Rechtspopulisten am Weihnachtstisch: Grünentipps, wie man damit umgehen kann

Ein Gastbeitrag von Jouwatch, Di. 25. Dez 2018

Weihnachten, das Fest der Liebe und des Friedens. Endlich kommt die ganze Familie mal wieder zusammen und alle sitzen beieinander. Doch dann lässt einer der lieben Verwandten zwischen Gänsebraten und Bratapfel eine rechtspopulistische Äußerung am Tisch fallen. Was tun? Damit es Sie nicht unvorbereitet trifft, hat Lasse Petersdotter von den Grünen extra eine zehnseitige Argumentationshilfe für Sie zusammengestellt. Mit dieser können Sie den Rechten unterm häuslichen Weihnachtsbaum so richtig Zunder geben. Ein gesegnetes Fest!

So können Sie sich für Weihnachten wappnen

Es ist wieder so weit: Das alljährliche Weihnachtsessen mit der ganzen Familie steht an. Die Stimmung ist famos, Essen und Trinken vorzüglich. Nach einem üppigen Festmahl könnte man sich ja entspannt bei einer Tasse Espresso zurücklehnen, doch stattdessen trifft eine verwandte Person folgende Äußerung: „Kinder, Kinder, wer weiß, ob wir noch so oft so gemütlich zusammensitzen werden. Wenn wir nichts dagegen tun, werden sich bald nur noch die da oben die Bäuche vollschlagen und außer den Ausländern wird es sonst niemandem mehr gut gehen.“

Grünen-Politiker Lasse Petersdotter bleibt bei der Vorstellung im Halse stecken und Fassungslosigkeit macht sich in seiner Brust breit. Was tun, wenn Freund*innen, Familie und andere Verwandte „rechtsgerichtete“ Einstellungen, bewusst oder unbewusst, aber auf jeden Fall offenkundig, an den Tag legen? Den Politologen (Bachelor = niedrigster akademischer Grad), „Islamwissenschaftler“  und Landtagsabgeordneten der Grünen im schleswig-holsteinischen Landtag macht der Gedanke, mit „Nazi-Verwandschaft“ den Weihnachtsbraten teilen zu müssen, derart fertig, dass er schnell noch vor Heiligabend eine zehnseitige Argumentationshilfe ins Netz gestellt hat, um alle seine Gesinnungsgenossen für die Feiertage zu wappnen.

Nach dem Lesen des Zehn-Punkte-Kampfplans gegen „rechtspopulistische Aussagen am Weihnachtstisch“, den man sich gemütlich auf der Bahnfahrt zum Familienfest zu Gemüte führen könne, ist man dann bestens gerüstet, um das faschistoide Familienpack unter dem Christbaum in Grund und Boden zu argumentieren.

Wie man klischeehaft, banal und naiv auf konstruierte Stammtischparolen angeblicher Rechtspopulisten am familiären Gabentisch antwortet

Nicht nur die Publizistin und Autorin Birgit Kelle freut sich über Petersdotters Handreichung:

Kelle-P2

Die Spaltung vorantreiben, um dann andere der Spaltung zu bezichtigen

Der eine oder andere Kommentator auf Petersdotters Twitteraccout wäre ebenso dankbar über eine Argumentationshilfe, um sich der linksextremistischen Verwandschaft zu erwehren.

Andere wiederum sind sich sicher, dass so ein Rechtspopulist bei diesen messerscharfen, grünen Gegenargumenten zusammenklappt wie ein Cocktailschirm und hofft, dass noch Teil 2 der Broschüre kommt, falls da einer von diesen Nazis Gegenargumente bringt.

Ein weiterer wartet noch auf eine linksgrüne Argumentationsanleitung, wie er seiner gierigen Oma antworten kann, wenn sie sich zu Weihnachten wieder über die Regierung aufregt, weil sie mit ihren 480 Euro-Rente nicht klar kommt und deshalb Mülleimer nach Pfandflaschen durchwühlen muss.

Was der diplomierte Denunzierer empfiehlt

Aber Gott sei Dank weiß der grüne Lasse, der sich etwas schwer damit tut, anderen ihre Sichtweise zu lassen, wie man mit diesem Pack umgeht:

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Jouwatch, einem der führenden freien Medien. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung von Jouwatch.

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Titelbild: Screenshot der Argumentationshilfe“

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