Zum Abgang von Petry und Pretzell

Ein Gastbeitrag von Jaklin Chatschadorian

Gestern verkündete Frauke Petry, dass sie nicht der AfD-Bundestagsfraktion angehören wolle. Heute ließ sie verlauten, dass ihr Parteiaustritt nur noch eine Frage der Zeit wäre, und ihr Ehemann, der NRW-Landesvorsitzende der AfD Marcus Pretzell, kündigte ebenfalls seinen Parteiaustritt an. Hierzu ein Zwischenruf von Jaklin Chatschadorian.

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Weniger Bauch, mehr Kopf

Ich hoffe, die AfD findet zu einer guten Form in ihrer neuen Aufgabe. Sie hat eine große Verantwortung übernommen. Die innerparteiliche Herausforderung durch die fehlende Fraktionsbeteiligung der Vorsitzenden muss einer produktiven Lösung zugeführt werden. Für alle gilt #WenigerBauchMehrKopf. Es wäre fatal, wenn dieser Schritt der Beginn des vom Gegner heiß erwarteten Endes oder unzähliger Folgeprobleme wäre.

An den Wähler denken

Mitglieder und Wähler haben mit ihrem Bekenntnis zur Partei viel auf sich genommen. Die Partei als Ganzes muss diesem Wählerbeitrag Respekt erweisen und in die Sacharbeit einsteigen.

Eine gute AfD ist weder eine CDU noch eine NPD

Hätte der Wähler eine CDU light gewollt, hätte er CDU wählen können. Sie hat noch immer (!) einen konservativen Flügel, der Unterstützung braucht. Hätte der Wähler die NPD gewollt, so hätte er NPD wählen können. Sie stand schließlich neben allen anderen zur Wahl.

Eine gute Alternative muss dem Wähler und dem Gegner zeigen, dass sie weder CDU noch NPD ist. Je früher, umso besser. Die Gegner reiben sich schon die Hände.

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3 thoughts on “Zum Abgang von Petry und Pretzell

  1. Tanzender Berg

    Petry hatte in der letzten Zeit nichts anderes im Sinn, als ihrer Partei, der AfD, in den Rücken zu fallen. Sogar 3 Tage vor der Wahl. So etwas ist zutiefst unanständig. Man nennt das Verrat. Außerdem schadet es der Arbeit der AfD, um unser Land zurückzuholen. Gut, daß diese beiden weg sind. Abhaken und weiter an der Umsetzung des Parteiprogramms arbeiten, das muß die Devise für die AfD sein.

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  2. Eugen Karl

    Das war immer schon mein Credo: weder Petry/Pretzell noch Höcke. Die Bürger wollen weder Intrigantes selbstverliebtes Politikertum noch Burschenschaftsromantik, sondern nüchterne konservativ-liberale Arbeit an Sachfragen und scharfe Opposition.

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