Terroranschlag linker Extremisten auf Ein-Prozent-Haus in Halle

Ein Gastbeitrag von Niki Vogt

Der rote Terror hat seit der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Halle/Saale neue Ausmaße angenommen. Über hundert Pflastersteine, brennende Mülltonnen, zerstörte Autos, Buttersäure und erneut der Einsatz von mit Farbe gefüllten Feuerlöschern – das ist die Reaktion der bundesdeutschen „Zivilgesellschaft“ auf ein friedliches Hausprojekt der Ein-Prozent-Bewegung. Niki Vogt berichtet die erschreckenden Details.

Wann wird es die ersten Toten geben?

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde das Haus, in dem die „EinProzent“-Bewegung ihr Büro hat, von einer großen Gruppe von etwa 50 Linksextremisten regelrecht militärisch angegriffen. Die Angreifer schleuderten über hundert Pflastersteine gegen das Haus und durch die Fenster. Außerdem wurde mit zwei mit Farbe gefüllte Feuerlöschern und mehreren Farbbomben Sachschaden am Gebäude angerichtet. Ebenfalls zum Einsatz kamen Brandsätze. Mülltonnen wurden in Brand gesetzt und drei Autos schwer beschädigt. Überdies wurde die Haustüre aufgebohrt und Buttersäure in den Flur gespritzt.

Da sich die Bedrohungslage durch die tolerante, antifaschistische Szene schon lange abzeichnete, sind stets Aktivisten im Haus, die auf Terrorangriffe vorbereitet und dafür trainiert sind. Nur aufgrund der umfangreichen, vorsorglichen Sicherheitsmaßnahmen konnte glücklicherweise verhindert werden, dass es keine Verletzten oder Toten gab. Bei diesem derartig brutalen Terrorangriff wurde der Tod von Menschen in Kauf genommen. Es sind auch Wohnungen in diesem Haus. Es ist offensichtlich nur noch eine Frage der Zeit, wann es Tote geben wird.

Wer unterstützt, deckt und finanziert den roten Terror?

Das Schreckliche daran ist, dass selbst solche Mordbrennerei noch von der Politik geduldet, wenn nicht sogar halb gebilligt wird: Nachdem ein in diesem Viertel wohnender SPD-Altpolitiker einen „Offenen Brief“ gegen das EinProzent-Haus medial verbreitet und Unterschriften gesammelt hatte, nahm die Antifa diesen Brief als Rechtfertigung für tödliche Gewalt und Zerstörung. Argument: Die Anwohner seien ja auf ihrer Seite.

Schon lange macht die linke „Toleranzfraktion“ Stimmung gegen das Haus, veranstaltet Diskussionsabende und Protestmärsche, verfasst Offene Briefe. Es gab schon fünf gewalttätige Angriffe gegen das Haus und auf das Leben der Bewohner. Allerdings in der kriegsähnlichen Qualität, wie in der vergangenen Nacht noch nicht. Für Samstag, den 28. Oktober ist eine neue Protestaktion unter dem Motto „Nazizentrum dichtmachen! Faschos, verpisst Euch!“ geplant.

Der rote Terror ist eben keinesfalls so isoliert, wie die Politik es darstellen möchte, sondern wird von dem linken Establishment getragen, unterstützt und finanziert. Die Politik schaut weg und unter der Decke wird kooperiert. Die Medien flankieren diesen links-faschistischen Terror mit voreingenommener, unfairer und verleumderischer Berichterstattung. Die Polizei hält sich auf Anordnung heraus. Die Täter dieser Nacht konnten unerkannt flüchten. Es gibt keine Verhaftungen, obwohl die Drahtzieher polizeibekannt sind.

Die Solidarität mit den Attackierten wächst weiter

Eines der Büros wird von dem AfD Landtagsabgeordneten Dr. Tillschneider genutzt. Er ist ein demokratisch gewählter Mandatsträger. Dennoch dürfen Linksextremisten ihn ungestraft angreifen.

