin erneut beim Spielen der deutschen Nationalhymne plötzlich an, am ganz Körper zu zittern, ja bekam einen regelrechten Tremoranfall, schien ihren Körper gar nicht mehr unter Kontrolle bringen zu können und man konnte die Befürchtung hegen, dass sie jeden Moment zusammenbrechen würde. Immer wieder nahm sie die Hände vorne zusammen, ließ sie dann wieder hängen. Sie presste ihre Lippen fest zusammen, versucht mit aller Kraft, Haltung zu bewahren, was ihr sichtlich von Sekunde zu Sekunde schwerer fiel. Dann schien es den ganzen Körper richtiggehend durchzuschütteln. Doch sobald die Nationalhymne verklungen war, Merkel und Selenskyj losmarschieren konnten, um die Ehrenformation des Bundeswehr-Wachbataillons abzuschreiten, war von dem Tremor nichts mehr zu sehen. Merkel wirkte wieder völlig normal.

Dann nur neun Tage später, am 27. Juni 2019 erlitt die Kanzlerin erneut einen Zitteranfall. Bei der Entlassung der bisherigen Bundesjustizministerin Katarina Barley und Überreichung der Ernennungsurkunde an ihre Nachfolgerin Christine Lambrecht fing die Kanzlerin im Schloss Bellevue, als sie neben dem Bundespräsidenten stand und dieser gerade sprach, erneut an, am ganzen Körper zu zittern, wenngleich nicht so heftig wie die Woche zuvor. Immer wieder legte sie die Arme vor den Leib und verschränkte sie dort, offenbar um die Kontrolle über ihren Körper nicht völlig zu verlieren und diesen irgendwie zu stabilisieren. Das Zittern dauerte dieses Mal fast zwei Minuten an. Als ihr jemand ein Glas Wasser brachte und anbot, griff sie zunächst nach diesem, hatte es sogar schon in der Hand, doch dann besann sie sich und wies das Glas Wasser, ohne auch nur einen Schluck getrunken zu haben, wieder zurück. Und an diesem Tag war es in Berlin nach mehreren Hitzetagen angenehm kühl, so dass die Erklärungen – Hitze und völlige Dehydration – schon damals immer weniger glaubhaft erschienen.

Nun also heute die dritte Zitterattacke innerhalb von gut drei Wochen.

 

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Titelbild: BILD-Screenshot

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