Von Jürgen Fritz, Mi. 25. Feb 2026, Titelbild: India Today Global-Screenshots
Tausende weiße Mädchen ab 11 Jahre wurden in England über Jahrzehnte hinweg von Grooming Gangs immer wieder vergewaltigt, an andere Gangs weitergereicht, geschwängert, zur Abtreibung gezwungen. Babys wurden ihnen weggenommen. Polizei, Sozialämter, Behörden, alle schauten weg. Die Täter: meist Männer pakistanischer Herkunft.
Systematischer sexueller Missbrauch weißer Mädchen durch Männer meist muslimisch-pakistanischer Herkunft
Bereits im Jahr 2010 wurden in Rotherham, einer Stadt in Mittelengland mit gut 70.000 Einwohnern, fünf Männer pakistanischer Herkunft für eine Reihe von Sexualstraftaten an Mädchen im Alter von zwölf Jahren festgenommen. Die Männer hatten zu mittellosen Mädchen Beziehungen aufgebaut und sie in Autos und Parks in Rotherham vergewaltigt. Die Täter wurden vom Sheffield Crown Court abgeurteilt und im November 2010 inhaftiert. Die minderjährigen Opfer wurden von den Tätern als „dirty gori“ bezeichnet, ein Pakistani-Umgangswort für „dreckige weiße Mädchen“. Die Kinder wurden immer und immer wieder vergewaltigt, gruppenvergewaltigt, zur Zwangsprostitution gezwungen und es kam zu „Trafficking“ – einem Weiterreichen von einer Männergruppe zur nächsten.
Im September 2012 wurde in einer Reihe von Berichten der Times, die auf vertraulichen Dokumenten von Polizei und Sozialdiensten basierten, bekanntgemacht, dass die Missbrauchsfälle viel weiter verbreitet waren, als zuvor bekannt war. Diesen Berichten zufolge gab es in Rotherham systematischen Missbrauch weißer Mädchen durch Männer meist pakistanischer Herkunft, für den die Täter nicht polizeilich verfolgt würden. Die Zeitung zitierte einen Bericht des police intelligence bureau von 2010, in dem „ein Problem lokaler und nationaler Art mit einem Netzwerk asiatischer Männer“ besprochen wird, das „besonders in Sheffield und mehr noch in Rotherham bestehe, wo es anscheinend ein erhebliches Problem mit Netzwerken von Männern aus der pakistanisch-britischen Gemeinde und der Ausbeutung von jungen weißen Frauen gebe“. Ferner wurde auf ein Dokument des Rotherham Safeguarding Children Boards verwiesen, in dem erklärt wird, die „Verbrechen hätten kulturelle Eigenschaften […], die im Hinblick auf die soziale Diversität vor Ort heikel“ seien.
Im Oktober 2012 kritisierte der Innenausschuss des britischen Parlaments den Polizeichef South Yorkshires, David Compton, und eine seiner höchsten Führungskräfte, Philip Etheridge, für ihren Umgang mit Kindesmissbrauch. Der Ausschuss untersuchte Beweise zu drei Mitgliedern einer Familie, die in Missbrauchsfälle von 61 Mädchen verwickelt, aber nicht verurteilt worden waren, sowie zu einem weiteren Fall mit einem anderen Verdächtigen. Der Polizeichef David Compton behauptete, dass die „ethnische Herkunft“ kein Faktor bei der Entscheidung gewesen wäre, ob gegen einen Verdächtigen ermittelt werde.
Im November 2012 wurden 58 mögliche Opfer sexueller Ausbeutung festgestellt. Der Direktor der Kinder- und Jugendlichen-Fürsorge führte die Zunahme von 50 im Vorjahr auf eine erhöhte Sensibilisierung der Öffentlichkeit zurück. Ein nationaler Bericht des Büros des Kinder-Beauftragten (Office of Children’s Commissioner), der ebenfalls im November veröffentlicht wurde, konstatierte, dass jedes Jahr Tausende von Minderjährigen von Banden in England sexuell missbraucht würden.
