Berlin-Demo: Wie die Polizei in der Nacht gegen Demonstranten vorging

Von Jürgen Fritz, So. 30. Aug 2020, Titelbild: YouTube-Screenshot

Ich habe heute morgen bereits darauf hingewiesen, was Boris Reitschuster von der gestrigen Berlin-Demo berichtet und dabei ein völlig anderes Bild zeichnet als die M-Medien. Das Ganze war aber gestern Abend noch nicht zu Ende. Als die Kameras und fast alle M-Journalisten weg waren, sollte in der Nacht das Camp der Demo-Veranstalter aufgelöst werden. Polizisten räumten den Platz um die Siegessäule, teilweise mit rabiater Gewalt.

Gewaltsame Auflösung des Demo-Camps in der Nacht und Behinderung der Pressearbeit

Wie Boris Reitschuster berichtet, befanden sich am späten Abend, kurz vor Mitternacht noch circa 1.000 bis 1.500 verblieben Demonstranten im Camp der Demo-Veranstalter von Querdenken 711. Die Polizei versuchte dann, eine Spontan-Demonstration aufzulösen und ging hierbei teilweise recht rabiat vor.

Als er selbst die Szene filme, sei er – obschon er seinen Presseausweis vor sich hielt und sich als Pressevertreter explizit zu erkennen gegeben habe – zunächst „weggeschupst“ und dann meterweit weggezerrt worden. Sprich er wurde in seiner Berichterstandung massiv behindert – und zwar von Berliner Polizeibeamten. Hier sein Livebericht aus der Nacht:

Reitschuster live: Die nächtliche Auflösung der Corona-Demo

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