Ein paar sehr interessante Aspekte gibt es aber auch zu berichten: Der Zulauf an – vor allem jungen – Hallensern ist enorm. Die Solidarität mit den Angegriffenen ist sehr groß. Das wird zwar nicht in den Medien kommuniziert, findet aber trotzdem auf breiter Front statt. Auch Unternehmer und ortsansässige Firmen bieten Hilfe und Unterstützung an. Durch diese Unterstützung konnte das Haus überhaupt so vollumfänglich gesichert werden – und die Maßnahmen haben standgehalten. Nur dadurch überlebten die Menschen in dem Haus.

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Dieser Artikel erschien zuerst auf dem sehr lesenswerten Blog von Hanno Vollenweider (Chefredakteur) Die Unbestechlichen. Siehe auch die Schilderung des Vorganges auf EinProzent.

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Zur Autorin: Niki Vogt, geboren 1957, ist Autorin, Filmemacherin, Kalligraphin und Graphikerin. Sie studierte Rechtswissenschaften und Skandinavistik/Nordistik und schreibt regelmäßig für Die Unbestechlichen.

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Bilder: Privatbilder Henri Schinaskis

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9 Antworten auf „Terroranschlag linker Extremisten auf Ein-Prozent-Haus in Halle

  1. Monte Veritas

    So war es „DAMALS“ auch. SIE meinten, auf der guten Seite zu stehen und das Richtige zu tun, als sie andersdenkende eliminierten. Traurig ist, dass die Menschen nicht lernen, wenn sie wieder in die gleiche Falle tappen.

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  2. lynx

    Die Autorin sollte ihren Ton mäßigen und nicht Benzin ins Feuer gießen, denn das verrät ihre eigentliche Intention: es war eben einfach keine „tödliche Gewalt“. Damit sollen nicht linke Idioten in Schutz genommen werden. Aber rechte Hetzer markiert.

    Gefällt 3 Personen

    1. Monte Veritas

      @ lynx

      „rechte Hetzer markieren?“ Kann es sein, dass LINKE sofort auf die Barrikaden gehen, wenn RECHTE etwas monieren und sie als „Hetzer“ markieren, während LINKE hetzerisch und populistisch alles von sich geben dürfen, was sie wollen?

      Gefällt 1 Person

    2. Clemens Bernhard Bartholdy

      Wer Pflastersteine durch ein beleuchtetes Fenster – durch welches er nicht sehen kann, ob sich dort jemand aufhält – wirft, nimmt Ihrer Meinung nach also nicht in Kauf, dass dabei Menschen schwer verletzt, im schlimmsten Fall sogar getötet werden können? Das wäre dann zwar eine zulässige, aber eben eine nur mäßig intelligente Sichtweise.

      Aber selbst wenn es keine „tödliche Gewalt“ war, sondern nur eine „potentiell schwer verletzende Gewalt“, dann wäre es immer noch das was es neben der Gewalt ist: eine SA-Methode. Die Umtriebe, die Sie zu verharmlosen und zu verniedlichen versuchen, sind faschistische Umtriebe. Zu was macht Sie das dann?

      (Nebenbei: Markieren Sie wirklich Ihre eigenen Beiträge mit „Gefällt mir“? Kann man ja machen, kein Problem, aber ist das nicht ein bisschen… naja… armselig?)

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  3. lynx

    Sie haben recht: eigene Kommentare zu liken ist peinlich. Haben Sie sich mal umgeschaut, wie verbreitet das ist? Zu meiner Verteidigung: ich habe es erstmals ausprobiert, weil ich eine technische Funktion von WordPress ausprobieren wollte. Wenn das nicht das erwartete Ergebnis bringt, lasse ich es wieder. Ob Sie’s mir glauben?