Allein in Rotherham mindestens 1.400 Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht
Die von der schottischen Sozialarbeiterin und Ehrenprofessorin Alexis Jay und weiteren unabhängigen Experten im Auftrag der Bezirksverwaltung Rotherham durchgeführte Untersuchung kam zu dem Schluss, dass die Polizei weitgehend versagt hatte und dass in Rotherham sogar nicht ein paar Dutzend, sondern hunderte, ja über tausend Mädchen diesen Gangs zum Opfer gefallen waren. Im August 2014 stellte Alexis Jay den Bericht der unabhängigen Untersuchung der sexuellen Ausbeutung von Kindern in Rotherham vor. Er ergab, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in Rotherham zwischen 1997 und 2013 sexuell missbraucht wurden, bei „konservativer Schätzung“ mindestens 1400 beträgt.
In von Jay vorgestellten Fallbeispielen geschah das Grooming der Schulmädchen meist durch junge männliche Mitglieder von Zuhältergangs. Sie beeindruckten die Mädchen, die vorwiegend aus zerrütteten Familien kamen und von ihren Eltern vernachlässigt wurden, mit schnellen Autos, Geschenken, kostenlosen Drogen und Liebesversprechen und sorgten dafür, dass sie den Kontakt zur Familie vollends verloren. Laut dem Bericht wurden die Kinder ab einem Alter von elf Jahren „durch mehrere Täter entführt, in andere Städte in England gehandelt, vergewaltigt, geschlagen und eingeschüchtert“. Drei frühere Untersuchungen – durchgeführt 2002, 2003 und 2006 – hatten bereits ähnliche Ergebnisse erbracht, seien aber „wirkungsvoll unterdrückt“ worden, weil Beamte „den Daten nicht glaubten“. Das Untersuchungsteam fand Fälle von Kindern, „die mit Benzin übergossen wurden – wobei ihnen gedroht wurde, sie anzuzünden –, die mit Schusswaffen bedroht wurden, die bei brutalen gewalttätigen Vergewaltigungen zusehen mussten – wobei ihnen gedroht wurde, sie würden die nächsten sein, wenn sie jemandem davon erzählten“.
Der Bericht konstatiert ferner, dass „ein Mädchen, das auszusagen bereit war, einen Text erhielt, in dem stand, dass der Täter ihre jüngere Schwester in der Gewalt habe und die Wahl dessen, was dann geschehe, bei ihr liege“. Sie zog daraufhin ihre Aussage zurück. Mindestens zwei weitere Familien wurden von Tätergruppen terrorisiert. Letztere saßen in Autos vor der Wohnung der Familie, warfen Fensterscheiben ein und tätigten Drohanrufe. In einigen Fällen gingen die Opfer zum Täter zurück – in dem Glauben, dass dies der einzige Weg sei, ihre Eltern und andere Kinder in der Familie zu schützen. In den extremsten Fällen glaubte niemand in den Familien, dass die Behörden sie schützen könnten.
Obwohl von der Mehrheit der Täter bekannt war, dass sie asiatischer oder pakistanischer Herkunft sind, beschrieben sich mehrere Mitarbeiter der Behörde als nervös hinsichtlich der Ermittlung der ethnischen Herkunft der Täter – aus Angst davor, dass sie als Rassisten angesehen würden. Andere – worauf der Bericht hinweist – „erinnern sich an klare Anweisungen von ihren Vorgesetzten“, solche ethnisch bezogenen Angaben nicht vorzunehmen. Einem Mitarbeiter, der 2002 versuchte, bei hochrangigen Polizeibeamten auf den Anstieg dieser Missbrauchsfälle aufmerksam zu machen, wurde gesagt, dass er dies unterlassen solle; darüber hinaus wurde er anschließend suspendiert und ins Abseits gedrängt. In dem Bericht wurde ferner festgestellt, dass es der Polizei an Respekt für die Opfer mangelte, die als „unerwünscht“ angesehen wurden. Den Beamten Rotherhams, die den Verbrechen nicht nachgingen, drohten dagegen keinerlei disziplinarische Konsequenzen.
Girl A macht in ihrer Autobiographie den sexuellen Missbrauch in Rochdale publik
Zu ganz ähnlichen Verbrechen war es in der ca. 50 km weiter westlich gelegenen Stadt Rochdale – ca. 108.000 Einwohner mit 40 Prozent Kinderarmut – gekommen. 2012 kam es zu einem Gerichtsprozess gegen die Rochdale Sex Trafficking Gang, die zwölf Männer umfasste. Diese kriminelle Vereinigung hatte mindestens 47 minderjährige Mädchen missbraucht. Im Mai 2012 wurden Freiheitsstrafen zwischen vier und 19 Jahren gegen die Täter verhängt. Eines der Opfer veröffentlichte im Oktober 2013 unter dem Decknamen Girl Adas Buch Girl A: The truth about the Rochdale sex ring by the victim who stopped them.
