Von Jürgen Fritz, Sa. 31. Jan 2026, Titelbild: SAT.1-Regional-Screenshot
Ein 25-jähriger vermutlich betrunkener Südsudanese soll am Donnerstagabend kurz nach 22 Uhr ein 18-jähriges Mädchen in Hamburg-Wandsbek völlig unvermittelt gepackt und mit vor eine U-Bahn gezerrt haben. Beide wurden von dieser überrollt und überlebten es nicht.
Der Südsudanese soll die 18-Jährige völlig unvermittelt aus ungeklärten Gründen mit aufs Gleisbett vor die U-Bahn gezerrt haben
Die Tat ereignete sich am späten Donnerstagabend nach 22 Uhr in Hamburg-Wandsbek an der Haltestelle Wandsbek Markt der U1. Mit der U1 fahre ich selbst öfters und an dieser Station komme ich regelmäßig vorbei. Es bestehe der Verdacht eines Tötungsdeliktes, sagte ein Sprecher der Polizei.
Der Südsudanese soll über ein humanitäres Aufnahmeprogramm nach Deutschland gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft Hamburg bestätigte gegenüber der dpa, dass der Ostafrikaner bereits zuvor strafrechtlich in Erscheinung getreten sei. Bei der 18-Jährigen handelt es sich um eine Iranerin. Täter und Opfer kannten sich nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht. Das heißt, der Sudanese hat die junge Frau wahrscheinlich rein willkürlich aus einer Laune heraus mit in den Tod gezerrt.
Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes
In der offiziellen Mitteilung der Polizei von Freitagmittag heißt es:
»Tatzeit: 29.01.2026, 22:07 Uhr, Tatort: Hamburg-Wandsbek, U-Bahn-Linie 1 (U1), Haltestelle Wandsbek Markt
Am Donnerstagabend sind zwei Personen am U-Bahnhof Wandsbek Markt ums Leben gekommen. Die Mordkommission (LKA 41) hat aufgrund des Verdachts eines Tötungsdeliktes die Ermittlungen übernommen. Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge wartete eine 18-Jährige am Bahnsteig auf die U-Bahn in Fahrtrichtung Innenstadt. Ein 25-jähriger Südsudanese stand abseits von der Heranwachsenden ebenfalls auf dem Bahnsteig. Der Mann ging kurz darauf unvermittelt auf die Frau zu, ergriff sie und zerrte sie aus bislang ungeklärten Gründen mit sich ins Gleisbett vor die inzwischen einfahrende U-Bahn. Beide Personen verstarben noch an der Unfallstelle.
Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die psychosoziale Akutbetreuung von Zeuginnen und Zeugen. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen vor Ort, welche anschließend aufgrund des Verdachts eines Tötungsdelikts durch die Mordkommission (LKA 41) in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft übernommen wurden. In diesem Zusammenhang sicherten die Beamtinnen und Beamten Beweismittel, darunter Videoaufzeichnungen und Zeugenaussagen, die derzeit ausgewertet werden.
Nach derzeitigem Stand liegen den Strafverfolgungsbehörden keine Erkenntnisse zu einer etwaigen Vorbeziehung der Beteiligten vor. Die Ermittlungen hierzu sowie zu den weiteren Hintergründen dauern aktuell an.«
Die U1 wurde über Stunden hinweg zwischen Wartenau und Wandsbek-Gartenstadt gesperrt.
Unser Land hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verändert
Wenn es stimmt, dass der Täter das Opfer überhaupt nicht kannte, dann bedeutet dies, dass jeder von uns inzwischen damit rechnen muss, dass man ohne jeden Grund von völlig Fremden, zumeist Ausländern respektive von Immigranten aus zwei ganz bestimmten Kulturkreisen, angegriffen und wenn man Pech hat, einfach weil man zur falschen Zeit am falschen Ort ist, in den Tod gerissen wird.
Schon vor Jahren wies ich darauf hin, dass Ausländer fünf- bis sechsmal so oft Tötungsdelikte begehen wie Deutsche. Bei Asylbewerbern beziehungsweise Geduldete sehen die Zahlen nochmals wesentlich drastischer aus. Hier waren bereits 2017 bezogen auf das Delikt Mord nach § 211 StGB Asylbewerber bzw. Geduldete exakt 20 Mal so kriminell wie Deutsche.
Unser Land hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verändert. Da ich selbst öfters mit der U-Bahn und mit der Bahn fahre, habe ich mir seit Jahren angewöhnt, mich a) nicht zu nah ans Gleis zu stellen, wenn der Zug einfährt, b) zu schauen, wer in der Nähe und hinter mir steht und c) wenn möglich mich vor eine Wand zu stellen, so dass niemand von hinten kommen kann.
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