    Sie haben recht: wer Pflastersteine in (offene?) Fenster wirft, nimmt schwere Folgen billigend in Kauf. Ich habe deshalb auch ausdrücklich gesagt, dass ich solche Idioten nicht in Schutz nehme, egal ob links oder rechts. Reicht Ihnen das nicht? – Deshalb ist aber immer noch keine „tödliche Gewalt“ ausgeübt worden: das ist Fakt. Die Polizei ermittelt wg. schweren Landfriedensbruch, mehr nicht. Es wird also nichts verharmlost sondern im Gegenteil die Sachlage richtiggestellt. Deshalb heiße ich diese „SA-Methoden“ keineswegs gut, Ihre Bezeichnung ist durchaus korrekt und sollte sinngemäß auch auf Pöbler vor Asylunterkünften angewandt werden.

    Die Autorin bleibt aber eben nicht bei der Sachlage, von der sie durchaus betroffen berichten darf. Sie übersteigert und schürt Wut und Hass. Das passt in das Spiel (hoffentlich nur ein Gedankenspiel), das die Rechte immer gerne mit der Idee des Bürgerkrieges spielt, weil sie offenbar meint, sich nur so das ihr vermeintlich zustehende Gehör verschaffen zu können – das nenne ich armselig.

    Das steht auch in merkwürdigem Widerspruch zum abendländisch-philosophischen Deckmäntelchen, das sich dieser Blog, wenn es angebracht erscheint, immer wieder gerne umhängt. Philosophen als Hysteriker? Ist ja mal was Neues. Braucht aber niemand.

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    1. Clemens Bernhard Bartholdy

      Zunächst einmal:
      Da Sie in dem Blog von Frau Trolense (die ja Ihre Beiträge oben ebenfalls „geliked“ hat) ebenfalls recht umtriebig sind und dort ebenfalls das Gravatar-Profil „lynx“ sowie den „gefällt mir“-Button nutzen, wäre zwar davon auszugehen, dass Sie mit der Funktion „gefällt mir“ vertraut sind, aber seis drum: ich glaube Ihnen.

      Zur Sache:
      „Ich habe deshalb auch ausdrücklich gesagt, dass ich solche Idioten nicht in Schutz nehme, egal ob links oder rechts. Reicht Ihnen das nicht?“

      Nein. Das reicht mir nicht. Ich erlaube mir nämlich die Mutmaßung, dass es sich dabei um ein reines Lippenbekenntnis handelt. Zumal es Ihnen in Ihrem Post auch gar nicht darum ging, die (linken) „Idioten“ zu markieren oder sich von deren SA-Methoden zu distanzieren, sondern „rechte Hetzer“ zu „markieren“. Das emotional gegen die (linken) „Idioten“ geführte Wort stellt daher (meinem persönlichen Eindruck zufolge) ein größeres Problem dar als die SA-Methoden dieser (linken) „Idioten“.

      Zumal es Ihnen doch wohl auch nicht reichen würde, wenn jemand (rein fiktiv!) sagen würde:
      „Ich will diese Nazis zwar nicht in Schutz nehmen, aber wenn man Pflastersteine durch das beleuchtete Fenster einer PoC-Wohnung wirft, ist das noch keine tödliche Gewalt. Sowas zu behaupten, ist linke Hetze und gehört markiert!“ (Interessante Wortwahl übrigens … „Hetzer markieren“… wurden ja durchaus schon diverse Personengruppen „markiert“ in der Geschichte, aber sicher meinen Sie das anders, nicht wahr?)

      Es ist aber ja auch nicht so, dass ansonsten nichts passierte bislang. Es werden doch im Wochenrhythmus Häuser, Wohnungen oder Firmen von AfD-Politikern (oder sogar einfachen Mitgliedern) angegriffen oder beschmiert, Autos angezündet oder „entglast“ (mich kotzen die Euphemismen für solche Methoden schon kaum noch an), AfD-Veranstaltungen gestört oder gesprengt (Ihr linkes Pendant zu den „Pöblern vor Asylunterkünften“)… und immer alles schön aus dem Anonymen heraus. Immer schön vermummt und aus der Deckung. Und weshalb? Weil Sie (und Ihre Mitknilche) sich einbilden, damit was „gegen Faschismus“ zu tun. Dass Sie (u.I.M.) dabei die einzigen sind, die dem Faschismus frönen und seine Methoden nutzen, merken Sie in Ihrer Filterbubble schon gar nicht mehr oder nehmen es billigend in Kauf.