Girl A war im Jahr 2007 als 14-Jährige in die Fänge einer Gruppe von mindestens 12 Männern geraten. Der Chef der Gang, Sabir Ahmed, der damals Mitte 50 war und sich „Daddy“ nannte, bot der 14-Jährigen und ihrer Freundin über mehrere Wochen Alkohol und kostenloses Essen an. Girl A hatte Probleme im Elternhaus und in der Schule, wenig Geld und eine Affinität zu Alkohol. Ab 2008 wurde sie, wie mindestens 46 andere Mädchen auch, über mehrere Jahre zwischen Familien von Sabir Ahmed und seinen Freunden herumgereicht und systematisch, häufig mehrmals täglich von mehreren Männern missbraucht. Sabir Ahmed und andere Mitglieder der Gang drohten ihr, sie umzubringen, sollte sie die Täter verraten.
Polizei und Behörden wollten nicht „islamfeindlich“ erscheinen
Sowohl die Schule als auch der Vater wandten sich an die sozialen Dienste von Rochdale. Diese halfen dem Kind aber nicht, sondern meinten, Girl A habe sich freiwillig für ein Leben als Prostituierte entschieden. Bei einer polizeilichen Vernehmung erzählte die 15-Jährige von dem Missbrauch, den sie durchlitt. Die Polizei ging den Anschuldigungen jedoch nicht weiter nach. Dabei spielten zwei Motive eine Rolle: 1. Mädchen mit einem Alkoholproblem glaubte man nicht und 2. wollte man nicht den Anschein erwecken, islamfeindlich vorzugehen. Erst nach einem weiteren Hilferuf, zusammen mit vier anderen Mädchen, nahm die Polizei den Kern der Gruppe fest.
2012 kam der Fall vor Gericht und war politisch aufgeladen, denn bis auf einen Angeklagten, der aus Afghanistan stammte, waren alle Männer Briten mit pakistanischem Migrationshintergrund. Einige Prozessbeobachter wie Slavoj Žižek attestieren den Muslimen rassistische Motive, explizit weiße Mädchen missbraucht zu haben. Dabei habe der Alkohol eine wichtige Rolle gespielt – als im Islam verbotene Droge, die die Mädchen gefügig machte. Ein ähnliches Muster fand sich auch in etlichen weiteren Fällen in Mittel- und Nordengland, unter anderem in Derby, Oxford und Telford sowie in zahlreichen kleineren Fällen. Im Mai 2012 sprach das Gericht für die Gangmitglieder Freiheitsstrafen zwischen 4 und 19 Jahren aus.
Im Dezember 2013 erschien ein von der Polizei in Auftrag gegebener Untersuchungsbericht zu den kollektiven Vergewaltigungen in und um Rochdale, der von einem Versagen aller sozialen und behördlichen Anlaufstellen für die Mädchen spricht. Girl A und andere Opfer hatten Kontakt mit Ärzten, Krankenhäusern, Sozialarbeitern, Lehrern, der Polizei, aufgenommen, jedoch ging niemand auf ihr Leid ein. Der Report berichtet unter anderem davon, dass die Ermittler in den Polizeidienststellen keinerlei Sensibilität für das Problem gehabt hätten. Ein Polizist, bei dem Girl A vorsprach, habe, als das Mädchen dies anzeigen wollte, vor Langeweile gegähnt.
Die Täter waren nicht „Asiaten“, sondern ganz konkret meist Muslime mit pakistanischem Migrationshintergrund
Im Februar 2016 kritisierten der Hindu Council UK und die Sikh Federation (UK) die Medien und die Behörden, dass die Vergewaltiger-Gangs als „Asian“ bezeichnet wurden; dies sei ungenau und bringe andere ethnische Gruppen in Verruf. Wegen Political Correctness würden die Täter nicht als Pakistani Muslims bezeichnet.
