Buffalo: Polizisten verletzen 75-Jährigen schwer, Trump verbreitet Mutmaßungen von russischem Journalisten

(Jürgen Fritz, 09.06.2020) Letzte Woche kam es in Buffalo, der zweitgrößten Stadt des US-Bundesstaates New York, bei einer Anti-Rassismusdemonstration zu einem weiteren tragischen Vorfall, als zwei Polizisten einen 75-jährigen Mann so heftig wegstießen, dass dieser rückwärts stürzte und mit dem Kopf mit voller Wucht auf den Asphalt aufschlug, sich dabei schwer verletzte. Das Ganze wurde gefilmt und das Video ging um die Welt. Nun äußerte sich heute der US-Präsident zu dem Vorfall und stellte dabei Mutmaßungen über den 75-Jährigen an, bei denen sich die Frage stellt, wo er diese her hat.

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Wie ein Witz, dem man die Weltherrschaft überließ: Post von Sarah Bosetti für D. Trump

(Jürgen Fritz, 07.06.2020) „Ich persönlich glaube, dass er zu allem fähig ist“, sagt der langjährige Diplomat und ehemalige US-Botschafter in Berlin John Kornblum diese Tage über seinen Präsidenten Donald Trump. Das Problem mit diesem sei, dass er einfach nicht sprechen könne. Keine drei Sätze könne er am Stück sagen und wenn er etwas ablese, gingen meist seine Emotionen mit ihm durch und dann komme etwas Schlimmes heraus. Mehr als drei Sätze am Stück sagen, kann dagegen Sarah Bosetti. Und ihre Emotionen versucht sie im Griff zu behalten, so dass nichts Schlimmes heraus kommt, auch wenn ihr das beim Thema Trump nicht leicht fällt, Dinge zu sagen, die nicht strafbar sind. Doch hören Sie selbst.

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Alle vier Ex-Präsidenten üben Kritik an Trump

(Jürgen Fritz, 04.06.2020) Jimmy Carter, Bill Clinton, Barack Obama und sogar der Republikaner George W. Bush, all vier noch lebenden ehemaligen US-Präsidenten kritisieren die anhaltende Ungleichheit und die Benachteiligung Schwarzer in den USA. Mit Bewertungen ihres Amtsnachfolgers halten sich US-Präsidenten traditionell sehr zurück. Doch im Falle Trumps lassen nun alle vier deutlich durchblicken, was sie von der Art seiner Amtsführung halten. Und noch jemand meldet sich zu Wort und der nimmt kein Blatt vor den Mund: General a.D. James Mattis, den Trump selbst im Dezember 2016 zum Verteidigungsminister nominierte.

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21 Sekunden Schweigen als der kanadische Premierminister auf Trump angesprochen wird

(Jürgen Fritz, 03.06.2020) Wie er zu Trumps Drohung mit einem Einsatz des Militärs gegen Demonstranten stehe, fragte gestern ein Journalist des Senders CBC den kanadischen Premierminister Justin Trudeau während dessen täglichen Corona-Briefings. Ferner wie er es sehe, dass die Polizei in Washington Demonstranten mit Tränengas vertrieben hat, um Trump einen Fototermin vor einer Kirche zu ermöglichen, fügte der Journalist hinzu, und was es für eine Botschaft senden würde, wenn er, Trudeau, das nicht kommentieren würde. Das war dessen Reaktion:

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Zwei neue Autopsien belegen: George Floyd wurde gemeinschaftlich erstickt

(Jürgen Fritz, 03.06.2020) Die USA kommen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd nicht zur Ruhe. Das US-Militär hat inzwischen rund 1.600 Soldaten auf Militärstützpunkte rund um Washington verlegt, um die Sicherheitskräfte in der Hauptstadt angesichts der anhaltenden Proteste bei Bedarf unterstützen zu können. Nun liegen zwei Autopsie-Berichte vor, die bestätigen, dass George Floyd durch von der Polizei angewendete Gewalt ums Leben kam. Der Mann wurde völlig hilflos, auf dem Rücken gefesselt auf der Straße liegend regelrecht erstickt und zwar von mehreren Polizisten.

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USA: Lage gerät immer weiter außer Kontrolle – Trump zieht sich in Bunker zurück

(Jürgen Fritz, 01.06.2020) Die Proteste eskalieren immer weiter, überziehen inzwischen bereits über 30 Städte in den USA. Die Zerstörungswut einiger Demonstranten ist gewaltig. Reihenweise werden Gebäude niedergebrannt, Fensterscheiben werden mit Äxten und anderem eingeschlagen, Geschäfte geplündert, Menschen zusammengeschlagen. Bilder wie in einem Bürgerkrieg. Schon am Freitag wurde Donald Trump zeitweise in einen Bunker unter dem Weißen Haus gebracht.

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Minneapolis: Polizisten knien 9 Minuten auf Afroamerikaner, der kurz darauf stirbt

(Jürgen Fritz, 30.05.2020) Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota sah gestern den vierten Tag in Folge Massenproteste. Immer wieder werden Feuer gelegt, Geschäfte geplündert. Seit gestern Abend ist eine Ausgangssperre verhängt, aber die Stadt kommt nicht mehr zu Ruhe. Inzwischen ist die Nationalgarde eingetroffen, doch die Proteste verbreiten sich längst übers ganze Land. Wie konnte es so weit kommen? Voraus ging dem wohl ein schreckliches Verbrechen begangen von weißen Polizisten an einem festgenommenen Afroamerikaner. Nun ist ein weiteres Video aufgetaucht, das einem den Atem verschlägt, zeigt es doch, dass das Ganze noch dramatischer war als bisher angenommen.

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