      Dass im gleichen Land, in dem Sie (u.I.M.) so tapfer gegen „rechts“ kämpfen, Schwule und Transen zusammengeschlagen werden, es täglich neue „Einzelfälle“ gibt, die nicht zwingend etwas mit dem „antifaschistischen“ Bild der Frau zu tun haben dürften und die Gelder, die vorher für sozialen Wohnungsbau, Naturschutz (damit nicht gemeint: EEG und anhängender Unsinn; damit gemeint) und tatsächlicher Armutsbekämpfung vorhanden waren, jetzt ohne weitere Probleme oder Bedenken für Wirtschaftsmigranten (von den tatsächlichen Flüchtlingen im Sinne des Gesetzes redet ja keiner, nicht einmal die Beelzebuben und –mädchen der AfD) oder für Bankenrettungen da sind und locker gemacht werden… ganz egal.

      Bei dem einen Problem müsste man sich nämlich mit einem „Feind“ rumschlagen, der sich ggf sogar wehren würde, bei dem anderen Problem stieße man wohl – jenseits der Gelegenheitskrawalle (G20 usw) – auf rein logistische Probleme und letztlich dann doch auch auf energischen Widerstand (wäre ja auch gegen die allgemeine Linie in Gewerkschaften, Parteien, Verbänden usw).
      Also drauf auf den einzigen Feind, der sich nicht körperlich zu Wehr setzt und der so wenig Lobby hat, dass man sogar mit umgeschnalltem Personalausweis vor der Nase draufschlagen oder –schmieren dürfte, ohne dafür tatsächliche Strafe fürchten zu müssen.

      Sie und Ihr gratismutiger Haufen „kämpfen“ nicht gegen den tatsächlichen „Widersacher“, sondern nur gegen den bequemsten und ungefährlichsten.

      Das ist aber ja auch nur konsequent. Wenn schon faschistisch, dann doch bitte auch feige.

      Und damit beende ich – von meiner Seite aus – auch diese Diskussion und überlasse Ihnen gerne das letzte Wort. Überzeugen können Sie mich wohl genauso wenig wie ich Sie, daher kann ich auch genauso gut meine Zeit in angenehmere Dinge stecken als in die Kultivierung meines Magengeschwürs.

      Also wünsche ich abschließend Ihnen und allen anderen ein schönes Wochenende und hoffe, dass Sie noch einen Kinder-Bueno übrig haben. „Hetzermarkierung“ ist schließlich kräftezehrend. Gibt ja so viele „Hetzer“ heute…

      Gefällt 1 Person

    2. Benjamin Goldstein

      1) Die Autorin benutzt unsachliche Vokabeln, wie ich sie sonst nur aus den Leitmedien kenne. Sie schürt keinen Hass.

      2) Man kann ein Like wieder zurücknehmen, wenn man noch mal draufklickt. Ich finde es nicht peinlich, wenn Sie sich liken. Machen Sie es, wenn Sie es mögen.

      3) Ungefragte Ergänzung: Falls es noch dumme Asylheimabfackler gibt, distanzier ich mich auch von denen.

      4) Das „vermeintlich zustehende Gehör“. Wollen Sie ernsthaft so tun, als wären Sie nicht auf Provokation aus? Sie wissen, dass Konservative im Gegensatz zu Linken die Demokratie verstehen. Ständig gegen die Freiheit zu stänkern, soll uns zur Weißglut bringen.

      5) Ihre Bürgerkriegsfaszination ist lächerlich ohne Ende. Linke sind nicht normal.

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