Die Labour Party-Abgeordnete des Wahlkreises Rotherham, Sarah Champion, meinte, dass „Großbritannien ein Problem mit britisch-pakistanischen Männern hat“, und erklärte, politische Korrektheit habe das Problem verschärft. Der Fall stelle „einen organisierten Angriff auf weiße Kinder von Männern aus einer bestimmten ethnischen Gruppe“ dar. Beamte hätten jahrelang tatenlos zugesehen, weil sie „mehr Angst davor hatten, als Rassisten bezeichnet zu werden, als davor, Kindesmissbrauch zu übersehen“. Sarah Champion wurde als Rassistin beschimpft und verlor einen Posten in der Labour-Partei.
Folgen der Massenvergewaltigungen: etliche erzwungene Abtreibungen, Fehlgeburten und über hundert Kinder wurden geboren
Nach der Veröffentlichung des Untersuchungsberichts kam es zu weiteren Verbrechen und schwerem Behördenversagen. So wurde berichtet, dass infolge der bandenmäßigen Vergewaltigungen viele Mädchen schwanger wurden. Es kam zu einer Vielzahl von teils erzwungenen Abtreibungen und auch zu Fehlgeburten. Durch die bandenmäßigen Vergewaltigungen der minderjährigen Mädchen wurden mehr als hundert Kinder geboren. Einige dieser Kinder seien den Müttern von den Vergewaltigern weggenommen worden. Andere Kinder wurden den Mädchen von den Behörden weggenommen, die die Kinder „zwangsweise“ zur Adoption freigaben. In vielen Fällen seien die Behörden nicht eingeschritten, obwohl sich die betroffenen Mädchen an sie gewandt hätten.
In einem Fall baten die entsetzten Eltern eines 14-jährigen schwangeren Mädchens Polizei und Sozialbehörden um Hilfe, doch diese blieben lange untätig. Dann habe der Vergewaltiger das Mädchen zu einem Schwangerschaftsabbruch gezwungen, weil er einen DNS-Test fürchtete. Danach sei das Mädchen bei Pflegeeltern untergebracht worden, aber der Täter habe sie erneut ausfindig machen können und auch in der Obhut von Pflegeeltern und Behörden erneut tyrannisiert. Schließlich hat er sie erneut vergewaltigt und noch einmal geschwängert. Nun hat der Täter die Schwangerschaft unter der Bedingung erlaubt, dass das Kind Moslem werde. Erst als er wegen Körperverletzung an einem Dritten ins Gefängnis kam, habe der Täter von ihr abgelassen. Aber nachdem er entlassen wurde, sei sie von ihm erneut bedroht worden.
Das jüngste Opfer war erst elf Jahre alt
Im Februar 2016 wurden sechs Beteiligte an den Sexualstraftaten in Rotherham schuldig gesprochen. Die Urteile lauten auf gemeinschaftlich begangene Vergewaltigungen, Freiheitsberaubung und Zuhälterei an 15 Opfern. Das jüngste Opfer war erst elf Jahre alt. Drei Brüder und deren Onkel pakistanischer Herkunft erhielten langjährige Haftstrafen von zehn bis 35 Jahren. Der Anführer erhielt eine 35-jährige Haftstrafe. Zwei Komplizinnen wurden zu 13 Jahren bzw. zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt.
Das Urteil zog weitere Verfahren nach sich: Die National Crime Agency begann wegen 57 ermittelter Missbrauchsfälle mit Untersuchungen gegen 23 Personen und kündigte weitere Ermittlungen gegen andere Tatverdächtige an. Ein Anwalt aus Sheffield plante im Auftrag von 65 geschädigten Frauen eine Klage gegen das Rotherham Borough Council. Die Independent Police Complaints Commission ermittelte in 55 Fällen gegen mit der Strafverfolgung befasste Polizeibeamte, unter anderem wegen Untätigkeit und Korruption, und hatte am Tag des Urteils bereits 26 misconduct notices ausgesprochen. Zusätzlich leitete Theresa May (Conservative Party), zum damaligen Zeitpunkt Innenministerin, ein Verfahren ein, an dessen Ende den Verurteilten mit doppelter Staatsbürgerschaft ihre Britische Staatsbürgerschaft aberkannt werden soll. Im Februar 2017 wurden weitere sechs britisch-pakistanische Täter zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.
