Handelskrieg USA-Türkei: Erdoğan hat noch ein Ass im Ärmel

(Jürgen Fritz, 16.08.2018) „Mit diesem Trump-Trottel werde ich schon fertig“, soll er hinter verschlossenen Türen gesagt haben. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist offenbar nicht gewillt, klein beizugeben. Auf die US-amerikanischen Strafzölle auf türkische Produkte will er mit einem Boykott auf elektronische US-Produkte zurückschlagen. Dabei hat Erdoğan einen Joker in der Hinterhand, den alle übersehen hatten.

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Der Rassismusvorwurf als demagogischer Versuch, eine religiös-reaktionäre Herrschaftskultur gegen Kritik zu immunisieren

(Hartmut Krauss, 30.07.2018) Der sonntägliche ARD-Presseclub mit seinen journalistischen Vertretern der herrschaftskonformen „Leitmedien“ überrascht immer wieder mit seinen unsystematischen, oberflächlichen und inhaltlich niveaulosen, zum Teil schlicht nur ärgerlich bornierten Diskussionsverläufen. Das war auch diesmal wieder so, konstatiert Hartmut Krauss, für den es schwer nachvollziehbar ist, wie man sich so etwas anschauen kann, wenn man keine analytisch-ideologiekritischen Absichten verfolgt.

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Seehofer setzt Keuschheitsgürtelpflicht für alle durch

(Jürgen Fritz, 28.07.2018) Horst Seehofer hat es wieder einmal allen gezeigt. Um sich rechtzeitig vor der bayerischen Landtagswahl noch deutlicher von Merkel abzusetzen, will der zuletzt so arg Gescholtene Stärke demonstrieren und zumindest das Gefühl von Sicherheit vermitteln, welches zig Millionen Bundesbürger seit langem so sehr vermissen. Daher hat der CSU-Vorsitzende und Bundesinnenminister sich zu einer sehr ungewöhnlichen Maßnahme entschlossen.

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Özils antirassistische Demagogie als Abwehrmechanismus

(Hartmut Krauss, 25.07.2018) In der „Affäre Özil“ geht es um mehr als „nur“ um Fußball und den DFB. Es geht, wie sich jetzt in den öffentlichen Stellungsnahmen zunehmend zeigt, um einen exemplarischen Fall misslungener Integration, um die demagogische Kaschierung dieses Sachverhalts mit Hilfe der notorischen Rassismuskeule sowie um unhaltbare Schuldzuweisungen. Eine wie gewohnt messerscharfe und tiefsinnige Analyse von Hartmut Krauss.

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Jörg Meuthen an Mesut Özil: Sie selbst sind schuld, sonst niemand!

(Jörg Meuthen, 24.07.2018) Mit einer großen Abrechnung hat der 92-fache Nationalspieler und Weltmeister Mesut Özil sich aus der deutschen Fußball-Nationalelf verabschiedet, dem DFB, der ihn stets gefördert hat, „Rassismus“, „Respektlosigkeit“ sowie „Inkompetenz“ vorgeworfen. Der türkische Präsident Erdoğan hat daraufhin den rein rechtlich Deutschen und nur Deutschen sofort angerufen, seine Haltung als „national und patriotisch“ gelobt. Er „stehe hinter Mesut“ und „küsse seine Augen“, meinte der türkische Despot. Jörg Meuthen findet die passenden und, wie ich meine, genau die richtigen, längst überfälligen Worte für die gesamte Causa Özil.

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Die große Abrechnung: Was genau hat Özil geschrieben?

(Jürgen Fritz, 24.07.2018) Vorgestern Abend hat er sich nun nach Wochen des Schweigens erstmals öffentlich geäußert und seinen Rücktritt von der deutschen Nationalmannschaft erklärt. Seine Begründung: Rassismus und mangelnder Respekt ihm gegenüber seitens des DFB. Was genau hat der von türkischen Immigranten abstammende Fußballer und Multimillionär, der in Deutschland aufwuchs, über einen deutschen Pass verfügt, der seit acht Jahren in Spanien und England spielt, sich stolz mit dem türkischen Präsidenten präsentierte und seine Rücktrittserklärung komplett und ausschließlich auf Englisch verfasste, geschrieben? Hier die unkommentierte Übersetzung seiner Erklärung ins Deutsche. Das müssen Sie gelesen haben!

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Nie wieder für Deutschland!

(Jürgen Fritz, 23.07.2018) Nun hat er also gesprochen. Und wie er gesprochen hat! Mesut Özil hat zu einem großen Rundumschlag ausgeholt: gegen die deutschen Medien, gegen seine Sponsoren, gegen Rekordnationalspieler Lothar Matthäus und ganz besonders gegen den DFB, namentlich den DFB-Präsidenten Reinhard Grindel. Und er hat seinen Rücktritt als Nationalspieler erklärt. Lesen Sie hier, was Özil gestern Abend schrieb, welche heftige Kritik Uli Hoeneß heute an ihm übt und wie sich der DFB zu Özils Abgang äußert.

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Doppeltes Foul an den deutschen Fans: erst Özil und Gündoğan, dann Jogi Löw

(Joseph Emich Rasch, 13.06.2018) Zwei deutsche Nationalspieler mit türkischer Abstammung haben sich kurz vor dem WM-Spektakel in Russland womöglich leichtfertig, ganz sicher aber erschreckend bedenkenlos, von dem selbsteitlen Despoten Erdoğan für dessen Wahlkampfzwecke einspannen lassen. Der Deutsche Fußballbund, im Windschatten von Bundestrainer Joachim Löw, wollte „die Angelegenheit“ in gewohnter Weise herunterspielen und die Fußballfans mit Plattitüden für dumm verkaufen. Das war das zweite Foulspiel in dieser unseligen Partie. Es kann sein, dass die zuschauende Fangemeinde in Deutschland als Souverän, auch an den russischen Spielfeldränden, nun einige Rote Karten verteilen wird.

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