Trump erfolgreicher und beliebter als Obama?

Ein Gastbeitrag von Petr Bystron, Mo. 03. Dez 2018

Hierzulande ist ein nahezu pausenloses Trump-Bashing angesagt. Geradezu legendär war das diffamierende Cover des Magazins Der Spiegel, auf dem ein stilisierter Trump mit einem riesigen Islamisten-Messer die Freiheitsstatue geköpft hatte. Dabei hat der US-Präsident nach nicht einmal zwei Jahren Amtszeit bereits sensationelle Erfolge vorzuweisen. Und er ist beliebter als seinerzeit Obama. Petr Bystron mit interessanten Einblicken in die US-Politik.

Erfolgreiche Wirtschafts- und Einwanderungspolitik sorgen für klare Mehrheit im Senat

Auch in der letzten Stichwahl der US-Amerikanischen Midterm-Wahlen siegte ein Trumpanhänger: Die republikanische Kandidatin Cindy Hyde-Smith hat den Senatssitz von Mississippi gewonnen und damit die Mehrheit der Republikaner im Oberhaus auf 53 von 100 Sitzen ausgebaut. Zu verdanken hat die erste weibliche Senatorin aus dem konservativen Südstaat ihre Wahl zu großen Teilen der Unterstützung durch Präsident Donald Trump, der in dem Wahlkampf sowohl virtuell wie persönlich präsent war – die Kandidatin ließ den Präsidenten auf ihren Bussen und Postern abbilden, Trump sie unterstützte durch Wahlkampfauftritte.

Der Sieg von Hyde-Smith zeigt, wie sehr der frühere politische Außenseiter Trump mittlerweile die Politik der Republikanischen Partei umgestaltet hat, indem er bürgernahe, „populistische“ Themen wie die illegale Einwanderung und Jobs für Amerikaner an erster Stelle gesetzt hat.

Mit der Stichwahl in Mississippi wurden die Midterm-Wahlen abgeschlossen. Zwar hat Trumps Partei 40 Sitze im Repräsentantenhaus an die Demokraten verloren, aber dies war zu erwarten gewesen. Denn normalerweise verliert die Partei des Amtsinhabers im Weißen Haus bei den Midterm-Wahlen flächendeckend. Unter Barack Obama haben die Demokraten im Jahr 2010 ganze 63 Sitze verloren, unter Bill Clinton waren es sechs Jahre zuvor ganze 54 Sitze. Dass die Demokraten gegen Trump nicht mehr punkten konnten, liegt an seiner erfolgreichen Wirtschafts- und Einwanderungspolitik, die den Menschen das Gefühl gibt, endlich gehört und mit ihren Sorgen ernst genommen zu werden.

Trump beliebter als seinerzeit Obama

Die Arbeitslosigkeit in den USA ist auf dem niedrigsten Stand seit 50 Jahren, in Schwarzen- und Latino-Gemeinden sogar auf dem niedrigsten Stand aller Zeiten. Mit seiner erfolgreichen Wirtschaftspolitik hat Trump viele Amerikaner überzeugen können.

Laut Rassmussen sind aktuell 47 Prozent aller Wähler mit dem Präsidenten zufrieden, besser als Barack Obama zu selben Zeit seiner Präsidentschaft (46 Prozent). Aus den deutschen Mainstream-Medien werden Sie das jedoch nie erfahren. Hierzulande ist ein pausenloses Trump-Bashing angesagt.

Geradezu legendär war das diffamierende Cover des Magazins Der Spiegel, auf dem ein stilisierter Trump mit einem riesigen Islamisten-Messer die Freiheitsstatue geköpft hatte. Die Berichterstattung über Trump im öffentlich-rechtlichen Fernsehen könnte unter der Sammelüberschrift „Pleiten, Pech und Pannen“ laufen. Die Negativberichterstattung zieht sich sogar in den Bereich der Yellow-Press hinein, in der die eigentlich sehr hübsche und stets elegant auftretende First Lady nur mit spitzen Fingern angefasst und spitzen Bemerkungen kommentiert wird.

Man sehnt sich zuweilen nach etwas mehr Objektivität und Wahrhaftigkeit. Denn es ist durchaus möglich, dass der laut deutschen Mainstream-Medien ach so unbeliebte Trump auch aus den nächsten Präsidentschaftswahlen als Sieger hervorgehen wird.

P.S. von Jürgen Fritz

Dabei ist das von Petr Bystron Herausgearbeitete keine reine Momentaufnahme, sondern zeigt eine Entwicklung, die schon länger zu erkennen ist. Zur überraschend hohen Beliebtheit des 45. US-Präsidenten schrieb der Merkur bereits Ende Oktober:

„Was vor Kurzem noch als undenkbar galt, ist Realität geworden: Die Mehrheit der Amerikaner halten Trump für einen besseren Präsidenten als Obama. – Eine neue Umfrage des amerikanischen „Institut Rasmussen“ hat in den letzten Tagen eine fundamentale Überraschung offenbart: Mittlerweile ist Donald Trump in den USA beliebter als Barack Obama. 51 Prozent der Amerikaner meinen: Trump macht einen guten Job.

Eine solche Umfrage wurde auch während Obamas Amtzeit gemacht. Genauer gesagt, 15 Monate nach seiner Vereidigung als Präsident. Doch das Ergebnis war damals deutlich schlechter: 47 Prozent Zustimmung und 53 Prozent Ablehnung. Somit hat Donald Trump einen Rekord gebrochen. Er hat das geschafft, was nicht einmal einer der beliebtesten US-Präsidenten aller Zeiten – Barack Obama- geschafft hatte: eine gewisse Beliebtheit unter den Wählern auch nach Monaten zu behalten.“

Schaut man sich die Zustimmungsraten genauer an, stellt man fest: Trump wird schon seit vielen Monaten von sehr vielen Wählern positiv eingeschätzt.

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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