12-jähriges Mädchen auch von Polizisten vergewaltigt
Die meisten Opfer aus den gesammelten und untersuchten Fällen waren laut Untersuchungsbericht „white British children“ („weiße britische Kinder“). Die Täter stammten in der Mehrheit aus der pakistanisch-britischen Gemeinde von Rotherham. Die im Bericht enthaltenen Misshandlungen umfassen Entführung, Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch von Jugendlichen und Kindern sowie Menschenhandel und Zwangsprostitution.
Zu ganz ähnlichen Fällen wie in Rotherham und Rochdale kam es auch in Oxford, Derby, Halifax und Newcastle upon Tyne sowie in Telford, jeweils mit ähnlichem Muster und überwiegend pakistanisch-stämmigen Tätergruppen. Auch dort blieben die Behörden lange Zeit untätig und nahmen die Opfer nicht ernst. Im Missbrauchsskandal von Telford war das Ausmaß mit schätzungsweise tausend Opfern ähnlich groß wie in Rotherham. Die ersten entsprechenden Taten wurden dort sogar bereits in den 1980er-Jahren begangen. Seit den 1990er-Jahren waren die Missbrauchsfälle Sozialarbeitern bekannt. Jahrzehntelang blieben die Behörden untätig. In Akten wurden die betroffenen Mädchen und Kinder nicht als Opfer von sexuellem Missbrauch, sondern als „Prostituierte“ bezeichnet. Auch Ärzte, die Abtreibungen vornahmen, und Apotheker, die die „Pille danach“ verkauften, griffen nicht ein, unternahmen nichts zum Schutz der englischen Kinder.
Im Juli 2025 wurde berichtet, dass fünf Missbrauchsopfer angegeben hatten, dass sie im Alter von nur 12 Jahren auch von Polizeibeamten vergewaltigt worden seien. Im Rahmen einer Untersuchung wurden drei ehemalige Polizeibeamte festgenommen, ein weiterer war verstorben. Den korrupten Polizeibeamten wird vorgeworfen, weggeschaut oder sich sogar an der Anbahnung beteiligt zu haben.
Lippenbekenntnisse der neuen Labour-Innenministerin
In einer Parlamentsrede am 9. Dezember 2025 sagte die Innenministerin Shabana Mahmood (Labour): »Ich weiß, dass dieser Tag für viele längst überfällig ist. Jahrelang wurden die Opfer dieser schrecklichen Verbrechen ignoriert. Zuerst wurden sie von abscheulichen Tätern missbraucht, dann wurden sie herabgewürdigt und sogar beschuldigt, obwohl ihnen Gerechtigkeit zusteht. Im Januar bat mein Vorgänger Baroness Casey of Blackstock, die heute hier bei uns ist, eine nationale Untersuchung zu gruppenbasierter sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch von Kindern durchzuführen. Mit erschütternder Deutlichkeit enthüllte Baroness Casey das Grauen, das sich hinter diesem Fachjargon verbirgt. Es ist wichtig, dass auch wir diese Verbrechen beim Namen nennen: multiple sexuelle Übergriffe, begangen von mehreren Männern, bei mehreren Gelegenheiten.
Kinder wurden geschlagen und vergewaltigt. Viele infizierten sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Einige wurden zu Abtreibungen gezwungen. Anderen wurden ihre Kinder weggenommen. Aber es sind nicht nur diese schrecklichen Verbrechen, die uns heute beschämen. Es gab auch ein klägliches Versagen des Staates in vielerlei Hinsicht, seiner grundlegendsten Pflicht nachzukommen: dem Schutz der Jungen und Schwachen. Schlimmer noch, einige Personen in Machtpositionen haben die Augen vor dem Grauen verschlossen oder es sogar vertuscht.
