Von Jürgen Fritz, Mo. 03.03.2025, Titelbild: X-Screenshot
Gegen 12:15 Uhr ist ein Mann vermutlich absichtlich mit einem Ford Fiesta im Zentrum Mannheims in eine Menschenmenge gerast. Es gibt viele Verletzte. Innenminister Strobl bestätigte, dass es mindestens zwei Todesfälle gibt. Der Tatverdächtige soll sich bei der Festnahme mit einer Schreckschusspistole in den Mund geschossen haben.
Zwei Tote und zehn Verletzte, darunter vier Schwerverletzte
Die Tat ereignete sich gegen 12:15 Uhr im Zentrum Mannheims. Ein Mann raste mit einem schwarzen Ford Fiesta in die Menschenmenge. Es gibt mindestens zehn Verletzte, darunter fünf Schwerverletzte. Zwei Menschen sind zu Tode gekommen. Bei den Getöteten soll es sich um einen 50-jährigen Mann und eine Frau handeln. Ein großer Polizeieinsatz wurde eingeleitet. Ein Großteil des Stadtgebietes wurde zur Gefahrenzone erklärt. Die Menschen wurden aufgerufen, zuhause zu bleiben beziehungsweise die Innenstadt großräumig zu meiden.
Rettungskräfte und Polizei waren im Einsatz und konnten zunächst noch keine detaillierten Angaben machen. Der Fahrer des Fahrzeugs, das in die Menschenmenge gesteuert wurde, war zunächst flüchtig. Die Intensivstation der Universitätsklinik hat Katastrophenalarm ausgerufen und über der Stadt kreiste ein Hubschrauber.
Verdächtiger schießt sich bei Festnahme mit Schreckschusspistole in den Mund
Um circa 14:15 Uhr hat die Polizei eine Festnahme bestätigt. Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU), teilte am Nachmittag mit: „Nach vorläufigen Informationen handelt es sich um einen 40-jährigen Deutschen aus Rheinland-Pfalz. Hinweise auf weitere Tatverdächtige liegen derzeit nicht vor“. Der 40-Jährige sei in wohnhaft im benachbarten Ludwigshafen auf der anderen Rheinseite. Bei dem Tatfahrzeug handelte es sich um schwarzen Ford Fiesta. Das Motiv der Tat ist derzeit noch nicht klar.
Der Verdächtige soll sich bei der Festnahme mit einer Schreckschusspistole in den Mund geschossen und dabei schwer beziehungsweise sogar lebensgefährlich verletzt haben. Er liegt verletzt in einer Mannheimer Klinik. Der Mann soll schon früher psychisch auffällig gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Mannheim geht derzeit nicht von einem politischen Hintergrund aus.
Ermittlungsverfahren wegen zweifachen Mordes und mehrfach versuchten Mordes eingeleitet
Ein Ermittlungsverfahren wegen zweifachen Mordes und mehrfach versuchten Mordes wurde eingeleitet. Es gibt konkrete Anhaltspunkte auf eine psychische Erkrankung beim Täter. Dieser war bisher nicht in nennenswerter Weise strafrechtlich in Erscheinung getreten.
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