Was macht ein gutes Leben, was einen guten Menschen aus?

(Jürgen Fritz, 27.06.2018) Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben, meinte der römische Kaiser, Philosoph und Stoiker Marcus Aurelius (121-180). Bisweilen befällt uns die Furcht, unser Leben nicht richtig zu führen. Ein jeder sehnt sich nach dem guten Leben, doch was genau bedeutet „ein gutes Leben“?

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Vom Nutzen und Nachteil der Religion für die Gesellschaft

(Jürgen Fritz, 12.05.2018) Die zwei überragenden Denker des 18. Jahrhunderts waren wohl Jean-Jacques Rousseau und Immanuel Kant. Rousseau war nicht nur der erste große Zivilisationskritiker, er entwickelte auch den Gedanken der Bürgerreligion, der die gesamte westliche Moderne zutiefst prägen sollte. Hierdurch wurde der Religion zum Einen Raum geschaffen, zugleich aber wurde sie domestiziert. Eine der größten Errungenschaften der Aufklärung, genau das, was einer anderen religiös-politisch totalitären Weltanschauung bis heute vollkommen fehlt.

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Das Geheimnis der Entwicklung der Urteilskraft

(Jürgen Fritz, 07.10.2017) Es irrt der Mensch, solang er strebt. Sollen wir also gänzlich aufhören zu streben oder gibt es noch eine andere Möglichkeit, der Gefahr des Irrtums nicht vollends zu erliegen, unseren Horizont, mithin unseren Geist zu weiten und zu einer Haltung zu gelangen, die es uns erlaubt, sich über sich selbst in Richtung Gemeinsinn zu erheben?

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