Warum man sich nicht als „Atheist“ bezeichnen sollte

(Jürgen Fritz, 23.10.2019) „Was für eine schlaue Erschleichung und hinterlistige Insinuation in dem Wort Atheismus liegt! – als verstände der Theismus sich von selbst.“ (Arthur Schopenhauer, 1788 – 1860)

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Warum Religion zur Begründung von Moral nicht taugt

(Jürgen Fritz, 05.10.2019) Fragt man nach dem Verhältnis von Moral und Religion, so muss man mindestens drei Fragen unterscheiden: 1. Kann Religion eine Moral begründen? Kann jene diese rechtfertigen? 2. Kann Religion helfen, dass eine wohlbegründete, gerechtfertigte Moral (oder auch eine nicht gerechtfertigte) eher eingehalten wird? Dies wäre also nicht die Frage nach der Begründung der Richtigkeit, sondern die Frage nach der Motivation, einer (richtigen oder falschen) Moral Folge zu leisten. 3. Schließlich kann die Frage gestellt werden, ob die Moral eine Religion rechtfertigen kann. Dieser Frage widmete sich insbesondere Immanuel Kant. Ich will im folgenden die erste Frage untersuchen und dabei wichtige Hinweise zur zweiten geben.

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Praktischer Egoismus: Zuerst komme ich, dann ich und zuletzt ich

(Jürgen Fritz, 01.10.2019) Wenn sich jeder um sich selbst kümmert, ist für alle gesorgt, sagt der Volksmund. Doch ganz so einfach sind die Dinge natürlich nicht, was spätestens dann klar wird, wenn es zu Interessenkonflikten kommt. Denn dann würde offensichtlich schlicht das Recht des Stärkeren greifen, der eben mehr Durchsetzungskraft besäße, sich um seine Interessen zu kümmern. Was unterscheidet nun aber den Egoisten vom Egozentriker und was den praktischen vom theoretischen: vom logischen, psychologischen und ethischen Egoismus?

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Allgemeine Metaphysik (Ontologie): die Basis von allem

(Jürgen Fritz, 10.08.2019) „Die gesamte Philosophie ist einem Baume vergleichbar, dessen Wurzel die Metaphysik, dessen Stamm die Physik und dessen Zweige alle übrigen Wissenschaften sind.“ (René Descartes, 1596 – 1650, französischer Philosoph, Mathematiker und Naturforscher) „Die Physik vermag nicht auf eigenen Füßen zu stehen, sondern bedarf einer Metaphysik, sich darauf zu stützen; so vornehm sie auch gegen diese thun mag.“ (Arthur Schopenhauer, 1788 – 1860, deutscher Philosoph)

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Deutsch-sein ist nicht essentiell, korreliert aber positiv mit essentiellen Eigenschaften

(Jürgen Fritz, 09.07.2018) „Frag nur vernünftig, und du hörst Vernünftiges“, sagte schon der griechische Tragödiendichter Euripides (480 – 407 v. Chr.). Dabei wusste bereits Francis Bacon (1561 – 1626), der englische Philosoph, Essayist und Staatsmann, der die Methodologie der Wissenschaften entwarf und als Wegbereiter des Empirismus gilt: „Klug fragen können, ist die halbe Weisheit“. Denn: „Die Frage ist ein Urteil, von dessen drei Stücken eines offen gelassen ist“ (Arthur Schopenhauer, 1788 – 1860, deutscher Philosoph). Fragen wir also, was es in Wahrheit auf sich hat mit dem Deutsch-sein und dem Multikulturalismuswahn.

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Warum man sich nicht als Atheist (oder Agnostiker) bezeichnen sollte

(Jürgen Fritz, 02.07.2018) Der Götterzentriker neigt dazu, die ganze Menschengattung in Theisten, Agnostiker und Atheisten einzuteilen. Aus seiner Perspektive, die von außen zu betrachten er nicht selten völlig unfähig ist, mag das verständlich sein, sollte aber aus philosophischer Sicht nicht nachvollzogen werden. Wer die Herrschaft über die Worte und die Sprache ausübt, der übt sie auch über das Denken und die Mitmenschen aus. Oder wie schon Schopenhauer formulierte: „Was für eine schlaue Erschleichung und hinterlistige Insinuation in dem Wort Atheismus liegt! – als verstände der Theismus sich von selbst.“

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