Was jetzt erforderlich ist, ist ein Moment der Abrechnung. Wir müssen neues Licht in diese Dunkelheit bringen. (…) Während die Untersuchung ihre Arbeit aufnimmt, setzen wir uns weiterhin dafür ein, diese Missstände zu beseitigen. Ich kann heute bekannt geben, dass ich UK Research and Innovation mit einer neuen Studie beauftragt habe, um die inakzeptablen Lücken in unserem Verständnis der Hintergründe und Motive der Täter, einschließlich ihrer ethnischen Zugehörigkeit und Religion, zu schließen. Mein Vorgänger hat alle Polizeibehörden schriftlich aufgefordert, die Erhebung von Daten zur ethnischen Zugehörigkeit zu verbessern, und obwohl der Innenminister derzeit nicht befugt ist, die Erhebung dieser Daten vorzuschreiben, werde ich dies durch eine möglichst rasche Gesetzgebung korrigieren. (…)
Während das Gesetz die Täter vor den Folgen ihrer Verbrechen geschützt hat, wurden die Opfer allzu oft bestraft. Einige Überlebende wurden für Verbrechen verurteilt, zu denen sie gezwungen worden waren, wodurch ihr Trauma bis heute andauert. Wir sind bereits dabei, im Rahmen des Gesetzesentwurfs zu Kriminalität und Polizeiarbeit Straftaten im Zusammenhang mit Prostitution zu entkriminalisieren, und das Justizministerium arbeitet derzeit mit der Kommission zur Überprüfung von Strafsachen zusammen, um sicherzustellen, dass diese über die erforderlichen Ressourcen verfügt, um Anträge von Personen zu prüfen, die glauben, zu Unrecht strafrechtlich verfolgt worden zu sein. (…)
Die Prüfung ergab eindeutig, dass der Gerechtigkeit nicht Genüge getan wurde. (…) Im vergangenen Monat startete die Nationale Kriminalbehörde die Operation Beaconport, um bereits abgeschlossene Fälle von sexueller Ausbeutung von Kindern zu überprüfen. Sie hat bereits mehr als 1.200 Fälle für eine mögliche Wiederaufnahme der Ermittlungen vorgemerkt, darunter mehr als 200 Fälle von Vergewaltigung mit hoher Priorität. Die bösen Männer, die diese Verbrechen begangen haben und dachten, sie kämen ungestraft davon, werden feststellen, dass sie sich nirgendwo verstecken können. (…) Diese Arbeit ist unerlässlich, aber ohne Wahrheit kann es keine Gerechtigkeit geben.«
Rupert Lowe gründet Restore Britain und will den Verbrechen der Vergewaltigungsbanden auf den Grund gehen
Inwieweit man der Labour-Party trauen kann, dass sie, nachdem sie genau das über Jahrzehnten hinweg zu verhindern suchte, nun plötzlich ernsthafte Bereitschaft an den Tag legen könnte, diese unfassbaren Verbrechen strafrechtlich und auch öffentlich aufzuarbeiten, sei dahingestellt. Das sieht wohl auch der britische Unterhaus-Abgeordnete Rupert Lowe so, der diesen Monate mit Restore Britain eine eigene Partei gründete. Lowe hat daher eine eigene Untersuchung dieser systematischen Verbrechen an englischen Kindern und Mädchen sowie deren Vertuschung eingeleitet. Er schreibt (hier in deutscher Übersetzung):
»The Rape Gang Inquiry (Die Untersuchung der Vergewaltigungsbande): Ich war so frustriert über die Untätigkeit gegenüber den Vergewaltigungsbanden und das Versagen der Labour-Partei, eine nationale Untersuchung einzuleiten, dass ich über 600.000 Pfund durch Crowdfunding sammelte, um unsere eigene unabhängige Untersuchung zu starten. Dies war die größte Crowdfunding-Aktion in der britischen Politikgeschichte. All dies wurde fast ohne Hilfe der Medien erreicht. Es wurde von Ihnen ermöglicht, wobei der überwiegende Teil der Spenden aus kleinen Beträgen bestand. Es war eine demütigende Erfahrung, und ich möchte mich bei jeder einzelnen Person bedanken, die gespendet hat – egal ob einen Penny oder tausend Pfund. Diese Bemühungen haben dazu beigetragen, die Labour-Regierung zum Handeln zu bewegen. Ich bin verzweifelt über ihre Fortschritte. (…)
