Neue Intellektuelle braucht das Land

Von Jürgen Fritz, Di. 12. Feb  2019

Ohne Kommentar. Manchmal findet auch ein Autor keine Worte mehr.

„Ich beachte mich selber als intellektuell“

Was ist ein Intellektueller?

Unter einem Intellektuellen versteht man gemeinhin einen geistig, künstlerisch oder schöpferisch tätigen Menschen, der wissenschaftlich, künstlerisch, philosophisch, religiös, literarisch oder journalistisch tätig ist, dort ausgewiesene Kompetenzen erworben hat und sich in öffentlichen Auseinandersetzungen kritisch einbringt. Er analysiert, hinterfragt und kritisiert in öffentlichen Auseinandersetzungen und Diskursen gesellschaftliche Vorgänge, um deren Entwicklung zu beeinflussen. Intellektuelle sind dabei zugleich Produzenten und Kritiker von Weltanschauungen, von  Ideologien, Menschen- und Weltbildern.

Sofern ihre eigenen Ideen und Ansichten mit denen der herrschenden, der hegemonialen Klasse übereinstimmen, können sie für diese sehr effektive Unterstützer und Diener sein (Multiplikatoren). Sobald sie sich gegen den Zeitgeist, vor allem gegen die herrschende Klasse positionieren, werden sie von dieser nicht selten verfolgt, werden zu Dissidenten oder man versucht, sie aus dem öffentlichen Diskurs auszuschalten, aus Angst, ihre Gedanken und Analysen könnten zu weite Kreise ziehen und die herrschende Klasse damit in ihrer Position in Gefahr bringen.

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Titelbild: YouTube-Screenshots von Markus Lanz und Til Schweiger

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