Wir wünschen Ihnen politisch korrekt: ein schönes Fest und eine ebensolche Jahresendzeit

Ein Gastbeitrag von Lutz Kirschner, Mo. 24 Dez 2018

Lutz Kirschner und JFB wünschen allen unseren Lesern ein fröhliches … – na wie sagt man denn inzwischen politisch korrekt? – … wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weih… – nein, das nicht – … ein schönes Lichterf… – nee, das klingt blöd – Wir wünschen Ihnen ein schönes Fest – Hmm, das klingt zu abstrakt und nüchtern – Also wir wünschen Ihnen … – Och Mensch, früher war es echt einfacher! – … alles Gute! – So, also geht doch. Man muss halt nur ein bissel überlegen.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Lichterfest

Wie jedes Jahr zu dieser Zeit erstrahlen die Städte und Ortschaften in einem Lichterglanz des Friedens und der Toleranz. Wir gedenken damit der Geburt eines späteren Aktivisten für Weltfrieden und Vielfalt.

Mit dieser Tradition behaftet, leuchten die gut sichtbar drapierten Jahresendflügelfiguren in den Fenstern, die Schmuckbäume wurden käuflich erworben und von der üppigen Jahresendprämie wurden zumeist technische Geräte gekauft, die im abendlichen Verlauf des 24. Dezembers an Familienangehörige übereignet werden. Was gibt es Schöneres, als die erwartungsvoll leuchtenden Augen der Kleinwüchsigen zu sehen, die endlich ihr neues iPhone, die neue Spielekonsole oder das neue iPad in den Händen halten wollen.

Unsere besten Wünsche

Nehmen Sie bitte völlig unverbindlich zur Kenntnis: Wir wünschen Ihnen in dieser Zeit eine ökologisch verantwortungsvolle, sozial verträgliche und religiös neutrale Beschenkung (gemäß § 516 BGB), die Sie entsprechend Ihrer religiösen oder säkularen Präferenzen natürlich auch ohne zu feiern begehen dürfen.

Haftungsausschluss

Mit diesen Wünschen möchten wir keineswegs zum Ausdruck bringen, dass unsere Kultur und unsere Prinzipien erhabener sind als andere. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir Sie als Beglückwünschten niemals auf Grund Ihrer Hautfarbe, Herkunft, ihrer psychischen oder physischen Eigenschaften, ihres Geschlechtes (M, W, D), religiöser Einstellung oder sexueller Ausrichtung bevorzugen oder benachteiligen (diskriminieren) würden.

Weihnachtsgrüße der Kanzlerin

Ansonsten schließen wir uns den Grüßen unserer geliebten Welt- respektive Kanzerlin der anderen uneingeschränkt an:

SWR3 Gag des Tages

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Diese Satire erschien zuerst auf Kontrapunct.sozial – Der Gegensatz zu betreutem Denken und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des Blogbetreibers und Autors Lutz Kirschner.

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Titelbild: Pixabay, CC0 Creative Commons

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