Unsere Aufgabe ist es nicht nur, unsere Untersuchung voranzutreiben, sondern auch Druck auf diese entsetzliche Labour-Regierung auszuüben. Unser Team hat unermüdlich gearbeitet, Beweise gesammelt, mit Überlebenden/relevanten Zeugen gesprochen und sich auf unsere Anhörungen vorbereitet, die Anfang 2026 stattfinden werden. (…) Wir haben eine Reihe von Forschungsberichten veröffentlicht, in denen unsere bisherigen quantitativen Ergebnisse detailliert dargelegt sind. Entscheidend ist, dass aufgrund der fehlenden Daten von lokalen Behörden/Polizeibehörden niemand eine Vorstellung davon hat, wie weit verbreitet dieser Skandal ist. (…) Anschließend planen wir, private Strafverfolgungsmaßnahmen einzuleiten. Dies ist kein bloßer Diskussionsclub. Wir wollen Taten sehen, und wir wollen Gerechtigkeit. Das bedeutet, dass wir geeignete Ziele finden und dann die entsprechenden rechtlichen Schritte einleiten müssen. Weitere Details hierzu werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben… (…) Wir werden uns auch vor schwierigen Fragen nicht scheuen, darunter auch die Rolle des Islam. (…)
Die Regierung sollte das tun, aber sie tut es nicht. Also müssen wir es versuchen. (…) In der Politik ist es leicht, große Worte zu machen, wir versuchen, Taten folgen zu lassen. Die Labour-Partei versagt. Die Tories haben in ihren 14 Jahren versagt. Die Reformpartei versprach eine Untersuchung und versagte. Die Liberaldemokraten versäumen es sogar, das Problem überhaupt anzuerkennen. Das ist sehr enttäuschend. Die Überlebenden und ihre Familien verdienen etwas Besseres. Die Massenvergewaltigung weißer Mädchen aus der Arbeiterklasse ist ein schändlicher Fleck in der Geschichte unseres Landes – diese Untersuchung tut unser Bestes, um den Skandal ans Licht zu bringen.«
Rupert Lowe: Ich hätte nicht gedacht, dass ein Mensch einem anderen Menschen so etwas Böses antun kann
Am Montag, den 23. Februar 2026 gab Rupert Lowe nun folgendes bekannt. Es folgt die deutsche Übersetzung.
»Erklärung der Untersuchung zur Vergewaltigungsbande
Unsere Untersuchung zu Vergewaltigungsbanden hat heute Morgen eine Erklärung veröffentlicht, in der die brutalsten Leiden beschrieben werden, die man sich für eine unschuldige junge Frau vorstellen kann – wenn Sie sie noch nicht gelesen haben, empfehle ich Ihnen dringend, dies nachzuholen. Die Menschen müssen verstehen, was geschehen ist und immer noch geschieht. Ich saß zwei Stunden lang da und hörte dieser mutigen Frau zu. Es war eine der erschütterndsten Erfahrungen meines Lebens. Vor unseren Anhörungen hätte ich nicht gedacht, dass es möglich ist, dass ein Mensch einem anderen Menschen so etwas Böses antun kann. Es ist möglich.
Wir haben um ein Treffen mit der Innenministerin gebeten, damit Mahmood hören kann, was wir gehört haben. Die Frau, die sich gemeldet hat, gehört zu den mutigsten Frauen, die ich je kennengelernt habe. Bemerkenswerter Mut. Jede einzelne Person, die sich gemeldet hat, um ihre Geschichte zu erzählen, ist in meinen Augen eine Heldin. All das, damit andere nicht das gleiche Leid erfahren müssen wie sie. Dazu gehört eine ganz besondere Persönlichkeit.«
Erklärung der Untersuchung zur Vergewaltigungsbande
»Unser Untersuchungsausschuss hat eine ausführliche und zutiefst erschütternde Aussage einer Überlebenden gehört, die detailliert über lang anhaltenden und extremen Missbrauch, Ausbeutung und Menschenhandel berichtete, der in ihrer Kindheit begann und sich über mehrere Jahre hinweg an verschiedenen Orten im Vereinigten Königreich fortsetzte.
Der Ausschuss möchte zu Protokoll geben, dass wir diese Aussage mit größter Ernsthaftigkeit betrachten. Die Überlebende hat im Laufe unserer Untersuchung detaillierte, konsistente und spezifische Beweise vorgelegt. Sie bleibt anonym und ist in Sicherheit. Sie hat unmissverständlich klargestellt, dass sie möchte, dass das Land ihre Geschichte erfährt. Dies ist ihre Entscheidung und allein ihre Entscheidung. Teile ihrer Schilderung wurden durch vorgelegte Unterlagen und umfangreiche Beweise unabhängig bestätigt.
Der Ausschuss ist sich auch weiterer Materialien und unterstützender Informationen bewusst, die die Glaubwürdigkeit der Schilderung der Überlebenden untermauern und eine dringende und umfassende Untersuchung durch die zuständigen Behörden rechtfertigen. Angesichts der Schwere der Vorwürfe haben wir lange und intensiv darüber nachgedacht, ob wir die folgenden Informationen veröffentlichen sollen. Wir sind wie sie der Meinung, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, die Wahrheit über die Vergewaltigungsbanden zu erfahren.
Die gewalttätige Gruppenvergewaltigung und der Missbrauch der Überlebenden begannen im Alter von 12 Jahren, sie wurde über viele Jahre hinweg mehrmals täglich vergewaltigt. Die Vergewaltigungen wurden gefilmt und zur Erpressung genutzt.
Die Überlebende hat ausgesagt, dass mehrere Polizeibeamte aktive Täter waren – Geld wurde offen ausgetauscht, was ihre Fähigkeit und Bereitschaft, Hilfe zu suchen, zerstörte. Polizeifahrzeuge wurden für den Transport genutzt, und einige der Missbrauchsfälle wurden als „Cop Nights” bezeichnet.
Zu den extremen Qualen, die sie erlitt, gehörte auch gefilmte Folter in sogenannten „roten Räumen”. Die Folter umfasste Waterboarding und Strangulation mit einem Seil.
Zu ihrem Leidwesen wurde sie von einem Hund vergewaltigt, gefilmt und gezwungen, sich das Filmmaterial anzusehen, während die Männer Wetten abschlossen.
Die Koordination dieser spezifischen Art von Missbrauch wurde überwiegend von Männern pakistanischer Herkunft durchgeführt.
Während dieser spezifischen Phase des Missbrauchs wurde sie Zeugin der Ermordung von mindestens drei Mädchen, von denen eines angeblich als Strafe dafür getötet wurde, dass es mit der Polizei gesprochen hatte.
Die Behörden leiteten eine Reihe von Fällen an den National Referral Mechanism weiter. Sie erhielt 2018 eine positive Entscheidung, wurde jedoch erst 2021 über diesen Status informiert. Im Jahr 2023 erhielt sie schließlich eine endgültige Entscheidung.
Die Überlebende zögert verständlicherweise, die Angelegenheit der Polizei zu melden, daher bemüht sich das Gremium um ein dringendes Treffen mit der Innenministerin, an dem auch die Überlebende teilnehmen soll, um sicherzustellen, dass die Regierung sich der Schwere dieser Beweise voll bewusst ist, und um die sofortigen Maßnahmen zu besprechen, die erforderlich sind, um den Schutz der Überlebenden zu gewährleisten, die Beweise zu sichern und Gerechtigkeit zu erlangen.
Unsere oberste Priorität ist die Sicherheit der Überlebenden und die Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit ohne Furcht oder Bevorzugung. Wir glauben, ebenso wie die Überlebende selbst, dass das britische Volk endlich erfahren sollte, was unschuldigen jungen Mädchen in britischen Städten und Gemeinden über viele Jahrzehnte hinweg angetan wurde.
Die Untersuchung der Vergewaltigungsbande
Rupert Lowe, MP
Esther Mc Vey, MP
Graham Smith, Rechtsanwalt
Sammy Woodhouse«
*
Aktive Unterstützung: Jürgen Fritz Blog (JFB) ist vollkommen unabhängig und kostenfrei (keine Bezahlschranke). Es kostet allerdings Geld, Zeit und viel Arbeit, Artikel auf diesem Niveau regelmäßig und dauerhaft anbieten zu können. Wenn Sie meine Arbeit entsprechend würdigen wollen, so können Sie dies tun per klassischer Überweisung auf:
Jürgen Fritz, IBAN: DE44 5001 0060 0170 9226 04, BIC: PBNKDEFF, Verwendungszweck: JFB und ggf. welcher Artikel Sie besonders überzeugte. Oder über PayPal – 3 EUR – 5 EUR – 10 EUR – 20 EUR – 50 EUR – 100 EUR
